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MStorm

MSTORM: Depot Umstrukturierung

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MStorm
· bearbeitet von MStorm

Hallo Leute,

 

eigentlich wollte ich einen meiner aktuell bestehenden Threads editieren, aber ich habe beschlossen diesen hier in Zukunft einfach immer mal wieder upzudaten und mich daher doch einen neuen Thread aufgemachet.

 

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen:

Ich bin 32 Jahre alt, Beamter, verheiratet und lege seit 13 Jahren mein Geld im Aktien und Fondsmarkt an. Insgesamt bestehen meine Investments aktuell aus zwei unterschiedlichen Teilen.

 

Ein Teil besteht aus Einzelaktien, mit denen ich etwas zocke bzw. spiele. Das brauche ich irgendwie. :rolleyes:

 

Der andere Teil besteht aus verschiedenen Fonds, die ich immer mal wieder umstrukturiere, insgesamt aber doch einige Monate, teilweise Jahre halte.

 

Ziel ist insgesamt natürlich eine Kapitalvermehrung. Letztlich hätte ich gerne neben den stark schwankenden internationalen Aktienfonds (die natürlich auch sehr gute Wachstumschancen haben) gerne ein paar Fonds, die in guten Börsenzeiten (wie das letzte Jahr) für sehr gute Performances in Frage kommen, aber in Krisenzeiten (und ich rechne nach diesem Kursfeuerwerk mit einer Korrektur in absehbarer Zeit) kaum weniger bis kaum etwas verlieren.

 

Anlagedauer ist letztlich erstmal so 5-10 Jahre, wobei ich irgendwann mal das Geld als Grundkapital für ein Eigenheim entziehen will.

 

Bevor mir jetzt aber Festgeldkonten usw. vorgeschlagen werden, muss ich noch eines vorab erwähnen. Das "Zocken" und die Geldanlage in Fonds und Aktien macht mir Spaß und motiviert mich regelmässig monatlich Geld zum Sparen zur Seite zu legen. Hätte ich diesen Spaßfaktor nicht (z.B. Festgeldkonto), dann würde ich wohl auch nicht so viel sparen. Ich würde mich daher aktuell selbst in Risikoklasse 4 einstufen.

 

Aktuell betragen meine monatlichen Sparmöglichkeiten 1000 Euro, wobei ich noch nebenbei 360 Euro in Bausparer einzahle und weiter 350 Euro (für meine Frau und mich) in eine Riesterrente gehen.

 

2. Mein Depot:

 

Aktuell bin ich dabei mein Depot neu zu besetzen und habe bereits einige Fondsleichen beseitigt und bin dabei mein Geld neu zu verteilen.

 

Aktuell habe ich folgende Aktien im Depot:

 

Aktienanteil:

 

Aktuell alles ausgestoppt

 

 

 

Der Aktienanteil soll immer bei ca. 5000 Euro Ausgangskapital zum Zocken bleiben, wird dieser Teil in Zukunft immer weniger Anteil am Gesamtdepot ausmachen.

 

 

 

 

Für den Fondsbereich habe ich mir aktuell folgendes überlegt.

 

 

Fondsanteil: X-Ray

 

Emerging Markets (LYXOR ETF MSCI EM: FR0010429068)

 

Mischfonds (Carmignac Patrimoine: FR0010135103 + Arero: LU0360863863)

 

Dachfonds (C-QUADRAT ARTS TR Global: DE000A0F5G98 + ETF-Dachfonds P: DE0005561674)

 

Aktienfonds internat. (Carmignac Investissement:FR0010148981)

 

Bluechips (ishare Dow Jones Global Titans 50: DE0006289382)

 

 

Dabei wird erstmal jeder Einzelfonds mit gleichem Anteil gekauft. Bis August sollten so in jedem Fonds 2000 Euro investiert sein. Anschließend soll ab Oktober mit dem monatlichen Sparbetrag von 1000 Euro abwechselnd pro Monat 1000 Euro in die Dachfonds (Oktober), dann in Emerging Markets und internat. Aktienfonds (November), dann wieder in Dachfonds (Dezember), dann in die Mischfonds (Januar), wieder beide Dachfonds (Februar), dann in Bluechip, dann wieder von vorne...

 

 

Persönliche Erwartung an die Marktentwicklung:

 

Prinzipiell glaube ich an noch weiter steigende Kurse und Märkte in den nächsten Wochen evtl. auch Monaten. Ich denke aber, dass noch im Laufe des Jahres eine deutliche Korrektur beginnen wird. Deshalb würde ich aktuell noch mehr aus Emerging Markets und Aktienfonds setzen und im Laufe der Zeit den Anteil an "sicheren" Anlagemöglichkeiten bevorzugen. Das die nicht wirklich sicher sind ist mir klar, aber zumindest sollte sich der mögliche Verlust dann etwas in Grenzen halten.

 

 

 

Fonds im Blickfeld:

ETF-Portfolio Global: DE000A0MKQK7

DWS Top Dividende: DE0009848119

ARIQON Konservativ: AT0000615836

Templeton Global TR Fund A: LU0170475585

Ethna Aktiv E: LU0136412771

M&G Global Basics: GB0030932676

Xetra Gold ETC: DE000A0S9GB0

 

Aktien im Blickfeld:

 

BYD

APPLE

VALE

VIVO

GOOGLE

 

 

Aktuelle Fragen bzw. Entscheidungen, für die ich gerne eure Meinung hören würde:

 

  • Gibt es irgendetwas was eurer Meinung nach grundlegend gegen meine Depotstruktur oder einzelne Fonds spricht?
  • Wenn ich EINEN Fonds aus meinem Blickfeld noch ins Depot nehmen würde, welchen würdet ihr bevorzugen?
  • Gibt es für euch bessere Alternativen zu den oben genannten Fonds? Dann schlag mal was vor und begründet kurz eure Meinung (z.B. TER, Performance, Steuerrecht, Fondsvolumen usw.)

 

Vielen Dank schon mal im vorraus.

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Blujuice

Hallo,

 

Fondsanteil:

 

Emerging Markets (LYXOR ETF MSCI EM: FR0010429068)

 

Dividende (DWS Top Dividende: DE0009848119)

 

Mischfonds (Ethna Aktiv E: LU0136412771

 

+ Carmignac Patrimoine: FR0010135103)

 

Dachfonds (C-QUADRAT ARTS TR Global: DE000A0F5G98

 

+ ARIQON Konservativ: AT0000615836)

 

Rentenfonds (Templeton Global TR Fund A: LU0170475585)

 

Aktienfonds internat. (M&G Global Basics: GB0030932676)

 

Gold (Index Zertifikat: DE000SG9F3Q9)

Was versprichst du dir von Dividendentiteln? Dass Aktien mit hoher Dividendenrendite in irgendeiner Form besser wären, ist eher ein Gerücht. Wenn schon etwas in die Richtung, dann lieber einen Value-Fonds. Oder vielleicht Small Caps (mehr Rendite, aber auch mehr Risiko).

 

Im aktuellen Marktumfeld würde ich ebenso die Finger von Rentenfonds lassen. Wenn die Wirtschaft richtig anspringen sollte, zieht die Inflation an und die Bondblase platzt. Deswegen würde ich außerdem den Ethna Aktiv E (derzeit 76% Renten) und den ARIQON Konservativ (reiner Rentendachfonds) weglassen. Beim Patrimoine wär ich zumindest vorsichtig (zurzeit ~52% Renten, das ist knapp über dem vorgeschriebenen Minimum von 50%).

 

Und das Gold-Zertifikat halte ich für eine ganz schlechte Idee. Wenn die Wirtschaft richtig anspringt, wird der Goldpreis wahrscheinlich wieder abnehmen. Und wenn die ganz große Krise anbricht, dann bringt dir ein Zertifikat gar nichts. Denn du hast einerseits das Emittentenrisiko (Société Générale pleite -> Totalverlust) und investierst zum anderen gar nicht in Gold, sondern währungsgesichert in das Verhältnis Gold/USD. Das hat folgende Auswirkung: Verliert der Euro gegenüber dem USD um 50%, dann kriegst du für das Zertikat nur noch halb so viel Gold wie zum Kaufzeitpunkt. Bricht der Euro völlig zusammen, kriegst du für dein Zertifikat praktisch gar kein Gold mehr. Also Achtung bei Zertifikaten und vor allem Finger weg von währungsgesicherten (quanto) Gold-Investments!

 

C-QUADRAT ARTS Total Return Global AMI, M&G Global Basics und den MSCI EM ETF find ich dagegen gut. Den Carmignac Investissement kann man natürlich auch nehmen, das ist Geschmackssache. Und den Carmignac Patrimoine kann man in kleiner Dosierung ruhig auch beimischen (auch wenn ich ihn zu rentenlastig für die nähere Zukunft finde). Der DWS Top Dividende ist übrigens auch kein schlechter Aktienfonds. Aber nicht weil Dividendentitel so toll sind, sondern weil er eben ordentlich gemanagt ist. Renten (Vielleicht auch einen ETF, denn aktive Rentenfonds sind bekannt dafür, teuer und nutzlos zu sein.) würde ich frühestens in ein paar Jahren dazunehmen, wenn die Kurse gefallen/Renditen gestiegen sind.

 

 

Die grundsätzliche Depotstruktur finde ich in Ordnung, wobei ich zumindest noch einen gewissen Anteil Tages-/Festgeld beimischen würde. Und je näher der Hausbau/Immobilienkauf rückt, desto mehr solltest du in solche sicheren Anlagen umschichten - egal wie viel Spaß das Zocken macht.

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MStorm
· bearbeitet von MStorm

Also das Gold- Zertifikat wollte ich aus zwei Gründen reinnehmen. Zum einen rechne ich mittel- bis langfristig mit einem steigen des Goldkurses. Zum anderen halte ich ein Goldzertifikat bei einer kommenden Korrektur am Aktienmarkt für einen gewissen Stabilisator? Meine Horrorszenarien halten sich zudem in Grenzen um direkt in physischen Gold zu investieren. Deshalb habe ich an das Zertifikat gedacht, dass ja letztlich nur den Goldpreis wiederspiegelt.

Was spricht da also dagegen? Oder ist es das Produkt (der Anbieter, Währung in Dollar, usw.) das Problem und ich sollte ein anderes Goldprodukt dafür nehmen? In diesem Fall höre ich mir gerne einen Vorschlag an.

 

Zu den oben ausgewählten Fonds mit hohen Rentenanteil: Wenn ich mir die Performance der letzten Jahre ansehe, dann sind die zum einen alle im letzter Zeit sehr gut gestiegen und zum anderen hielten sich die Verluste in der Finanzkrise doch in Grenzen. Die Verlustperioden und der größte Verlust waren beim Ethna, ARIQON und beim TEMPLETON allesamt alle im Rahmen.

 

Letztlich hätte ich gerne neben den stark schwankenden internationalen Aktienfonds (die natürlich auch sehr gute Wachstumschancen haben) gerne ein paar Fonds, die in guten Börsenzeiten (wie das letzte Jahr) für sehr gute Performances in Frage kommen, aber in Krisenzeiten (und ich rechne nach diesem Kursfeuerwerk mit einer Korrektur in absehbarer Zeit) kaum weniger bis kaum etwas verlieren. Aus diesen Grund habe ich den Ethna, ARIQON und TEMPLETON ausgewählt.

 

 

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MStorm
· bearbeitet von MStorm

Update:

 

  • Habe mal noch einen Aktienfonds ins Blickfeld genommen. Sollte ich den Fonds ins Depot nehmen? Was dafür aus dem Depot streichen?
  • Wenn ich mich für den M&G Global Basics oder den Carmignac Investissement entscheiden müsste. Was würdest ihr bevorzugen?
  • Welchen Value Fonds könnte ich statt dem DWS Dividende nehmen?

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Blujuice

Also das Gold- Zertifikat wollte ich aus zwei Gründen reinnehmen. Zum einen rechne ich mittel- bis langfristig mit einem steigen des Goldkurses. Zum anderen halte ich ein Goldzertifikat bei einer kommenden Korrektur am Aktienmarkt für einen gewissen Stabilisator? Meine Horrorszenarien halten sich zudem in Grenzen um direkt in physischen Gold zu investieren. Deshalb habe ich an das Zertifikat gedacht, dass ja letztlich nur den Goldpreis wiederspiegelt.

Was spricht da also dagegen? Oder ist es das Produkt (der Anbieter, Währung in Dollar, usw.) das Problem und ich sollte ein anderes Goldprodukt dafür nehmen? In diesem Fall höre ich mir gerne einen Vorschlag an.

Du hast recht, dass man zwei Aspekte unterscheiden muss: Einmal die Investition in Gold generell, zum anderen das Produkt.

 

Fangen wir mit dem Produkt an: Wie oben geschildert, ist das genannte quanto-Zertifikat meiner Meinung nach für fast jeden Goldanleger völlig ungeeignet. Viel weiter von einem echten (physikalischen) Goldinvestment kann man sich eigentlich kaum entfernen. Du musst dir folgendes veranschaulichen: Durch die Währungssicherung kaufst du keine feste Menge Gold. Wenn du heute quanto-Zertifikate im Gegenwert von 1 Unze Gold kaufst, kann es sein, dass du in 5 Jahren nur noch den Gegenwert von 0,5 Unzen ausgezahlt bekommst (wenn der Euro 50% ggü. dem USD abwertet). Wenn du tatsächlich in Gold investieren willst, dann lass also die Finger weg von quanto. Du schließt damit kein Währungsrisiko aus, sondern gehst unnötigerweise eine Währungswette ein (du setzt auf eine Euro-Aufwertung ggü. dem USD). Der andere Punkt ist das Emittentenrisiko. Wieso ein solches Risiko eingehen, wenn es auch andere Möglichkeiten gibt: z.B. ETCs (das sind auch Zertifikate, aber in der Regel vollbesichert). Ein ETC ohne Währungssicherung (z.B. von ETFS oder Source) ist relativ nah an einem physikalischen Goldkauf, aber genau so einfach wie ein Zertifikat.

 

Der andere Aspekt ist Gold an sich: Hier kann man entweder spekulieren oder es als Absicherung einsetzen. Ersteres ist brandgefährlich und meiner Meinung nach nichts für Hobbyanleger. Und vom letzterem halte ich auch eher wenig. Im Falle eines deflationären zweiten Wirtschaftseinbruchs können Aktien und Gold durchaus gemeinsam einbrechen. Und im Falle einer Hyperinflation und totalem Wirtschaftszusammenbruch hilft dir Gold auch nicht unbedingt was (Stichwort Verbot von privatem Goldbesitz). Gold ist also höcshtens unter bestimmten Bedingungen ein Schutz.

 

Zu den oben ausgewählten Fonds mit hohen Rentenanteil: Wenn ich mir die Performance der letzten Jahre ansehe, dann sind die zum einen alle im letzter Zeit sehr gut gestiegen und zum anderen hielten sich die Verluste in der Finanzkrise doch in Grenzen. Die Verlustperioden und der größte Verlust waren beim Ethna, ARIQON und beim TEMPLETON allesamt alle im Rahmen.

Rentenfonds haben in der Regel eine treppenförmige Entwicklung. Jahrelang bewegt sich nix, dann gehts ordentlich aufwärts. Die Aufwärtsbewegung haben wir wahrscheinlich weitgehend hinter uns. Wenn die Wirtschaft sich in den nächsten Jahren normal entwickelt, werden Renten im besten Fall seitwärts tendieren. 0% nominal über mehrere Jahre sind real ein netter Verlust, wenn die Inflation anspringt. Ein Rentendachfonds mit doppelter Gebührenebene wird das kaum besser machen. Ich wüsste nicht, wieso ich sowas haben will. Als Schutz vor Aktienverlusten würde ich mich eher mal in das Thema Managed Futures einlesen. Diese Anlageklasse hat ein verheerendes Jahr hinter sich, aber die nächsten Jahre erscheinen mir vielversprechend (wenn Aktien weiter steigen, sollten Managed Futures durchschnittlich laufen. Wenns nochmal kracht, winken Traumrenditen). Oder flexible Dachfonds (siehe unten).

 

Letztlich hätte ich gerne neben den stark schwankenden internationalen Aktienfonds (die natürlich auch sehr gute Wachstumschancen haben) gerne ein paar Fonds, die in guten Börsenzeiten (wie das letzte Jahr) für sehr gute Performances in Frage kommen, aber in Krisenzeiten (und ich rechne nach diesem Kursfeuerwerk mit einer Korrektur in absehbarer Zeit) kaum weniger bis kaum etwas verlieren. Aus diesen Grund habe ich den Ethna, ARIQON und TEMPLETON ausgewählt.

Den Ethna finde ich von den drei Fonds noch am Sinnvollsten. Er kann immerhin zu 40% in Aktien gehen (der Manager kann es aber auch weiterhin verpennen^^) und damit trotz schlechten Rentenzeiten noch Gewinne erwirtschaften. Templeton und ARIQON können bestenfalls zu 100% in Cash oder Kurzläufer gehen, dann ist wenigstens noch tagesgeldähnliche Rendite drin (aber die hohen Fondsgebühren hauen dann richtig rein). Noch etwas geeigneter finde ich den Carmignac Patrimoine (bis 50% Aktien, dazu meist eine offensivere Aktienauswahl). Den halte ich momentan auch noch, hab aber meine Investition deutlich reduziert. Und dann gibt es natürlich die voll flexiblen Dachfonds (C-QUADRAT ARTS, ETF-Dachfonds P). Die halte ich für vielversprechend (hab selber aber nur den ersten).

 

Bei allen Misch-/Dachfonds musst du dir übrigens über eines im Klaren sein: die Sicherheit ist trügerisch, denn sie steht und fällt mit dem Erfolg des aktiven Managements. Auch Ehtna Aktiv und Carmignac Patrimoine können binnen Monaten um 30% einbrechen. Wenn du wirklich einen Teil deines Kapitals sicher anlegen willst, dann nimm Tagesgeld und kurzlaufendes Festgeld. Mehr Ertrag bei gleicher Sicherheit gibts sonst nirgendwo.

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Blujuice

Update:

 

  • Habe mal noch einen Aktienfonds ins Blickfeld genommen. Sollte ich den Fonds ins Depot nehmen? Was dafür aus dem Depot streichen?
  • Wenn ich mich für den M&G Global Basics oder den Carmignac Investissement entscheiden müsste. Was würdest ihr bevorzugen?
  • Welchen Value Fonds könnte ich statt dem DWS Dividende nehmen?

Du kannst auch Investissement und M&G nehmen und den Top Dividende weglassen. ;)

 

Value-Fonds sind schwierig. Meine Favoriten (Skagen Global und Skagen Kon-Tikki) sind in Deutschland leider nicht steuertransparent. Ich persönlich halte auch den Lingohr Systematic LBB Invest für einen sehr guten Fonds - allerdings stehe ich mit der Meinung alleine da, denn sowohl Ratingagenturen als auch die meisten Anleger hier im Forum haben sich 2008 von dem Fonds abgewendet. In meinem Depot ist der Fonds übrigens auch nicht. Ich hab ihn erst vor kurzem "für mich entdeckt" und ärgere mich, nicht Anfang 2009 mehr in Richtung Value gegangen zu sein. Momentan sind mir EM-Fonds aber lieber. Ebenfalls interessante Value-Fonds könnte es im ETF-Markt geben. Ich denke da an Produkte mit "strong value"-Zusatz oder "FTSE RAFI". Aber das Segment will ich erstmal lieber beobachten.

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MStorm
· bearbeitet von MStorm

@Blujuice:

 

Danke für deine Ausführliche Hilfe und Erklärung. Trotz deiner Erklärung möchte ich nicht grundsätzlich von der Investition in Gold abrücken. Zumindest einen gewissen Anteil möchte ich hauptsächlich zur Absicherung ins Depot nehmen, rechne aber auch zudem mit einem langfristigen Anstieg dies Goldpreises. Beim Goldprodukt habe ich mich aber umgeschaut und die Einwände verstanden und meiner Meinung nach nun bei der Auswahl eines anderen Goldprodukts (Xetra Gold ETC: DE000A0S9GB0) berücksichtigt.

 

Die Managed Futures klingen zwar nicht schlecht und ich habe mich auch etwas reingelesen. Letztlich habe ich aber einfach in diesem Bereich viel zu wenig Wissen und ich würde aktuell in etwas investieren, was ich eigentlich nicht wirklich verstehen. Deshalb nehme ich erstmal davon Abstand. Aber aufgeschoben heißt ja nicht aufgehoben. 

 

 

Ich würde mich außerdem freuen, wenn neben Blujuice noch andere User ihre Meinung bekunden würden.

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MStorm

Update: Depot etwas gestrafft!!



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Blujuice
· bearbeitet von Blujuice

Update: Depot etwas gestrafft!!



Der "DJ Global Titans 50"-Index bildet die 50 größten und meistgehandeltsten Unternehmen der Welt ab, also (extreme) Large Caps. Mit Value hat das nichts zu tun.

 

Value-ETFs sind z.B:

 

Global:

PowerShares FTSE RAFI Developed 1000 (replizierend, TER 1,00%) - A0M2EB

 

Europa:

ETFlab DJ STOXX Strong Value 20 (replizierend, TER 0,65%) - ETFL04

Lyxor FTSE RAFI Europe (Swap, TER 0,60%) - LYX0BM

 

Die drei gennanten Produkte haben folgendes gemeinsam: Sie sind alle etwas teurer als entsprechende Nicht-Value-ETFs, sie haben alle im Abschwung schlechter als entsprechende Nicht-Value-Indizes abgeschnitten, doch sie haben alle im Aufschwung den Nicht-Value-Index deutlich outperformt. Und dadurch haben alle drei seit Fondsauflage den entsprechend Nicht-Value-Index geschlagen (und damit auch entsprechende Nicht-Value-ETFs).

 

edit: WKNs hinzugefügt

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MStorm

@blujuice

Erstmal danke für dein Engagement!! Habe mich natürlich mit der Beschreibung Value falsch ausgedrückt! Müsste eigentlich Bluchips heißen. Allerdinsg wollte ich das Produkt an sich auch wirklich haben. Wird jetzt nicht die größte Position in meinem Depot, aber zumindest mal im "Basiskorb" will ich die mal mit reinnehmen. Werde mich beim zukünftigen Positionsaufbau eh besonders auf die beiden Dachfonds konzentrieren. (siehe Ausgangsbeitrag).

Die verschiedenen Value Vorschläge sind trotzdem gut und interessant und ich werde sie mir am Wochenende einmal genauer ansehen.

 

Sonst das Depot trotz deiner Bondskepsis prinzipiell in Ordnung?

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nord_sued

Hallo,

 

nochmal etwas anderes. Ich lese bei den Vorstellungen hier oftmals - so auch im konkreten bei Dir - von hohen Sparraten (1000 fürs Depot + nochmal 750 in anderen Kram). Trotzdem hat Dein Depot nach 13 Jahren nur ein Volumen von ca. 20K.

 

Klar, Du hast nicht seit 13 Jahren soviel gespart - doch die Diskrepanz ist so eklatant, dass ich über solche Aussagen stolpere. Deinen Fall nehme ich mal als Anlass zum Nachfragen.

 

Nimmst Du immer mal was für Konsumzwecke raus? Dann würde ich dafür *ich weiß langweilig, ist aber so* zu Tagesgeld raten. Und ich würde in dem Fall die geplante Sparrate nicht so hoch ansetzen, wenn Du das planst, musst Du es auch durchziehen können.

 

so far.

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MStorm

@nord_sued

 

Meine Frau und ich haben als Studenten und in der Referendarzeit mit kleinen Beträgen in Fondssparpläne eingezahlt und daher zwar immerhin knapp 12K sparen können, aber eben auch nicht mehr. Nun sind wir seid September zwei Vollverdiener ohne Kinder und dementsprechend ist mehr Geld zur Verfügung. Feste Fondssparpläne mache ich aktuell zwar nicht, aber ich lasse mir jeden Monat zum Anlegen eben 1000 aufs Anlagekonto buchen und lege das nach von mir geplanter Art an. Letztlich können wir so ein Gehalt komplett für Geldanlagen wie Riester, Aktiendepot, Bausparer usw. verwenden.

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MStorm
· bearbeitet von MStorm

Update: X-Ray eingefügt

 

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MStorm

So wolle noch einmal das Thema pushen.

Gibt es zur Depotstruktur, sprich zur Auswahl und Zusammenstellung der Fonds noch irgendwelche Bedenken, Einwände oder Vorschläge?

Sollte von eurer Seite nämlich nichts mehr kommen, was mich zum Zweifeln oder Umdenken bringt, dann steht mein Depot ab dem Wochenende erstmal so und weitere Updates erfolgen dann von meiner Seite wohl aucher erst wieder bei dramatischen Marktentwicklungen oder eben in einigen Monaten, wenn ich die Fonds wieder auf den Präfstand stelle.

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Karl Squell

So wolle noch einmal das Thema pushen.

Gibt es zur Depotstruktur, sprich zur Auswahl und Zusammenstellung der Fonds noch irgendwelche Bedenken, Einwände oder Vorschläge?

Sollte von eurer Seite nämlich nichts mehr kommen, was mich zum Zweifeln oder Umdenken bringt, dann steht mein Depot ab dem Wochenende erstmal so und weitere Updates erfolgen dann von meiner Seite wohl aucher erst wieder bei dramatischen Marktentwicklungen oder eben in einigen Monaten, wenn ich die Fonds wieder auf den Präfstand stelle.

 

Hallo,

 

was ich noch bedenken würde ist, dass die Dachfonds eine doppelte Kostenstruktur verursachen. Also die TER der Dachfonds kommt noch auf die TER der anderen Fonds drauf. Daher bin ich kein Freund von Dachfonds und würde eher einen Mischfonds bevorzugen (siehe auch mein Thread https://www.wertpapier-forum.de/topic/31651-dachfonds-halten-oder-verkaufen/)

 

Gruß

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MStorm
· bearbeitet von MStorm

Nachdem ich mein Stoppkurse bei Apple, Net Servicos und BYD recht knapp nachgezogen haben, wurde alle drei mittlerweile ausgestoppt und ich hätte aktuell Knapp 4000 € zur Verfügung.

 

Nun gibt es für mich mehrere Varianten:

 

Ich investiere zeitnah in einen der Fonds aus meinem Blickfeld (siehe Ausgangsbeitrag)

ODER

Ich investiere kurz- oder mittelfristig wieder in 1-2 Aktien aus meinem Blickfeld(VALE, APPLE, BYD) einzusteigen.

Oder

Ich ich investiere in einen anderen Fonds, ETF, Aktie die mir aus guten Gründen von EUCH empfohlen wird.

ODER

Ich erhöhe meine Position der bereits im Depot befindlichen Anlagen.

ODER

Ich halte meinen Bargeldanteil mal ein paar Wochen/Monate und warte bis sich der Markt wieder beruhigt und entscheide dann erneut.

 

 

Würde mich über Tipps freuen, die mir eine Entscheidung erleichern.

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