Jan1981 März 21, 2010 Hallo Zusammen, nachdem Geldanlage bei mir bisher vorrangig mit Tages-/Festgeld erfolgte möchte ich mich nun einmal etwas umorientieren. Betrachte aktuell lang-, mittel- und kurzfristig getrennt und möchte gerne das Gesamtkonzept durchsprechen, um zu schauen ob die 2 Depots auch ins Gesamtkonzept passen. 1. Erfahrungen mit Geldanlagen Keine wirklichen Erfahrungen bisher. Habe vorrangig Tages-/Festgeldanalgen verfolgt mit Bank-Hopping, aber das ist mir inzwischen zu aufwendig und seit der Kaupthing auch einfach zu riskant. Hatte mich letztes Jahr schon einmal intensiv in das Thema eingelesen aber nicht gehandelt. Nun wird es aber ernst. Zur Recherche habe ich u.a. herangezogen: Bücher Basiswissen für Einsteiger" von FINANZTEST Fonds" und Aktien" Klöckner Systematisch reich mit Aktienfonds"naja ;-) Kommer Die Buy and Hold Bibel" Öfters Lektüre von Wirtschaftszeitungen und Wirtschaftsmagazinen (Capital, Finanztest) Finanzierung im BWL Studium 2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben) Aktuell noch BASF Aktien und Deutsche Bank, eher ein Schnellschuss. Stehen aktuell ganz gut, werden mich aber die Tage für den neuen systematischen Ansatz verlassen. Habe dazu noch ein paar Altersvorsorgebausteine, die ich an der Stelle nenne, da diese Recht aktienlasting sind, was ich dann in meiner Geldanlagestrategie berücksichtigen möchte: Fondsgebundene Rentenversicherung seit 12.2002, 50 EUR/Monat: MEAG GlobalBalance DF - DE0009782763 · Fondsgebundene Basis Rente (Rürup) seit 11.2006, 180 EUR/Monat inkl. BU Verschiendene Aktien- und Rentenfonds · Fondsgebundene RV (Riester) seit 11.2006, 120 EUR/Monat Oppenheim Aktien Strategie MultiManager - DE0009799460 Das ist zugleich auch die nächste Baustelle. möchte hier meine Bausteine mal unabhängig bei der Verbraucherzentrale durchleuchten lassen. Ggfs. ist hier ein Fondswechsel oder eine Konzeptanpassung notwendig. 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage Wöchentlich/Monatlicher kurzer Check ob alles passt" Detailbetrachtung zum Quartalsende inkl.. Auzustocken/Rebalancing 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten Risikobereit, jedoch kein Interesse an Totalverlust, Chance und Risiko sollten passen und mir ist wichtig das ich verstehe was da passiert. Invest in Einzelaktien ist mir zu stressig, also sollten es Fonds sein. Optionale Angaben: 1.Alter 30, keine Kinder/Familie 2. Berufliche Situation Kfm. Angesteller 3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? Ja Über meine Fondsanlage 1. Anlagehorizont & Zweck der Anlage Ich weiß noch nicht ob das was ich mir überlegt habe ein passender Weg ist, aber folgendes habe ich mir gedacht: a) Langfristig > 10 Jahre zur Vermögensbildung, ETF-Depot b.) Mittelfristig 5-10Jahre: Auto, Startkapital eigene Immobilie, Sonstiges 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? a) Einmalanlage und dann Rebalancing über Ansparen auf Tagesgeldkonto b.) Einmalanlage und Fondssparplan: anvisierter Betrag: EUR 300/Monat (bei akt. Konzept 200 in den Patrimoine, 100 in den Investissiment) 4. Anlagekapital Möchte meine finanziellen Verhältnisse nicht komplett darstellen, daher meine Auflistung als prozentuale Angaben. Es sind aber in allen 3 Kategorien > 10.000 vorhanden. Sowas habe ich mir vorgestellt : Langfristig: Hier orientiere ich mich an der Herangehensweise von Gerd Krommer und den Informationen hier aus dem Forum (vorrangig Supertobs Musterdepots). Bin hier noch nicht ganz sicher zu welchen Indizes ich mir die ETFs suchen will, aber das folgt im nächsten Schritt. Würde ich dann hier mal reinstellen wenn das Grobkonzept passt und ich mir dann die Indizes raussuche. Bin langfristig von dem passiven Ansatz überzeugt, entsprechendes Rebalancing will ich dann quartalsweise machen, angespart wird über ein Tagesgeldkonto Der geringere Aktienanteil vergleichen zu Krommer (langfristig 100% in RK3) oder Supertob (70/10/20) ergibt sich durch die o.g. Altersvorsorge-Themen die bereits Aktienlastig sind. Mittelfristig Hier wird's interessant, da ich nach dem was ich bisher so gelesen habe den langfrist-Teil als Standard ansehe. Wieso weiche ich dann nun von dem Ansatz ab und setze auf Aktive Fonds: Die genannten Fonds haben in den letzten Jahren durch gute Performance überzeugt. Bei Investissiment gefällt mir das er nicht nah am Index investiert, also eine weitere Diversifizierung. Ausserdem denke ich nach dem bisher gelesenen, dass die nächsten Jahre recht turbulent werden und da erwarte ich Vorteile bei den aktiven Fonds, so dass die Mehrkosten hier hoffentlich reinkommen. Sollte der Ansatz passen und keine großen Denkfehler enthalten bitte ich um kurzes Feedback zu den einzelnen Teilen. Habe das ganze auch mal im Portfolio X-Ray eingegeben: X-Ray - Mittelfrist Portfolio.pdf Kurzfristig Genug Cash in de Täsch" wird vorgehalten entsprechend der Empfehlung 3-6 faches Nettogehalt. Aktuell auf Tagesgeldkonten bzw ein Teil auf dem Giro. Was denkt ihr hierüber. Bin für jedes Feedback dankbar. Viele Grüße Jan Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Marcise März 21, 2010 · bearbeitet März 21, 2010 von Marcise Hallo Jan, herzlich Willkommen im wpf! Ich kann Deine Grundidee sehr gut nachvollziehen: sehr langfristig auf passive Produkte setzen, da man sich hier auf den Content "verlassen" kann (nicht auf die Art und Weise, wie der Content erreicht wird) --> hier sind Indexprodukte mE sehr gut geeignet spannend wirds im mittelfristigeren Teil, wo man u.a. diese zwei Möglichkeiten hat: 1. weiter mit passiven Produkten und entsprechend höherem sicheren Anteil (€-Anleihen) --> TAK schlagen aber stärker durch, es ist für einen kürzeren Zeitraum tendenziell leichter, einen guten Manager zu finden 2. auf momentan gut laufende Manager vertrauen und durch ihre Möglichkeiten auf geringere Vola, DrawDowns bei vernünftiger Rendite hoffen - siehe hierzu auch einen kleinen Text im Patrimoine Faden wenn man dran glaubt und/oder einfach Spass an der Sache hat, dann kann ein mittelfristiger Teil zB aus Immos (Achtung Liquidität) und Mischfonds (zB mit Absicherungsstrategien) bestehen; zusätzlich kann man in sehr begrenztem Maße auch mal versuchen den Markt zu timen und in Aktien-/Rohstofffonds gehen (muss natürlich jeder selber wissen) kurzfristig sehe ich das wieder genau so wie Du; Tagesgeld, Festgeld... Also, weiter so... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
zuckerdepot März 21, 2010 Betrachte aktuell lang-, mittel- und kurzfristig getrennt und möchte gerne das Gesamtkonzept durchsprechen da du bwl / finanzierung studiert hast solltest du genau das nicht machen. es ist immer ein depot. unabhängig davon wieviele einzeldepot du hast. unabhängig davon wieviele unterschiedliche finanzinstrumente du hast. unabhängig davon ob du meinst ein teil wäre langfristig angelegt und ein teil wäre kurzfristig angelegt. das weisst du ja sicher auch durch dein studium. Bücher Basiswissen für Einsteiger" von FINANZTEST Fonds" und Aktien" Klöckner Systematisch reich mit Aktienfonds"naja ;-) Kommer Die Buy and Hold Bibel" Öfters Lektüre von Wirtschaftszeitungen und Wirtschaftsmagazinen (Capital, Finanztest) Finanzierung im BWL Studium umso mehr du liest, umso besser. Hier orientiere ich mich an der Herangehensweise von Gerd Krommer und den Informationen hier aus dem Forum (vorrangig Supertobs Musterdepots). Bin hier noch nicht ganz sicher zu welchen Indizes ich mir die ETFs suchen will, aber das folgt im nächsten Schritt. Würde ich dann hier mal reinstellen wenn das Grobkonzept passt und ich mir dann die Indizes raussuche. steht das denn nicht bei jedem etf schon im namen drin an welchen index sich orientiert wird ? ich kenne den kommer nur vom hören sagen, dort sollte doch auch die information stehen welche indizes es gibt und wie sie sich unterscheiden ? hier im forum oder in anderen foren nix gefunden dazu ? ich denke da müsst es sehr viele infos geben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Marcise März 21, 2010 · bearbeitet März 21, 2010 von Marcise Betrachte aktuell lang-, mittel- und kurzfristig getrennt und möchte gerne das Gesamtkonzept durchsprechen, um zu schauen ob die 2 Depots auch ins Gesamtkonzept passen. da du bwl / finanzierung studiert hast solltest du genau das nicht machen. es ist immer ein depot. unabhängig davon wieviele einzeldepot du hast. unabhängig davon wieviele unterschiedliche finanzinstrumente du hast. unabhängig davon ob du meinst ein teil wäre langfristig angelegt und ein teil wäre kurzfristig angelegt. das weisst du ja sicher auch durch dein studium. Er trennt verschiedene Anlagehorizonte, um die Aufteilung des Depots vorzunehmen. Er hat den Faden eröffnet, weil er eben diese getrennten Anlagehorizonte in ein Gesamtkonzept gießen will Und jetzt zu Deinem Schreibstil: da du bwl / finanzierung studiert hast solltest du genau das nicht machen --> damit sagst Du, dass er gepennt hat im Studium, nicht aufgepasst hat (mutige Bewertung) es ist immer ein depot. unabhängig davon wieviele einzeldepot du hast. unabhängig davon wieviele unterschiedliche finanzinstrumente du hast. unabhängig davon ob du meinst ein teil wäre langfristig angelegt und ein teil wäre kurzfristig angelegt. --> damit pauschalisierst Du und beanspruchst, dass dies die einizige Wahrheit ist (mutig); darf noch jemand auf der Welt eine andere Meinung haben? das weisst du ja sicher auch durch dein studium. --> primitive Suggestivfrage, damit lässt Du ihn noch mal so richtig dumm dastehen Mein Fazit: Dein Kommunikationsstil ist aus meiner Sicht bemitleidenswert... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Jan1981 März 21, 2010 Hallo Zusammen, @Marcise, - danke für Dein erstes Feedback. Hatte genau die Gedankengänge, mich dann aber hier für die aktive Variante entschieden. Würde diese Zusammenstellung denn soweit passen? - Habe mir über Deine Signatur auch mal Deinen Beitrag zur Strategieentwicklung angeschaut. Hätte ich den mal schon vor 2 -3 Tagen gesehen ;-), hätte ich direkt Deine Tabellen nutzen können. Glaube aber die meisten der Schritte so auch beachtet zu haben. Super geschrieben auf jedenfall und sehr anfängerfreundlich @Zuckerdepot, - Dein Beitrag ist mir nicht ganz klar. Selbstverständlich ist es immer EIN Depot, daher wollte ich ja auch nicht NUR den mittelfristigen und nicht nur den langfristigen Teil zur Diskussion stellen. Und daher habe ich auch die AV Themen noch mit skizziert. - Und ja, zu jedem ETF ist klar auf welchen Index er sich bezieht, wie soll das auch sonst gehen. Nur welchen Index ich gerne haben möchte habe ich noch nicht gewählt. Hatte übrigens einen kleinen Fehler in meiner Tabelle, innerhalb der kurzfristigen Rubrik sind natürlich 100 % in der genannten Kategorie. Habe es hier nochmal etwas kompakter dargestellt: Nachdem ich die RK-Verteilung am Gesamtportfolio angesehen habe habe ich in der langfristigen Betrachtung die Aktienquote nochmal um 5% erhöht zu lasten der Klasse 1. Viele Grüße Jan Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Marcise März 21, 2010 · bearbeitet März 21, 2010 von Marcise @Marcise, - danke für Dein erstes Feedback. Hatte genau die Gedankengänge, mich dann aber hier für die aktive Variante entschieden. Würde diese Zusammenstellung denn soweit passen? - Habe mir über Deine Signatur auch mal Deinen Beitrag zur Strategieentwicklung angeschaut. Hätte ich den mal schon vor 2 -3 Tagen gesehen ;-), hätte ich direkt Deine Tabellen nutzen können. Glaube aber die meisten der Schritte so auch beachtet zu haben. Super geschrieben auf jedenfall und sehr anfängerfreundlich Gerne doch... OK, dann gebe ich mal meine Sicht der Dinge zu Deinen Fondsvorschlägen preis: Da Du grundsätzlich die beiden Depots mit anderen Produkten bestücken willst, macht eine Trennung mE Sinn... (aber nie den Gesamtblick verlieren!) Langfristiger Teil: es sollen Indexprodukte sein, das wissen wir die einfachste Lösung wäre der ARERO, wenn Asset Allocation (60% Aktien nach BIP, 15% Rohstofffutures, 25% €-Staatsanleihen) und Replikationsart (SWAP-basiert) OK sind für Dich (bitte vorher das Wissen hierzu aufbauen) oder alternativ ein ETF-Depot à la Supertobs klein oder mittel (auch da gibt es volle Replizierer (zB von iShares) und SWAP-ETFs (zB von db-x) Minimum sind Aktien-ETFs und ein €-Staatsanleihen-ETF, Rohstoffe sind eher Geschmackssache Konkret: ETFs (falls kein ARERO) MSCI World + EM + €-Staatsanleihen --> Minimaldepot mit 3 ETFs MSCI World + EuroStoxx + EM + €-Staatsanleihen --> Minimaldepot mit Stärkung Eurozone MSCI NA (USA) + Europa + Pazifik (JAPAN) + EM + €-Staatsanleihen --> 5 ETFs Mein Tipp: Bei 300 Euro Anlagesumme pro Monat, wobei davon ja noch einiges in das mittelfristige und kurzfristige Depot fließen wird, würde ich die ETF-Lösung eher small halten (3-4 ETFs) oder den ARERO nehmen (habe mich selber für den ARERO entschieden, obwohl meine Sparraten weit über 300€ liegen; schichte dann irgendwann mal in ETFs um) Mittelfristiger Teil: es sollen aktive Produkte sein Kapitalerhalt wird in kürzeren Anlagezeiträumen wichtiger daher würde ich einen Kern aus Immos und Mischfonds wählen, und diesen ggf. mit Aktienfonds, je nach Risikoneigung, bepfeffern Konkret: 2 Immos (zB Hausinvest Europa und SEB Immoinvest; wären meine aktuell bevorzugten) 2-3 Mischfonds (zB Patrimoine, Ethna Aktiv, ETF-Dachfonds P) dazu bspw. 10-20% Aktienfonds; sicher ist das ein wenig "Spielerei", mir machts Spass, muss jeder selber wissen (habe selber ein wenig EM und Rohstoffaktien erhöht-->meine kleine Wette ) Zu Deinem Fondsvorschlag: meine Meinung den Renten-ETF in das Langfristdepot offene Immos sind aktive Fonds und teils sehr unterschiedlich (siehe MS P2 Value Absturz) --> würde ich eher in die mittelfrist-Perpektive packen (Achtung: Liquidität beachten) EM-Anleihen im langfristdepot kann man machen, wenn man entsprechende Anlagesummen hat --> sehe ich hier eher noch nicht den Investissement sehe ich ein wenig redundant zum Patri-Aktienteil --> das ist aber ganz klar Geschmackssache, andere wpf´ler haben auch beide Fonds im Depot Konkret: Langrist: Einmalinvest in MSCI World + EuroStoxx + EM + €-Staatsanleihen, danach Sparplan auf den ARERO und ggf. irgendwann umschichten Mittelfrist: 2 Immos + 2-3 Mischfonds + 10-20% Aktienspielereien Kurzfrist: Interessante Festgeldangebote wahrnehmen (siehe Modern Banking); momentan ist da natürlich weniger zu holen, allerdings ist die Inflationsrate auch gering, wodurch die Realrendite gar nicht so schlecht ist... So, c´est tout, ich hoffe, ich konnte helfen... PS. Alles nur persönliche Ansichten und KEINE Anlageempfehlung! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Jan1981 März 21, 2010 Vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung. Habe mir da heute Nachmittag nochmal einige Gedanken gemacht, hier das Ergebnis: Mittelfristig: Habe mir das Thema der offenen Immobilienfonds nochmal durch den Kopf gehen lassen. Wenn ich diese als "sicherere" Klasse nehme kommt ein Depot ähnlich em von Hilmi heraus. http://www.wertpapie...s-reales-depot/ 20% ETHNA-AKTIV E - LU0136412771 25% CARMIGNAC PATRIMOINE - FR0010135103 15% Magellan - FR0000292278 10% hausinvest Europa - DE0009807016 20% Carmignac Investissiment - FR0010148981 10% SEB ImmoInvest P - DE0009802306 Kommt dann auf: 43 % Aktien, 22 % Immos, 35 % Anleihen Langfristig: Da der Betrag natürlich anfangs noch nicht so groß ist denke ich der Fokus auf eine geringe Zahl an ETFs ist gut, ausserdem bleibt so mein Aufwand überschaubar. Folgende Gedankengänge habe ich im Kopf: - Wenn ich jetzt die mittlere Variante von Supertob nehme, dann würde mir der SMall Cap Anteil fehlen. Wenn ich den dazu nehme komme ich auf 6 ETFs (4 Regionen, 1 Euro SC, 1 Rente), was mir zuviel wäre. - Den Arero finde ich sehr interessant. Vor allem für die nächsten Jahre bis ein angemessener Betrag vorhanden ist um ein größeres ETF Depot zu erstellen gemäß dem Ansatz von Gerd Kommer, Supertob oder Bärenbulle. Ausserdem kann ich dann direkt in den ETF Fonds sparen. Hier habe ich aber folgende "Probleme": Der Rentenanteil ist mir etwas zu klein aufgrund der o.g. Hintergründe Die Rohstoffe sind mir etwas zu stark vertreten Der SC Anteil würde auch fehlen. ==> Daher folgende Überlegung: 75 % ARERO 10 % ETF auf den MSCI Europe SC (hierdurch SC Effekt und Stärkung Europa) 15 % ETF auf EM-Staatsanleihen oder ETF auf dt. Staatsanleihen mit kürzerer Laufzeit (beides wäre eine ALternative zum ETF im ARERO der auf EUR-Raum und versch. Laufzeiten setzt) Hier käme dann raus: 55 % Aktien, 11 % Roh, 34 % Rente Ist das eine generell sinnvolle Sache? Was ist von dem EM-Anleihen zu halten. Chance/Risiko sagen mir hier zu, Marcise erwähnte aber das der Betrag wohl zu gering ist. Was wäre denn angemessen? Besten Dank vorab und Viele Grüße Jan Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Marcise März 21, 2010 · bearbeitet März 21, 2010 von Marcise Kurzum: Kannst Du so machen. Sicher, es gibt immer persönliche Vorlieben und 10 weitere Leute werden Dir 11 weitere Meinungen sagen. Letztendlich liegt es doch an Dir, die Entscheidung zu treffen. Ich finde Dein Depot in der Form iO. Ich hatte EM-Anleihen nur deshalb rausgelassen, weil das einen weiteren ETF bedeuten würde. Rebalancing mit Minisparraten und vielen ETFs wird schwierig. Ob man SmallCaps braucht...ich weiß nicht. Für mich ist das mehr oder weniger ein Hebel, wahnsinnige Korrelationseffekte würde ich mir da nicht erhoffen. Ich würde es eher sehr einfach halten, aber wie gesagt, machen kann man das schon und Deine Gedanken sind keineswegs falsch... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Jan1981 März 25, 2010 Hallo Zusammen, nochmal eine kurze Frage. 1) Was wäre eine sinnvolle Alternative zu den Immobilienfonds, irgendwie sind mir diese noch nicht ganz geheuer. Dazu kommt dann noch das aktuelle Hausinvest Thema mit der Fusion der zwei Fonds. 20% ETHNA-AKTIV E - LU0136412771 25% CARMIGNAC PATRIMOINE - FR0010135103 15% Magellan - FR0000292278 10% hausinvest Europa - DE0009807016 20% Carmignac Investissiment - FR0010148981 10% SEB ImmoInvest P - DE0009802306 Kommt dann auf: 43 % Aktien, 22 % Immos, 35 % Anleihen --> Was würde am besten reinpassen als Immo-Alternative? Ganz normal auf Staatsanleihen EU? --> Wenn Immos, dann würde ich am liebsten nur einen nehmen um das ganze noch etwas einfacher zu halten. Passt das oder sollte man hier mit zweien fahren um diversifizierter zu sein? 2) Jemand eine Empfehlung für einen EM-Staatsanleihen ETF? Dank vorab & viele Grüße Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CHX März 25, 2010 Wie wäre es denn langfristig damit: 50% MSCI EM / 50% Euro-Staatsanleihen ... B) BG Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Jan1981 März 25, 2010 Wie wäre es denn langfristig damit: 50% MSCI EM / 50% Euro-Staatsanleihen ... B) BG wenn ich Dein eigenes Thema anschaue seh ich das wir mittelfristig ja ähnliche Gedanken haben. aber die langfristige Sache ist mir dann doch zu undiversifiziert ;-) bzw zu riskant, da bin ich dann doch eher risikoavers gegen. viele grüße Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CHX März 25, 2010 ... ich habe mir die Vergangenheitswerte des MSCI World und des MSCI EM mal angeschaut - beide sind während der Krise 2008 tüchtig abgeschmiert. Der MSCI EM hat aber mittlerweile schon wieder seinen alten Höchststand erreicht, der MSCI World hingegen hat erst ca. 50% vom Verlust wieder gutgemacht... BG Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Jan1981 März 28, 2010 So, ich habe nochmal ein wenig gegrübelt und ein paar kleinere Anpassungen gemacht. Ausserdem nun die Aufteilung nach Asset-Klassen anstelle der Risikoklassen: langfristig: - Den SC Europa Anteil rausgeworfen. Ich denke in 5 Jahren ist der langfristige Teil werthaltig genug um in einzelne ETFs umzuschichten. Um das ganze simpel zu halten bleiben die bis dahin raus. - Aufgrund der o.g. fondsgebundenen Altervorsorge Themen habe ich den Aktienanteil hier etwas geringer gehalten. (51 %). Ausserdem möchte ich den ARERO besparen, also zieht der Wert dann nochmal leicht an. mittelfristig: - Immobilien rausgeworfen, irgendwie gefällt mir das ganze nicht so. Ausserdem wäre mit 10% Immos im mittelfristigen der Anteil am Gesamtportfolio recht gering - Aktuell ist der Anleihen-Teil innerhalb der Mischfonds recht hoch und bringt mir einen passenden Anteil von ca. 50%. Sollte sich durch Verschiebungen der Aktienanteil gesamt zu hoch bewegen würde ich hier ein wenig Anpassen durch RK1-Anteile. Schaue mir hier einfach quartalsweise die Verteilung an. Bespart wird der Ethna und der Patri. kurzfristig: - Hier bleibt es bei Tagesgeld und Co. Bank/Broker: Den ARERO und die EM-Anleihen möchte ich im bestehenden Depot bei der DiBa laufen lassen. Hier sind auch die Tagesgeldzinsen ja immer ganz gut. Für den mittelfristigen Teil habe ich mich nun für AVL i.V.m. der FFB entschieden. Die unterlagen sind da, also kann es bald losgehen. Dann kann es nun also losgehen. Danke an das super Forum. Die guten Informationen hier der User und die externen Links waren eine sehr große Hilfe. Viele Grüße Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Jan1981 April 20, 2010 Hallo Zusammen, da per PN die Anfrage kam was nun bei meinem Depot rausgekommen ist, hier ein kleines Update: Langfristige Komponente (DiBa): - Doch gegen den ARERO entschieden, da mir die Rohstoff-Komponente zu hoch war. Habe nun ein ETF Depot ähnlich dem mittleren von Supertobs (70 % BIP gewichtete Aktien, 10 % EM Anleihen; 20 % Jumbo Pfandbriefe). - Beim nächsten Rebalancing (jährlich im März) nehme ich Euro-Staatsanleihen und baue rebalance dann immer im Wechsel die Anleihen und die Jumbos - Angespart wird über den ARERO (bei der FFB) - Käufe waren erst vor 2 Wochen, also hat sich noch nicht viel getan bisher. Wollte die BIP Gewichtung und all das Zeug selber machen, damit ich weiss wie es geht ;-) Mittelfristig (AVL/FFB): - So wie es geplant war habe ich die Sparpläne nun eingerichtet, diese starten nächsten Monat. - Dem Carmignac Inv. habe ich aber durch den C-Quadrat ersetzt: Zum einen wegen der Überschneidungen zwischen Aktienanteil vom Patri und Inv. und zum anderen weil mir das Konzept sehr gut gefällt. Ausserdem als Mischfonds flexibel im Aktienanteil, was aufgrund der kürzeren Horizonts besser ist. Kurzfristig: Tagesgeld Hatte die Woche das Depot mal bei ARD Börse eingerichtet um es noch besser tracken zu können. Nun kommt täglich ein newsletter, gefällt mir ganz gut. --> Hat hier jemand noch eine bessere Lösung? Und wie erfasst Ihr alle Daten für die Steuerthemen: Ich habe nun eine Excel-Datei für alle Käufe und Verkäufe und wollte eine weitere für alle Ausschüttungen anlegen. Brauche ich sonst noch was, damit nächstes Jahr die Steuererklärung kein Alptraum wird? Viele Grüße Jan Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag