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HerrMustermann

Ausgewogenes Depot für 10 Jahre

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HerrMustermann

o.k. Danke Dir. Soweit habe ich es verstanden. Nur eines bleibt: Mal angenommen, wie haben lange Zeit steigende Aktien. Soll ja vorkommen. Und die Anleihen dümpeln. Dann zahlt der Swappartner doch andauernd. Warum sollte der dann Swaps mit dem Fond abschließen?

Er zahlt zwar dauernd, das heißt aber nicht, dass er auch verlust macht. Wie erwähnt könnte er das Portofolio (im Beispiel den DAX) ganz einfach selbst kaufen. Dann wär's für ihn ein Nullsummenspiel. Eventuell kann er steueroptimierungen intern vornehmen, sodass er dabei sogar noch verdient. (oder auch sonstige Zusatzerträge wie bspw. durch Wertpapierleihe erwirtschaften)

Er könnte die Zahlungsverpflichtungen aber bspw. auch in Zertifikate verpacken und weiterverkaufen (und daran verdienen), sich mit Optionen oder Futures absichern etc.

Es gitb sicher viele Möglichkeiten, wie der Swap-Partner sich absichern kann und wie er was daran verdient.

Aber wie gesagt: Wie er's genau macht ist für eien Kaufentshceidung eiens derartigen Fonds nicht wichtig, denn das geht den Fondskäufer nichts weiter an. Der muss sich nur fragen, ob er das Emittentenrisiko des Swaps tragen will. Und dafür muss er die Bonität des Swap-Partners als ganzes einschätzen.

 

 

o.k. ich denke, ich habe es jetzt. Hast mir sehr geholfen. Danke. Cooles Forum hier - echt!!! :thumbsup:

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Chemstudent

Cooles Forum hier - echt!!! :thumbsup:

Yeah. B) ;)

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Marcise
· bearbeitet von Marcise

Er zahlt zwar dauernd, das heißt aber nicht, dass er auch verlust macht. Wie erwähnt könnte er das Portofolio (im Beispiel den DAX) ganz einfach selbst kaufen. Dann wär's für ihn ein Nullsummenspiel. Eventuell kann er steueroptimierungen intern vornehmen, sodass er dabei sogar noch verdient. (oder auch sonstige Zusatzerträge wie bspw. durch Wertpapierleihe erwirtschaften)

 

Wenn der SWAP-Partner ebenfalls den DAX abbildet, dann "verdient" er doch letztendlich die Landesbankrendite.

 

Vielleicht könnte man zur Erklärung, warum man das überhaupt mit dem SWAP-Partner macht, noch ergänzen, dass die Abbildung eines Portfoilios bei Full Replication am Beispiel ARERO kaum möglich ist. Die Jungs müssten ja jede Aktie und Anleihe kaufen. Machen Sie das nicht ständig so, wie es die Indizes vorgeben, passt die Performance nicht mehr bzw. man bildet den Index nicht korrekt ab. Bildet man die Indexperformance über eine SWAP-Konstruktion ab, kann man die Performance der gesamten Indizes sehr genau tracken.

 

Da der SWAP-Partner diese Aktien aus dem abgegildeten Index nicht 1 zu 1 halten muss (was er hält ist quasi egal), kommt es auch dort nicht zu den vielen Umschichtungen, Ver- und Zukäufen. Er kann quasi ein für sich "perfektes" Portfolio aus Wertpapieren halten. Die ganze Sache ist also für beide Parteien eine ganz sinnvolle Maßnahme.

 

Der SWAP-Betrag ist auf 10% begrenzt, offen ist für mich allerdings ebenfalls die Frage, ob ein ARERO dem Emittentenrisiko der gehaltenen Landesbanken ausgesetzt ist. Ich denke ja...

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Chemstudent

Wenn der SWAP-Partner ebenfalls den DAX abbildet, dann "verdient" er doch letztendlich die Landesbankrendite.

Selbstverständlich.

Ich wollte damit nur ausdrücken, dass dann der Swap als solcher für ihn ein nullsummenspiel wäre und sich seine Rendite nicht davon unterscheidet, ob er nun direkt Anleihen hält oder die Performance mittels Swap bekommt. :)

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HerrMustermann

Den Sinn und die Funktionsweise habe ich nun verstanden. Nur die 10% sind mir noch ein Rätsel. Was ist denn, wenn mehr als 10% Kapital aus dem Fonds abgezogen wird. Wie sird dann die Rendite garantiert. Müsste das Management nicht theoretisch für jeden Anteil einen Swap haben?

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Chemstudent

Den Sinn und die Funktionsweise habe ich nun verstanden. Nur die 10% sind mir noch ein Rätsel. Was ist denn, wenn mehr als 10% Kapital aus dem Fonds abgezogen wird. Wie sird dann die Rendite garantiert. Müsste das Management nicht theoretisch für jeden Anteil einen Swap haben?

 

Wieder das Beispiel von oben:

DAX = 100

Anleiheportfolio des Fonds = 100

 

Dax steigt um 5%, Anleihen bleiben konstant:

Swap = DAX - Anleihen = 5

Fonds = Anleihen + Swap = 105

 

Wenn nun bspw. 50% der Anleger ihr Geld zurückverlangen, wo sollte jetzt das Problem entstehen?

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HerrMustermann

Den Sinn und die Funktionsweise habe ich nun verstanden. Nur die 10% sind mir noch ein Rätsel. Was ist denn, wenn mehr als 10% Kapital aus dem Fonds abgezogen wird. Wie sird dann die Rendite garantiert. Müsste das Management nicht theoretisch für jeden Anteil einen Swap haben?

 

Wieder das Beispiel von oben:

DAX = 100

Anleiheportfolio des Fonds = 100

 

Dax steigt um 5%, Anleihen bleiben konstant:

Swap = DAX - Anleihen = 5

Fonds = Anleihen + Swap = 105

 

Wenn nun bspw. 50% der Anleger ihr Geld zurückverlangen, wo sollte jetzt das Problem entstehen?

 

 

Ich verstehe die Absicherung so, dass nur 10% des Fondsvolumens mit Swap gesichert werden. Sind dann nicht auch nur für 10% aller Einlagen die erwirtschafteten Renditen realisierbar?

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Chemstudent

Ich verstehe die Absicherung so, dass nur 10% des Fondsvolumens mit Swap gesichert werden. Sind dann nicht auch nur für 10% aller Einlagen die erwirtschafteten Renditen realisierbar?

Dann verstehst du es falsch.

Ich zitiere mich selbst und hab etwas ergänzt:

 

Ein Swap funktioniert vereinfacht so:

Fonds A will bspw. den DAX nachbilden. Er kauft dafür Anleihen und schließt einen Swap mit dem Swap-Partner.

In dem Swap steht:

Wert des Swaps = Dax-Performance - Anleiheperformance

Ist die Differenz positiv, so muss der Swappartner sie an den Fonds zahlen und vice versa.

 

Zu beginn stehen beide Portfolios (d.h. DAX als auch Anleiheportfolio) bei jeweils 100. Der Swap steht damit bei 0.

Nun steigt der DAX um 5%, das Anleiheportfolio steigt nicht.

Der Swap beträgt nun: Dax - Anleiheportfolio = 5

Das Fondsvermögen setzt sich nun also so zusammen:

Anleiheportfolio + Swap = 100 + 5 = 105

Und das entspricht genau der Performance des Dax.

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langzeitsparer

Was hältst Du von internationalen Unternehmensanleihen - als Fond natürlich. Bringt das eine höhere Rendite? Sicherlich "ja" wenn auch bei höherem Risiko.

 

Um den Thread mal eben aufzulockern:

Das, was du da schreibst, ist unfreiwillig komisch...

Ein Fond ist entweder eine Flüssigkeit, die beim Garen von Lebensmitteln entsteht, oder der Teil einer Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeuges. Und für beides würde ich internationalen Unternehmensanleihen nicht empfehlen :thumbsup:

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HerrMustermann

Was hältst Du von internationalen Unternehmensanleihen - als Fond natürlich. Bringt das eine höhere Rendite? Sicherlich "ja" wenn auch bei höherem Risiko.

 

Um den Thread mal eben aufzulockern:

Das, was du da schreibst, ist unfreiwillig komisch...

Ein Fond ist entweder eine Flüssigkeit, die beim Garen von Lebensmitteln entsteht, oder der Teil einer Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeuges. Und für beides würde ich internationalen Unternehmensanleihen nicht empfehlen :thumbsup:

 

:thumbsup::rolleyes::D

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