Manni(NRW) April 3, 2010 Guten Morgen! Ich spare seit dem 15.02.2008 300 monatlich bei der FFB (Fondsupermarkt) in Fonds!!! Die 300 sind so aufgeteilt: Kapitalfonds L.K. Schwellenländer-Unterfonds R: 30 LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST: 120 M&G Global Basics Fund A: 60 WM Aktien Global UI-Fonds B: 90 Soweit so Gut! Nun Überlege Ich, ob Ich den WM Aktien Global UI-Fonds B herausnehmen soll und etwas anderes im Sparplan dazu nehme. Der Fond hängt stark hinterher im Gegensatz zu den anderen Was meint Ihr? Kann mir jemand einen Rat dazu geben Danke!!! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ghost_69 April 3, 2010 Hallo Manni Wenn Du mit einem Fonds nicht mehr zufrieden bist zögere nicht diesen zu verkaufen. Und zu etwas raten ist schwierig, entweder Du teilst das Geld auf die anderen auf oder Du sagt uns etwas mehr von Dir, siehe Richtlinien. Ghost_69 :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Berd001 April 3, 2010 Guten Morgen! Ich spare seit dem 15.02.2008 300 monatlich bei der FFB (Fondsupermarkt) in Fonds!!! Die 300 sind so aufgeteilt: Kapitalfonds L.K. Schwellenländer-Unterfonds R: 30 LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST: 120 M&G Global Basics Fund A: 60 WM Aktien Global UI-Fonds B: 90 Soweit so Gut! Nun Überlege Ich, ob Ich den WM Aktien Global UI-Fonds B herausnehmen soll und etwas anderes im Sparplan dazu nehme. Der Fond hängt stark hinterher im Gegensatz zu den anderen Was meint Ihr? Kann mir jemand einen Rat dazu geben Danke!!! Es ist halt wie mit allen aktiv gemanagten Fonds. Die haben ihre guten Zeiten (s. a. Templeton Growth, Vermögensbildungsfonds I, uvm.) und auch ihre schlechten Zeiten. Ob nach den schlechten mal wieder gute kommen, weiß keiner zu sagen. Deshalb bleiben Dir meiner Meinung nach zwei Alternativen: 1. Du siehst Dir regelmäßig die einschlägigen Bestenlisten an und tauscht die von Dir besparten Fonds immer gegen die jeweils Besten in ihrem Segment aus. 2. Du schichtest in die entsprechenden ETFs um und gibst Dich mit der "Marktrendite" zufrieden. Außerdem solltest Du Dir einige Gedanken über die prinzipielle Aufstellung Deines Depots machen. Du hast leider keine Angaben darüber gemacht, ob es sich bei den genannten Fonds um Deine einzige Geldanlage handelt. Wen das der Fall ist, fehlen für meinen Geschmack offene Immobilienfonds und Anleihen, auch über die Beimischung eines (echten) Rohstoffonds könnte man sich Gedanken machen. Gruß Berd Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Manni(NRW) April 4, 2010 Danke erstmal für die Antworten Also meine Anlagendauer ist min. 10 Jahre Weitere Anlagen habe Ich nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ghost_69 April 4, 2010 Danke erstmal für die Antworten Also meine Anlagendauer ist min. 10 Jahre Weitere Anlagen habe Ich nicht. Kein Tagesgeld oder sowas ? Wie ist das mit Rücklagen ? fürs Haus, Auto oder Reperaturen ? und hier die Richtlinien: https://www.wertpapier-forum.de/topic/11296-richtlinien-fur-die-themeneroeffnung/?do=findComment&comment=158790 Da werden sie geholfen. Ghost_69 :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Manni(NRW) April 5, 2010 Danke erstmal für die Antworten Also meine Anlagendauer ist min. 10 Jahre Weitere Anlagen habe Ich nicht. Kein Tagesgeld oder sowas ? Wie ist das mit Rücklagen ? fürs Haus, Auto oder Reperaturen ? und hier die Richtlinien: https://www.wertpapier-forum.de/topic/11296-richtlinien-fur-die-themeneroeffnung/?do=findComment&comment=158790 Da werden sie geholfen. Ghost_69 :- 1. Erfahrungen mit Geldanlagen Kaum würde Ich sagen 2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben) Festgeldanlage hatte Ich für ein Jahr 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage 1x die Woche eine Stunde 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten Zwischen Risikoreich und Sicher (Die goldene Mitte) Optionale Angaben: 1.Alter 35 2. Berufliche Situation Angestellter 3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? Ja Über meine Fondsanlage 1. Anlagehorizont min. 10 Jahre 2. Zweck der Anlage Für meine Renovierung 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Sparplan 4. Anlagekapital 300 monatlich Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Marcise April 5, 2010 · bearbeitet April 5, 2010 von Marcise 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten zwischen Risikoreich und Sicher (Die goldene Mitte) Es fällt vielen Anlegern schwer, das Risiko ihrer Geldanlage einzuschätzen. Kein Wunder, wenn man noch niemals in einem Krise investiert war. Das ganze Unterfangen ist auch nicht trivial. Hier mal ein paar Ideen: Gibt es zeitlich klare Ziele (Hauskauf, Studium Kinder...)? Wenn ja, umso besser... Gibt es dauerhaft abzusichernde Risiken (zB Versorgung der Familie sicherstellen, für nicht vorhersagbare Investitionen sparen, Versorgung der Eltern bei Krankheit...) etc. Bei klaren zeitlichen Zielen kann man ausgehend von der Anfangsinvestition den sicheren Depotanteil ständig erhöhen, um so im Zeitverlauf das Risiko aus der Anlage zu nehmen. Start bspw. 70:30. Ziel 20:80. Bei permanent abzusichernden Risiken (was viele mE ausser acht lassen) ist eine entsprechende Aufteilung zu wählen. Bspw. 50:50 (kann auch konservativer sein!). Sollen jetzt die klaren Ziele und die permanente Risikoabsicherung je hälftig berücksichtigt werden, entspricht das Verhältnis Risiko:Sicher demnach ca. 60:40 am Start und geht Richtung Ziel der gut planbaren Investition bis 35:65. Ist die Investition dann getätigt sollte das Depot (nach der Auszahlung) wieder 50:50 für die permanente Absicherung betragen (Annahme: persönliches Absicherungsrisiko bleibt konstant). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Manni(NRW) April 5, 2010 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten zwischen Risikoreich und Sicher (Die goldene Mitte) Es fällt vielen Anlegern schwer, das Risiko ihrer Geldanlage einzuschätzen. Kein Wunder, wenn man noch niemals in einem Krise investiert war. Das ganze Unterfangen ist auch nicht trivial. Hier mal ein paar Ideen: Gibt es zeitlich klare Ziele (Hauskauf, Studium Kinder...)? Wenn ja, umso besser... Gibt es dauerhaft abzusichernde Risiken (zB Versorgung der Familie sicherstellen, für nicht vorhersagbare Investitionen sparen, Versorgung der Eltern bei Krankheit...) etc. Bei klaren zeitlichen Zielen kann man ausgehend von der Anfangsinvestition den sicheren Depotanteil ständig erhöhen, um so im Zeitverlauf das Risiko aus der Anlage zu nehmen. Start bspw. 70:30. Ziel 20:80. Bei permanent abzusichernden Risiken (was viele mE ausser acht lassen) ist eine entsprechende Aufteilung zu wählen. Bspw. 50:50 (kann auch konservativer sein!). Sollen jetzt die klaren Ziele und die permanente Risikoabsicherung je hälftig berücksichtigt werden, entspricht das Verhältnis Risiko:Sicher demnach ca. 60:40 am Start und geht Richtung Ziel der gut planbaren Investition bis 35:65. Ist die Investition dann getätigt sollte das Depot (nach der Auszahlung) wieder 50:50 für die permanente Absicherung betragen (Annahme: persönliches Absicherungsrisiko bleibt konstant). Also Ich verstehe das jetzt so das Ich am Anfang Risikoreicher Investieren soll und Später wieder einen Gang zurückschalten Erst 70 zu 30 dann 60 zu 40 Nun meine Frage soll Ich jetzt den WM austauschen oder soll Ich ihn weiterbesparen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Marcise April 5, 2010 · bearbeitet April 5, 2010 von Marcise 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten zwischen Risikoreich und Sicher (Die goldene Mitte) Es fällt vielen Anlegern schwer, das Risiko ihrer Geldanlage einzuschätzen. Kein Wunder, wenn man noch niemals in einem Krise investiert war. Das ganze Unterfangen ist auch nicht trivial. Hier mal ein paar Ideen: Gibt es zeitlich klare Ziele (Hauskauf, Studium Kinder...)? Wenn ja, umso besser... Gibt es dauerhaft abzusichernde Risiken (zB Versorgung der Familie sicherstellen, für nicht vorhersagbare Investitionen sparen, Versorgung der Eltern bei Krankheit...) etc. Bei klaren zeitlichen Zielen kann man ausgehend von der Anfangsinvestition den sicheren Depotanteil ständig erhöhen, um so im Zeitverlauf das Risiko aus der Anlage zu nehmen. Start bspw. 70:30. Ziel 20:80. Bei permanent abzusichernden Risiken (was viele mE ausser acht lassen) ist eine entsprechende Aufteilung zu wählen. Bspw. 50:50 (kann auch konservativer sein!). Sollen jetzt die klaren Ziele und die permanente Risikoabsicherung je hälftig berücksichtigt werden, entspricht das Verhältnis Risiko:Sicher demnach ca. 60:40 am Start und geht Richtung Ziel der gut planbaren Investition bis 35:65. Ist die Investition dann getätigt sollte das Depot (nach der Auszahlung) wieder 50:50 für die permanente Absicherung betragen (Annahme: persönliches Absicherungsrisiko bleibt konstant). Also Ich verstehe das jetzt so das Ich am Anfang Risikoreicher Investieren soll und Später wieder einen Gang zurückschalten Erst 70 zu 30 dann 60 zu 40 Nun meine Frage soll Ich jetzt den WM austauschen oder soll Ich ihn weiterbesparen. Wenn Du als Anlageziel eine Renovierung planst, dann sollte Deine Anlage kurz vor Auszahlungzeitpunkt eher in Richtung 80% sichere Anlagen laufen... Zu Deinen Fonds: Hier mal ein X-Ray dazu. Sieht auf den ersten Blick schon mal von der Verteilung OK aus. Auf Einzelfondsebene ist der Kapitalfonds L.K. Schwellenländer-Unterfonds R und vor allem der WM Aktien Global UI-Fonds B ne Krücke. Kapitalfonds L.K. Schwellenländer-Unterfonds R --> dafür Magellan nehmen WM Aktien Global UI-Fonds B --> Lingohr und M&G aufstocken, die beiden reichen als globale Invests völlig aus. Wenn mal pro Fonds >20k € drin stecken, dann kann mE man über Hinzunahme eines weiteren Fonds nachdenken. Dazu würde ich den Anteil des Sparplans für die Schwellenländer erhöhen auf 20%, also 60 €. Parallel würde ich bei kürzer werdendem Anlagezeitraum sukzessive sicherere Anlagen wie Mischfonds im ersten Schritt, Immos und €-Anleihen im zweiten Schritt und Tagesgeld im letzten Schritt dazunehmen. Fazit: Lingohr --> schön breit aufgestelltes Basisinvest M&G Global Basic --> globaler Fonds mit Schwerpunkt auf Industriewerten Magellan --> breiter EM-Fonds, eher konservativer als andere --> alle Fonds haben eine gute Historie Dazu zur Absicherung: Mischfonds --> Ethna aktiv oder Carmignac Patrimoine (sind auch als "riskant" einzustufen, aber konservativer als reine Aktienfonds) Immos --> aktuell erstmal abwarten, ansonsten Hausinvest (sind nicht so harmlos, wie die Performance-Charts suggerieren) Renten --> ETF oder Indexfonds auf €-Staatsanleihen/Pfandbriefe (recht sichere Sache, unterliegen aber auch Kursschwankungen) Tagesgeld --> Safe Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Manni(NRW) April 5, 2010 · bearbeitet April 6, 2010 von Manni(NRW) Also Ich habe mir jetzt einige gedanken gemacht Den Kapitalfonds L.K. Schwellenländer-Unterfonds R würde Ich gerne behalten weil die Performance gar nicht so Übel ist Performance: 62,29% Performance p.a: 25,54% Performance lfd. Kalenderjahr: 12,30% Aber Ich würde die Aufteilung etwas verändern Kapitalfonds L.K. Schwellenländer-Unterfonds R: 30€ LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST: 150€ M&G Global Basics Fund A: 60€ Magellan A (D): 60€ Was meint Ihr??? Ich wollte noch sagen das Ich Anfänger bin Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag