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Freckles

Depotkontoauswahl - Direktbank oder KAG

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Freckles
· bearbeitet von Freckles

Hallo zusammen -

zuerst meine Frage- dann - wie gewünscht - die Info über meine Person und Erfahrungen!

 

Ich möchte einen einfachen Weg finden in den nächsten Jahren Aktienfonds (+Immobilien,Rentenfonds) zu verwalten. Bisher ist dies ausschliesslich über die Dekabank geschehen

(90 % Immobilien + Rentenfonds) und seit kurzem auch Aktienfonds. Die Gebühren und Auswahl ist da aber einfach schlecht.

Ich würde gerne zu einem billigeren System wechseln, das aber dennoch online komfortabel ist - und langfristig gesichert ..keine 'Pseudobanken'

 

Habe mich nun einige Wochen versucht online einzulesen und bin auf erstens Direktbanken wie die FFB oder ebase gestossen, und zweitens auf Fondsvermittler wie

fonddirekt.de oder AVL..

 

1)die Auswahl scheint bei FFB, ebase etc. ähnlich zu sein , 5000-8000 Fonds mit hohem Rabatt auf Ausgabeaufschlag..(die wenigsten führen Deka-Produkte,...)

2)Wozu benötigt man da noch den Fondvermittler????....ausser um das Depotkonto zueröffnen?

3) Wie einfach ist die Verlinkung mit einem ReferenzKonto (von wo die Käufe bezahlt werden und die Verkäufe gutgeschrieben werden)

4)Gibt es Nachteile bei fondsvermittlung?

 

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen - ich habe einiges gelesen aber dies hab ich nicht herausgefunden?

DANKE!

 

 

********

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Renten/Immobilienfonds >10 Jahre. Aktienfonds: 3 Monate

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben)

Deka Optirent Investment fond 3y CF, LU0297135294 (Altbestand und steuerfrei)

Deka-RentSpecial EM 12/1214, DE000DK1CMK0

Deka-ConvergenceAktien CF, LU0133666676

Deka-EmergingAsia TF, DE000DK1CJV3

Deka-GlobalChampions TF, DE000DK0ECV6

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

hoch- 3-4 mal pro Woche

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

mittlere-hohe Risikobereitschaft

 

Optionale Angaben:

1.Alter - 40

2. Berufliche Situation - angestellt

3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? ja

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont - >10 Jahre

2. Zweck der Anlage - Vermögensbildung/Altersvorsorge

3. Einmalanlage und/oder Sparplan? - beides

4. Anlagekapital - ca 100000 E

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RichyRich

Die Gebühren und Auswahl ist da aber einfach schlech.

Ich würde mal sagen, bei Deka ist noch mehr schlecht. Z.B. die Rendite.

 

1)die Auswahl scheint bei FFB, ebase etc. ähnlich zu sein , 5000-8000 Fonds mit hohem Rabatt auf Ausgabeaufschlag..(die wenigsten führen Deka-Produkte,...)

Naja, weichen im einen oder anderen von einander ab, generell hast Du recht. (Sparpläne, Mindesteinlage etc.)

2)Wozu benötigt man da noch den Fondvermittler????....ausser um das Depotkonto zueröffnen?

Sie räumen Dir den Rabatt beim AA und manchmal auch bei den Depotgebühren ein. Dafür wollen Sie nur die Kickbacks, die den Fondsvolumen entnommen werden, und der Depotbank gutgeschrieben werden. (zum Verständnis: die gehen nicht direkt von Deinem Depot ab oder so)

Den Rabatt räumen sie deshalb ein, weil Du ein reiner Fernabsatzkunde bist und keinerler Beratung vom Vermittler verlangst.

 

3) Wie einfach ist die Verlinkung mit einem ReferenzKonto (von wo die Käufe bezahlt werden und die Verkäufe gutgeschrieben werden)

4)Gibt es Nachteile bei fondsvermittlung?

3) Ganz einfach die Bankverbindung im Depoteröffnungsantrag angeben. Da gibt es so ein extra Formular für. Darüber hinaus gibt es je nach Depotbank allerdings versch. Depots, die dann für den Gebührenverkauf entweder das Referenzkonto oder den Verkauf von Fondsanteilen vorziehen.

4) Nicht dass ich wüsste.

 

 

Die Mühe, Deine Fonds zu analysieren, überlasse ich mal anderen... :- Sind ja eh alles Deka-Fonds...

Aber hast Du Dich schon mal über ETF´s informiert? Bei 100000 Anlagekapital allein für die Altersvorsorge, würde ich mich für renditeorientierte, kostengünstige Anlageformen entscheiden.

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Freckles
· bearbeitet von Freckles

Hallo Richyrich,

 

vielen Dank schon mal für die schnelle Antwort, Du hast mir das bestätigt was mich mehr und mehr beschleicht, dass die Dekabank nicht ideal für mein Geld ist (nur mit der Optirent bin ich ganz glücklich, da vor 2009 angelegt und steuerfrei)

 

Das heisst also den Rabatt bei AA bekomm ich nur über die diversen Fondvermittler - also AVL, FSM etc, ja?...

Gibt es da allgemeine Favoriten? -

Was haltet ihr von FLatex?-

 

Bezüglich der Deka-Aktienfonds - ich werde diese wohl, sobald ich das neue Depotkonto habe, ohnehin abstossen,...*ich lern dazu :-)*

 

Und ja ich habe auch gelesen dass ETF's gut sind, da bin ich aber erst im Anfang...habe gesehen dass diese nicht bei allen Direktbanken zu kaufen sind...das nehm ich auch mal als Entscheidungsmittel mit rein..

 

LG

Freckles

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bondholder

Das heisst also den Rabatt bei AA bekomm ich nur über die diversen Fondvermittler - also AVL, FSM etc, ja?...

Bei Fondsbanken wie ebase kannst du überhaupt nur ein Depot eröffnen, wenn die Geschäftsbeziehung über einen Vermittler läuft (indirekter Vertrieb). Wenn du auf Beratung verzichten willst, sind die meisten Fonds ohne AA zu bekommen.

 

Ich würde mir überlegen, ob neben normalen Investmentfonds auch andere Wertpapiere (Aktien, Anleihen, ETFs) gekauft werden sollen, und ob du zwingenderweise nur ein einziges Depot haben möchtest.

Ansonsten bieten sich ein Depot bei ebase&Co (für Investmentfondskäufe über KAG ohne AA) sowie ein weiteres bei einer Bank mit Börsen-Handelsmöglichkeit (z.B. ING-DiBa oder Flatex) an.

 

Als allererstes würde ich mir Gedanken über die zukünftige Depotstruktur machen, und welche Produkte dafür geeignet sind.

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RichyRich
· bearbeitet von RichyRich

Das Geschäftsmodell der Depotverwahrstellen besteht daraus, über den B2B-Vertrieb mit dem Endkunden zusammenzuarbeiten. Kurz gesagt könntest Du soweit mir bekannt, kein Depot ohne Zwischenschaltung eines Vermittlers einrichten. Bin jetzt nicht so über alle Verwahrstellen informiert, aber ist halt einfach so. Ja, die Rabatte können Dir nur die Vermittler einräumen.

 

EDIT: Bondholder war mal wieder schneller im Fondsbereich unterwegs :)

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Freckles

Herzlichen Dank @Bondholder und RichyRich!

 

Das Chaos in meinem Kopf lichtet sich so langsam...;-)

Also...zuerst gucken ob nur Aktienfonds für mich in Frage kommen (momentan mal ja)- dann die Direktbank aussuchen (ebase und comdirect oder FFB scheinen nicht schlecht zu sein) die mir passt und DANN den Vermittler der mir denn AA Rabatt bringt......puuh...

 

LG

Freckles

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Warlock

Alles kein Problem! Ich war vor etwa zwei Monaten in der selben Situation. Sparkassenkunde und ein Depot direkt bei der Deka.

 

Zuerst sucht du dir eine Dirketbank aus. Hier ist zum Beispiel ein Vergleich: http://www.online-broker-vergleich.de/ Die Direktbanken bieten auch alle noch Angebote für Neukunden.

 

Auf jeden Fall empfehle ich dir auch ein Tagesgeldkonto, teilweise gibt es das auch in Verbindung mit einem Depot, auch hier gibt es immer Angebote für Neukunden. Aber keine Sorge die Auswahl ist nicht so groß, 8 - 10 Banken etwa.

 

Du solltest dich auf jeden Fall von den Deka-Produkten trennen! Das ist schmerzhaft, aber man will dem schlechten Geld ja kein Gutes hinterherwerfen. Die Position die du behalten willst kannst du in dein neues Depot übertragen lassen. Bietet sich warscheinlich für Fonds an die noch Bestandsschutz gegenüber der Abgeltungssteuer haben. Definitiv verkaufen musst du die Deka-Fonds mit TF, die Traiding Fonds, da diese eine sehr hohe TER haben.

 

Bei mir hat meine Sparkasse ganz schön rumgezickt bis sie mein Depot aufgelöst haben, nur so als Anmerkung.

 

Dann solltest du dich in jedem Fall erstmal intensiv mit ETF's auseinandersetzen. Hier im Forum gibt es einige Links die auf aktuelle Broschüren/Bericht des ETF-Marktes verweisen, danach weiß man im wesentlich worum es geht.

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Freckles

Hallo Warlock,

 

auch Dir herzlichen Dank...ich habe bei Euch (habe die Seite erst vor 2 Wochen entdeckt, lese seither fleissig mit, wenn auch bis heute unangemeldet,..) schon echt viel gelernt...

Ich bin momentan fest beim Suchen nach einer passenden Direktbank...will mir da aber Zeit lassen, die doch etwas überstürzten Käufe bei der Deka haben mich vorsichtig werden lassen,

 

Ich denke das Dekadepot werd ich mit dem einen Altbestand-Fond laufen lassen - ...den Rest verkauf ich (nur zur Anmerkung - die TF Fonds wollt ich ohnehin nur kurz halten, nicht länger als ein Jahr max. und GSD habe ich wegen der steigenden Kurse NOCH überall Gewinn gemacht,...)

 

Ich werd mich jetzt mal in die threads der Wissen - Broker-Banken...etc verschlagen, vielleicht finde ich da ein paar Tips welche Depots bei welchen Direktbanken am besten wegkommen.....die ETF's kommen auch noch dran....*schon mal Urlaub nehmen werd fürs Einlesen ;-)*.

 

wie gesagt zZ tendiere ich zur FFB (PlusVariante fürs Konto) über den Fond-Supermarkt vermittelt...

 

LG

Freckles

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Jan1981

Ich stand da vor der gleichen Entscheidung und habe mich folgendermaßen entschieden:

 

1) ING-DiBa:

Direktbank für den Kauf von ETFs und Aktien --> günstige Orderprovision und in den letzten Jahren (abgesehen der Hochzinsphase vor 2 Jahren) immer einen sehr guten tagesgeldzinssatz auf dem Extra-Konto, das zeitgleich als Verrechnungskonto fürs Depot gilt

 

2) AVL als Vermittler und FFB: Hatte verschiedene Anbieter angeschaut. Auf den Vermittlerseiten findest Du einen Vergleich der Fondsplattformen mit Angebot, Kosten usw, hier z.B. der Vergleich der Partner von AVL: http://www.avl-investmentfonds.de/fondsplattformen_vergleich/

 

Viele Grüße

Jan

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Freckles
· bearbeitet von Freckles

Hallo Jan,

 

merci :thumbsup:...ich bin schon mal froh mit meiner doch sehr basalen Frage soviele Antworten zu bekommen und kein *menno..ist die aber doof*...ernsthaft...SUPER von Euch!

---ja die IngBa als Bank für ETFs etc sieht gut aus...die ist auf meiner Liste...

 

bei der AVL stört mich ein wenig die Legitimation (das ist doch die mit dem kopierten Reisepass oder??? Find ich eigenartig...

 

LG

Freckles

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