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HerrMustermann

Ausgewogenes Depot für 10 Jahre

Empfohlene Beiträge

HerrMustermann
· bearbeitet von HerrMustermann

Mir ist schon klar, dass der ARERO ein überwiegender Aktienfond ist.

 

Wenn ich Euch bezüglich der (natürlich aufzunehmenden) Rentenfonds richtig verstehe, seid ihr eher der Meinung, dass dort der Einstiegszeitpunkt ungünstig ist. Daher Tagesgeld, bis die Zinsen steigen/Kurse sinken? Und Aktien? Jetzt noch rein, weil man auf lange Frist immer drin sein sollte?

 

Momentan tendiere ich zu folgdender Einteilung:

 

jetzt..................Rohstoffe 15% *1........Aktien 65% *2*3.....Renten 20%

Jahresmitte.......Rohstoffe 10% *1........Aktien 50% *2*3.....Renten 40%

Jahresende.......Rohstoffe 10% *1........Aktien 40% *2*3.....Renten 50%

 

*1= vorh. Rohstofffond, *2=vorh. Akkumula,*3=Multi Opp. II LU0148742835 (Dachfond flexibel - nicht nur Aktien) oder ARERO oder beides

bei den Rentenfonds bräuchte ich noch Tipps. Die DWS scheint nur Schrott zu haben.

 

Der Aktienanteil ist deshalb nicht höher, weil ich in verschiedenen fondgeb. LV usw. auch noch einen hohen Aktienanteil habe, der hier aber nicht mitgezählt wurde. Bei den Rentenfonds bin ich am unsichersten, weil ich nicht einschätzen kann, wann ein Einstieg sinnvoll ist und wie sich Rentenfondspreise entwickeln, wenn die Zinsen innerhalb des nächsten 3/4 Jahres ein wenig (ich erwarte nicht allzuviel) steigen.

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maush
Der ARERO wird überhaupt nicht geschickt vermarktet.

Ist aber Leuten, die ihr Geld z.B. durch "Finanzchoaching" verdienen verständlicherweise trotzdem ein Dorn im Auge. ;)

 

saludos,

el galleta

:thumbsup:

Das Argument mit der "geschickten Vermarktung" ist echt der Brüller. Mir ist da nichts bekannt. Aber sicher sind hier im Forum heimlich Pusher eingeschleust.

 

Ich bin übrigens nicht im Arero investiert, finde den Fonds aber trotzdem gut. Gerade für den Zweck des TO.

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HerrMustermann

 

wie gesagt, Sparpläne habe ich genug.

 

Der ARERO wird überhaupt nicht geschickt vermarktet.

Ist aber Leuten, die ihr Geld z.B. durch "Finanzchoaching" verdienen verständlicherweise trotzdem ein Dorn im Auge. ;)

 

saludos,

el galleta

:thumbsup:

Das Argument mit der "geschickten Vermarktung" ist echt der Brüller. Mir ist da nichts bekannt. Aber sicher sind hier im Forum heimlich Pusher eingeschleust.

 

Ich bin übrigens nicht im Arero investiert, finde den Fonds aber trotzdem gut. Gerade für den Zweck des TO.

 

Was mir nicht so gut gefällt, ist die starre Aufteilung in Aktien/Renten/Rohstoffanteil. Aber das muss wohl so sein, bei passiven Produkten.

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maush
· bearbeitet von maush

Was mir nicht so gut gefällt, ist die starre Aufteilung in Aktien/Renten/Rohstoffanteil. Aber das muss wohl so sein, bei passiven Produkten.

ja genau. Wenn dir der Aktienanteil zu hoch erscheint, kannst du doch einen Renten ETF oder Immofonds mit da zu nehmen.

 

Weniger starr wäre der ETF Dachfonds oder der dbx Portfolio. Das wäre dann eine Mischung aus aktiven und passiven Ansatz.

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HerrMustermann
· bearbeitet von HerrMustermann

oder der dbx Portfolio.

 

Interessant. Aber den dbx finde ich so nicht. Wie heißt der genau?

 

Nchtrag. Der hier?

 

db x-trackers Portfolio Total Return ETF 1C

 

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Schinzilord

Du musst halt überlegen, ob dir 1.5-2% p.a. wert sind, dass aktive Manager für dich die Assetallocation machen. Wenn du aber denkst, dass diese ihre Kosten wieder hereinbringen und du dann ruhiger schlafen kannst, sind Mischfonds absolut in Ordnung.

 

Nur zwei Dinge dazu, wenn schon der ARERO als Performancegott verunglimpft wird:

Mindestens genauso wie der ARERO werden aktive Mischfonds hier im Forum gepusht. Also ob es das allerleichteste wäre, mal schnell dem Markt ein Schnippchen zu schlagen und geschickt vor dem nächsten Crash in Anleihen zu gehen und vor dem nächsten Aufschwung in Aktien zu gehen.

Jetzt werden aber die Anhänger sagen: Den genauen Einstiegs und Ausstiegszeitpunkt kennt ja niemand genau. Es reicht ja, wenn nicht der volle Abschwung mitgemacht wird und dann muss man auch ned biem vollen Aufschwung dabei sein.

Das wäre natürlich prinzipiell richtig, jedoch beißt sich da doch die Katze in den Schwanz.

 

Dann fallen Aktien um 15%, der Fondsmanager schichtet panikartig alles in Renten und hofft auf einen weiteren Abschwung, welcher aber nicht kommt. Dann hat man einen Verlust in aktien mitgemacht, den man nicht sofort wieder reinholen kann.

Oder genau andersherum. Im Rückblick liest es sich halt leicht, dass man die ersten 15% Abschwung mitmacht, dann gehts nochmal um -50% runter wo man dann nimmer dabei ist und dann kann man langsam wieder einsteigen.

 

Ich habe bisher noch kein Studie gelesen, die gezeigt hat, dass Markettiming funktioniert.

Ich halte es hier mit John Bogle:

"In 30 year in this business, I do not know anybody who has done it successfully and consistently, nor anybody who knows anybody who has done it successfully or consistently. Indeed, my impression is that trying to do market timing is likely, not only not to add value to your investment program, but to be counterproductive."

Malkiel, A Random Walk down wallstreet, S. 171.

 

Der zweite große Nachteil an aktiven Mischfonds ist der fehlende Vergleichsindex. Deshalb sitzen so viele der Lüge auf, mit Mischfonds besser als der Markt zu sein.

Ist der Mischfonds besser als z.B. ein 50/50 Aktien Renten Portfolio, heißt es: super Manager, ich pfeiffe auf die Volatilität und aufs Risiko, Rendite zählt.

Im nächsten Jahr ist er dann schlechter als der "Index" (weil er den Einstieg in Aktien verpasst hat): Dann heißt es, na und, mir ist Kapitalerhalt viel wichtiger, hauptsache der max draw down ist gering.

 

Da kann ich echt nur lachen. Alles schön zu sehen am CP, die letzten 3 Jahre super gelaufen, alles richtig gemacht, sauviele schichten Geld in CP.

Letztes Jahr nur Mittelfeld. Aber hauptsache Kapitalerhalt!

 

Also bilde dir bitte deine eigene Meinung und denk drüber nach, wenn dir die Leute einreden wollen, Markettiming sei das Einfachste der Welt.

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saibottina

Schinzi, da Du mich ja halb zitiert hast und ich nicht sicher bin, in wiefern Du Deinen Kommentar auf mich beziehst: Ich habe weder ein Wort zu Mischfonds noch zu Market timing gesagt. Halte ich hier ebenfalls für nicht angebracht.

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Schinzilord

Schinzi, da Du mich ja halb zitiert hast und ich nicht sicher bin, in wiefern Du Deinen Kommentar auf mich beziehst: Ich habe weder ein Wort zu Mischfonds noch zu Market timing gesagt. Halte ich hier ebenfalls für nicht angebracht.

Hallo saibottina, ich habe deinen Kommentar nur als Anlass genommen, meine Meinung zu aktiven und passiven Mischfonds kundzutun. Natürlich hast du dich nicht zu Markettiming ausgelassen, entschuldige bitte, wenn das falsch rüberkam.

 

Ich finde die Performance des ARERO erwartungsgemäß, das ist ja das Schöne. Aktive Mischfonds müssen hier schon noch beweisen, was sie können.

Nur finde ich es unangebracht, den ARERO von oben herab zu behandeln, da er ja nur eine starre Zusammensetzung aus diversifizierten Assets ist. Nicht mehr und auch nicht weniger :)

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HerrMustermann

Erlaube mir nochmal die Nachfrage zu den Rentenfonds:

In der jetzigen Situation: ganz warten oder doch rein?

Wenn ja welche Klasse: Weltweit, Europa, Euroland - Kurz- oder Langläufer

Und vor allem: Welche??? Der Markt scheint sehr unübersichtlich. :(

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ghost_69

Erlaube mir nochmal die Nachfrage zu den Rentenfonds:

In der jetzigen Situation: ganz warten oder doch rein?

Wenn ja welche Klasse: Weltweit, Europa, Euroland - Kurz- oder Langläufer

Und vor allem: Welche??? Der Markt scheint sehr unübersichtlich. :(

 

Hallo Herr Mustermann

 

Schaue doch mal hier rein:

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/30252-mein-kleines-reales-depot/

 

Dort habe ich zu einem ausgewogenen Depot geraten

und ich finde es immer noch gut.

 

Carmignac Investissement - ein Aktiver Aktienfonds der alles darf nur sich an keiner Benchmark halten

Carmignac Patrimoine - ein aktiver Mischfonds der auch alles macht und sich an nichst orientiert

Ethna - ein Mischfonds, der sich hauptsächlich auf Unternehmensanleihen erstreckt und immer mal Aktien mit beimischt

ETF Dachfonds P, ist ein Fonds der aktiv die passiven Fonds mischt

Magellan - ein EM Fonds der schon lange auf dem Markt ist und zwei gute Manager hat die diesen lenken, auch ohne jegliche Vorgaben

HausInvest Europa und KanAm - zwei Immobilienfonds die das Risiko der Aktien senken und somit das Depot stabilisieren.

 

Ghost_69 :-

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HerrMustermann

Erlaube mir nochmal die Nachfrage zu den Rentenfonds:

In der jetzigen Situation: ganz warten oder doch rein?

Wenn ja welche Klasse: Weltweit, Europa, Euroland - Kurz- oder Langläufer

Und vor allem: Welche??? Der Markt scheint sehr unübersichtlich. :(

 

Hallo Herr Mustermann

 

Schaue doch mal hier rein:

 

http://www.wertpapie...s-reales-depot/

 

Dort habe ich zu einem ausgewogenen Depot geraten

und ich finde es immer noch gut.

 

Carmignac Investissement - ein Aktiver Aktienfonds der alles darf nur sich an keiner Benchmark halten

Carmignac Patrimoine - ein aktiver Mischfonds der auch alles macht und sich an nichst orientiert

Ethna - ein Mischfonds, der sich hauptsächlich auf Unternehmensanleihen erstreckt und immer mal Aktien mit beimischt

ETF Dachfonds P, ist ein Fonds der aktiv die passiven Fonds mischt

Magellan - ein EM Fonds der schon lange auf dem Markt ist und zwei gute Manager hat die diesen lenken, auch ohne jegliche Vorgaben

HausInvest Europa und KanAm - zwei Immobilienfonds die das Risiko der Aktien senken und somit das Depot stabilisieren.

 

Ghost_69 :-

 

Danke Ghost, das hilft sehr weiter. Hatte ja Deine Depots schon empfohlen bekommen. Schön, dass Du nochmal die Auswahl bekräftigst. Du hälst es momentan also auch mit eher flexiblen Produkten. Das war meine instinktive Einschätzung ja auch. Man weiß nicht, was zuerst bergab geht, Renten oder Aktien.

 

Immo möchte ich eigentlich nicht, da die Immo ja dinglich vorhanden ist. Die beste Altersvorsorge aus meiner Sicht. Bei CI gibts einmal "A"-Anteile und einmal "E"? Was ist der Unterschied außer der Preis.

 

Magellan und Ethna wird gleich angeschaut.

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maush

 

Nchtrag. Der hier?

 

db x-trackers Portfolio Total Return ETF 1C

genau den meinte ich.

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saibottina
· bearbeitet von saibottina

Schinzi, da Du mich ja halb zitiert hast und ich nicht sicher bin, in wiefern Du Deinen Kommentar auf mich beziehst: Ich habe weder ein Wort zu Mischfonds noch zu Market timing gesagt. Halte ich hier ebenfalls für nicht angebracht.

Hallo saibottina, ich habe deinen Kommentar nur als Anlass genommen, meine Meinung zu aktiven und passiven Mischfonds kundzutun. Natürlich hast du dich nicht zu Markettiming ausgelassen, entschuldige bitte, wenn das falsch rüberkam.

 

Ich finde die Performance des ARERO erwartungsgemäß, das ist ja das Schöne. Aktive Mischfonds müssen hier schon noch beweisen, was sie können.

Nur finde ich es unangebracht, den ARERO von oben herab zu behandeln, da er ja nur eine starre Zusammensetzung aus diversifizierten Assets ist. Nicht mehr und auch nicht weniger :)

Bin ich mit allem einverstanden.

Habe gerade gemerkt: hatte nicht mehr alles exakt in Erinnerung, hatte beim TO nur in Erinnerung:

1. Absicherung Ausbildung, Auslandsaufenthalte etc. meiner Tochter (derzeit 8J): d.h. Anlagehorizont ca. 8-10 Jahre eher sichere Anlagen

Das

2. der Rest kann länger laufen: ca. 10-15 Jahre und auch eher ambitioniert sein

hatte ich übersehen, daher meine negative Aussage zum Arero. Gegen den Arero habe ich, wie auch schon oben geschrieben, nichts. Ich dachte nur, dass mal wieder jemandem, der ein recht sicheres Produkt sucht, ne Ich-bin-Fan-von-Empfehlung gegeben wird, die null zum Risikobedürfnis des TO passt. Hat es hier nicht erst einmal gegeben. Aber wie gesagt: War mein Fehler...

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Chemstudent

Auch hier wieder:

 

Der "DWS Rohstofffonds" (DE0008474123) ist ein Rohstoffaktienfonds. Er stellt keine Anlage in Rohstoffe dar, wie dies bspw. der ARERO tut.

Ein entsprechender Anteil im Depot muss also zur Position "Aktien" hinzugerechnet werden.

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HerrMustermann

Auch hier wieder:

 

Der "DWS Rohstofffonds" (DE0008474123) ist ein Rohstoffaktienfonds. Er stellt keine Anlage in Rohstoffe dar, wie dies bspw. der ARERO tut.

Ein entsprechender Anteil im Depot muss also zur Position "Aktien" hinzugerechnet werden.

 

Was zweifellos richtig ist. Aber ich denke, Kurse von Rohstoffunternehmen hängen doch sicher auch stark vom Rohstoffpreis ab. Oder? Liegt da nicht auch ein Stückchen "virtueller" Rohstoff im Depot?

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Chemstudent
· bearbeitet von Chemstudent

Was zweifellos richtig ist. Aber ich denke, Kurse von Rohstoffunternehmen hängen doch sicher auch stark vom Rohstoffpreis ab. Oder? Liegt da nicht auch ein Stückchen "virtueller" Rohstoff im Depot?

Rohstoffpreise sind natürlich für den Gewinn eines Rohstoffunternehmens durchaus wichtig. Dennoch kommen viele andere Faktoren hinzu.

Das führt im Endeffekt dazu, dass Rohstoffaktien mit dem weltweiten Aktienmarkt deutlich stärker korrelieren, als mit Rohstoffen selbst.

EDIT: bspw. korreliert der Stoxx Global 1800 Basic Res. (NDTR, USD) stärker mit dem Stoxx Global 1800 Media (NDTR, USD), als mit dem Rohstoffindex DJ-UBS (sowohl Spot als auch TR, USD).

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ghost_69
Danke Ghost, das hilft sehr weiter. Hatte ja Deine Depots schon empfohlen bekommen. Schön, dass Du nochmal die Auswahl bekräftigst. Du hälst es momentan also auch mit eher flexiblen Produkten. Das war meine instinktive Einschätzung ja auch. Man weiß nicht, was zuerst bergab geht, Renten oder Aktien.

 

Immo möchte ich eigentlich nicht, da die Immo ja dinglich vorhanden ist. Die beste Altersvorsorge aus meiner Sicht. Bei CI gibts einmal "A"-Anteile und einmal "E"? Was ist der Unterschied außer der Preis.

 

Magellan und Ethna wird gleich angeschaut.

 

Ich bin immer für flexible aktive Produkte,

es wird in den nächsten Jahren

an der Börse nicht leicht sein,

es wird aber immer etwas zu verdienen geben

man muss nur den richtigen Riecher haben

und meine Meinung ist das man dort

mit starren passiven Produkten

nicht weit kommt.

 

A und E sind verschiedene Tranchen des Fonds,

in good old Germany bekommt man soviel ich weiß

nur die A Version der Fonds.

 

Ghost_69 :-

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Roter Franz

 

 

Nicht ganz.

Die zentrale Frage ist, in welchen Perioden man mit BIP-gewichteten oder Markowitz-optimierten Depots überhaupt einen Mehrwert erzielen kann.

 

Der Aero ist ein Modeprodukt, das zugegeben geschickt vermarktet wird.

Wenn der Lack erst mal ab ist, wird sich die Anlegerschar einem anderen Zug anschließen.

 

Ein Vorteil von Foren, wie diesem ist, dass sich jeder über mögliche Zukunftstrends eine Meinung bilden kann.

Schließlich ist es meist vorteilhaft, ein wenig vor der Masse Investmentthemen zu besetzen.

 

Die Anlageform ETF erlebt aus meiner Sicht gerade ihren Zenit.

Ich bin gespannt, wie die ETF's nach 12-18 Monaten stagnierender Notierungen dastehen.

Gerade die passiven Konzepte, auf die insbesondere die Dach-ETF-Fonds setzen, dürften es recht schwer haben während Fidelity & Co auftrumpfen.

Seit Jahresanfang meine ich einen derartigen Trend erkennen zu können.

 

Zwei große Aussagen, gelassen ausgesprochen.

Voll auf meiner Linie.:thumbsup:

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jogo08
Der Aero ist ein Modeprodukt, das zugegeben geschickt vermarktet wird.

 

Die Anlageform ETF erlebt aus meiner Sicht gerade ihren Zenit.

 

Zwei große Aussagen, gelassen ausgesprochen.

Voll auf meiner Linie.:thumbsup:

 

Na wenn ihr das sagt ...

 

... der eine legt hauptsächlich in Australien an, der andere in EM und Südamerika ...

 

... und alle anderen haben ja ohnehin keine Ahnung vom richtigen anlegen.

 

Wie gut, dass wir euch zwei hier im Forum haben ... :-

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HerrMustermann

Das Forum scheint mir zu zeigen, dass die Frage "ETF oder aktiv" eine Geschmackssache ist.

War heute auf einem Börsenforum und hatte Gelegenheit mit einem Mann der Börse Stuttgart zu reden, die diese ETFs ja recht aktiv propagieren.

Auch er war nicht sicher, wie es mit diesen Produkten weitergeht: ob sie eher eine (große) Nische bleiben, oder sich über die "normalen" Fonds durchsetzen. Auf jden Fall war er der Meinung, dass ETFs einen Preisdruck auf die "normalen" Fonds ausüben werden, und diese dadurch tendenziell billiger werden. Das hätte doch was. :D Im Übrigen fand ich es interessant, dass mir dieser Experte nicht erklären konnte, (und das auch freimütig zugab) wie diese Swaps funktionieren, was mich doch leicht misstrauisch macht. Eigentlich habe ich den Grundsatz: "Ich kaufe nur, was ich zu 100% verstehe!" Und sorry, den ARERO verstehe ich nicht ausreichend.

 

 

Meinen dws-Mann habe ich auch getroffen. Er will, dass ich den Rohstoff-(aktien)Fond verkaufe, weil der in den letzten 16 Monaten 80% :) gemacht hat. Sehe ich ein wenig anders, solange der Aufwärtstrend stabil ist. Wie seht ihr das? Soll man die Gewinne nicht laufen lassen?

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pfropfenstopfer
· bearbeitet von pfropfenstopfer

Meinen dws-Mann habe ich auch getroffen. Er will, dass ich den Rohstoff-(aktien)Fond verkaufe, weil der in den letzten 16 Monaten 80% :) gemacht hat.

 

Ich nehme stark an, der wahre Grund für seinen Rat ist nicht die Performance, sondern die Tatsache, dass du dann wieder ungebundenes Kapital hast, dass du in andere DWS-Produkte anlegen kannst. Dein Berater hat nicht unerhebliches Interesse an Umschichtungen, weil er an einem (möglichen) Ausgabeaufschlag und sonstigen Provisionen kräftig verdient.

 

Eigentlich habe ich den Grundsatz: "Ich kaufe nur, was ich zu 100% verstehe!"

 

Generell sind passive Produkte bis auf wenige Ausnahmen fast immer transparenter als aktive Produke, auch dann, wenn sie Swaps einsetzen.

 

Erstens weißt du bei passiven Produkten, in welche Indizes du investiert bist, während du bei aktiven Fonds nur ein "Snapshot-Portfolio" erhälst, das nicht zwangsläufig der tatsächlichen Anlagepolitik im Rest der Zeit entsprechen muss (und manchmal auch nicht tut, z.B. beim sogenannten "Window Dressing" ). Aktive Produkte sind definitiv mehr eine "Blackbox", wenn es um das Verständnis des Anlageprozesses geht.

 

Zweitens setzen auch aktive Fonds fast immer Derivate wie Swaps, Futures oder ähnliches ein und ich bezweifele, dass es einfacher ist, ihre wahre Konstruktion zu verstehen, wenn man hinter die Oberfläche blickt. Verstehst du denn z.B. im Detail, wie dein Rohstoff-Fonds anlegt oder hast du den "Börsenexperten" gefragt, ob er dir das genau erklären kann? Wenn du z.b. bezüglich Derivate mal ins Verkaufsprospekt schaust: "Der Fonds kann Derivate nutzen. Diese können nicht zur Absicherung genutzt werden, sondern können einen Teil der Anlagestrategie darstellen."

 

Der Einsatz von Derivaten ist generell üblich; selbst bei vollreplizierenden ETFs. Wenn du wirklich ins Detail gehst und z.B. Derivate als "no go" ansiehst, werden nicht allzuviele Anlageprodukte übrig bleiben...

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vanity
· bearbeitet von vanity

Erlaube mir nochmal die Nachfrage zu den Rentenfonds:

In der jetzigen Situation: ganz warten oder doch rein?

Wenn ja welche Klasse: Weltweit, Europa, Euroland - Kurz- oder Langläufer

Und vor allem: Welche??? Der Markt scheint sehr unübersichtlich. :(

Die Frage ist im Rohstoff-, AERO- und EM-Fieber untergegangen! Ist ja auch ein bisschen langweilig!

 

Zunächst: Wenn indirekte Anlage in Renten, dann nicht in die klassischen Rentenfonds (zu teuer ohne Mehrwert), sondern in ETF, die einen für deine Zwecke passenden Rentenindex abbilden. Dann ist der Markt gleich viel übersichtlicher. Mir sind drei Anbieter geläufig, DBX, iShares und Comstage (wenn ich mich nicht täusche, ist von diesen iShares der einzige, der eine ausschüttende Variante anbietet). Die drei geben sich ansonsten nicht sonderlich viel.Nachtrag (Hinweis von Postguru): ETFlab gibt es noch, auch ausschüttend

 

Für ein weitgehend pflegeleichtes Investment ohne große Ambitionen halte ich einen ETF auf EURO/BRD-Staatsanleihen oder Covered Bonds für gegeben. Die Laufzeiten-Diskussion geht im Forum eher in Richtung Kurzläufer (es gibt mehrere, schlecht auffindbare Threads zu Anleihen-ETF). Ich denke, eine mittlere Laufzeit ist auch machbar, insgesamt sollte aber die abgebildete Laufzeit deutlich unter dem Anlagehorizont liegen.

 

Renten-ETF von DBX

 

Renten-ETF (EUR) von iShares

 

Renten-ETF von Comstage

 

Renten-ETF von etflab (Dank an Postguru, #+2)

 

Gute (vl. sogar bessere) Alternativen:Sparbrief, Festgeld, Direktanlage Bundespapiere via Finanzagentur (o. ä. kostenfreie Anlagen)

 

(alles unter dem Aspekt: risikoarme, pflegeleichte Anlage ohne große Ambitionen in Bezug auf Rendite und tiefen Einstieg in die Materie)

 

Hier noch ein paar Links zu Threads, die Anleihen-ETF zum Thema haben:

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/31096-jetzt-anleihen-etf/

https://www.wertpapier-forum.de/topic/29333-frage-zu-anleihen-etfs/?do=findComment&comment=519929__hl__anleihen-etf__fromsearch__1'>https://www.wertpapier-forum.de/topic/29333-frage-zu-anleihen-etfs/?do=findComment&comment=519929__hl__anleihen-etf__fromsearch__1

https://www.wertpapier-forum.de/topic/18638-renten-etfs-zur-langfristanlage/?do=findComment&comment=298707__hl__leiter__fromsearch__1 (schon älter, aber interessante Grundsatzdiskussion)

https://www.wertpapier-forum.de/topic/29333-frage-zu-anleihen-etfs/?do=findComment&comment=519929

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jogo08

Im Übrigen fand ich es interessant, dass mir dieser Experte nicht erklären konnte, (und das auch freimütig zugab) wie diese Swaps funktionieren, was mich doch leicht misstrauisch macht. Eigentlich habe ich den Grundsatz: "Ich kaufe nur, was ich zu 100% verstehe!" Und sorry, den ARERO verstehe ich nicht ausreichend.

Man kann alles kompliziert reden ... Swaps sind vom Prinzip Tauschgeschäfte, im Falle des Arero wird der Zinsertrag der gehaltenen Anleihen gegen die Performance der entsprechenden Indices bzw. der entsprechenden Fonds getauscht, sowohl im Positiven, wie auch im Negativen. So kompliziert ist das nicht. Wenn du es genauer wissen willst, dann lies den Verkaufsprospekt.

Nur weil ein vermeintlicher "Experte?" dir die Funktion von Swaps nicht erklären kann, heisst das nicht, dass Swaps etwas Böses sind.

 

Wenn man sich Fondsprospekte mal im einzelnen zerflückt, gibt es da sicherlich einiges was man nicht versteht, von daher dürfte man überhaupt keine Fonds kaufen. Führe dir doch mal den Fondsprospekt deines Rohstofffonds zu Gemüte und sag uns hinterher, ob du da alles verstehst.

 

Zu den ETFs: als Modeerscheinung würde ich die sicherlich nicht sehen, in den USA gibt es ETFs schon wesentlich länger als hier, seit 1993, ob man dem Pro-ETF glauben will, ist etwas anderes, aber günstiger als "normale" Fonds sind sie allemal.

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postguru

Erlaube mir nochmal die Nachfrage zu den Rentenfonds:

In der jetzigen Situation: ganz warten oder doch rein?

Wenn ja welche Klasse: Weltweit, Europa, Euroland - Kurz- oder Langläufer

Und vor allem: Welche??? Der Markt scheint sehr unübersichtlich. :(

Die Frage ist im Rohstoff-, AERO- und EM-Fieber untergegangen! Ist ja auch ein bisschen langweilig!

 

Zunächst: Wenn indirekte Anlage in Renten, dann nicht in die klassischen Rentenfonds (zu teuer ohne Mehrwert), sondern in ETF, die einen für deine Zwecke passenden Rentenindex abbilden. Dann ist der Markt gleich viel übersichtlicher. Mir sind drei Anbieter geläufig, DBX, iShares und Comstage (wenn ich mich nicht täusche, ist von diesen iShares der einzige, der eine ausschüttende Variante anbietet). Die drei geben sich ansonsten nicht sonderlich viel.

 

 

 

Ich hätte da noch einen Anbieter

 

die schütten auch aus

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