converser Februar 26, 2010 Hallo @all, ich habe mich schon etwasim Forum eingelesen und nun heute entschlossen anzumelden. Es wäre nett, wenn ihr mir bei der Aufteilung meiner monatlichen Sparrate helfen würdet. Ich habe mir eine Steigerung meiner Sparrate (insgesamt nun 1100 monatlich) erarbeitet und bin am überlegen, wie ich diese nun aufteilen soll. Außerdem habe ich nun meiner Meinung nach zu viel Tagesgeld und würde gern 5000 als Einmalbetrag anlegen. In Frage kommen für mich aktive Aktienfonds, Immobilienfonds, Mischfonds, Festgeld, Edelmetalle oder Edelmetall-Fonds bzw. Zertifikate 1. Erfahrungen mit Geldanlagen 5 Jahre (z.T. negative) Erfahrung mit Aktien, Aktienfonds, Optionsscheinen, Tagesgeld, Festgeld, Sparbriefen, Bundesschatzbriefen, Riester-Fondssparplan, Private fondsgebundene Rentenversicherung 2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben): Bin gerade dabei ein Depot bei Comdirect über AVL einzurichten. Nebenbei habe ich ein Depot bei der ING Diba, welches gerade keinen Depotbestand hat. Außerdem habe ich: Riester-Fondssparplan UniProfiRente: 5500 in UniGlobal (DE0008491051) 160 monatlich Private fondsgebundene Rentenversicherung CosmosDirect RentiTop BestSelect: 4500 in DWS Akkumula (DE0008474024) 100 monatlich Betriebsrentenversicherung (Direktversicherung): 3700 100 monatlich vom Brutto 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage: Ich kann mich pro Woche ca. 30-60 min mit der Geldanlage beschäftigen, jedoch möchte ich einen Sparplan langfristig laufen lassen und nur max. ein Mal im Jahr am Sparplan oder Depotbestand etwas ändern müssen (Auch im Hinblick auf die Abgeltungssteuer). Deshalb finde ich Mischfonds sehr attraktiv. 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: Bei Verlusten werde ich schon sehr nervös. Gerade weil ich weiß, dass man 50 Prozent Verlust nur durch 100% Gewinn wieder ausgleichen kann, was meist sehr schwer fällt Mein Augenmerk liegt mehr auf Sicherheit. Jedoch möchte ich einen gewissen Anteil am Vermögen auch in Sachwerten (Immo-Anteilen, evt. Edelmetalle, Fonds) anlegen, was ja auch zur Sicherheit beiträgt. Auch in Anbetracht meines Anlagehorizontes von ca. 20 Jahren scheint es mir trotz Sicherheitspriorität nicht sinnvoll einen zu großen Teil in Bundesschatzbriefen oder Tagesgeld anzulegen. Mischfonds gefallen mir gut, da sie meine Nerven schonen werden wobei ich sagen muss, dass ich noch nie in Mischfonds angelegt habe. 1. Alter: 31 2. Berufliche Situation: gut (Angestellter) 3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? 2009 noch nicht, 2010 mal sehen 4. Ich tendiere zu ausgewählten aktiven Fonds, z.B. Mischfonds, da ich der Meinung bin, dass der Fondsmanager eines Mischfonds in längeren schlechteren Börsenphasen umschichten wird und somit Verluste begrenzt (im Vgl. zu Indexprodukten) Über meine Fondsanlage 1. Anlagehorizont ca. 20-25 Jahre 2. Zweck der Anlage Altersvorsorge, da ich gern mit ca. 55 Jahren von meinen Zinsen/Dividenden/Kursgewinnen leben will 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? beides 4. Anlagekapital: ca. 20000 Tagesgeld Monatliche Sparrate: 1100 5. Bedingung Ich möchte immer mind. 15000 Tagesgeld haben, um im Notfall flexibel zu sein Meine Fragen: 1. Wie schätzt ihr meine Vermögensverteilung bis jetzt ein? Was sollte ich ändern? 2. Ich möchte meine monatliche Sparrate möglichst sinnvoll aufteilen. Mein Vorschlag: 20% Immo-Fonds 30% Patrimoine 15% C-Quadrat 15% Ethna 20% Carmignac Investissement Zusätzliche Einnahmen (Steuerrückerstattung, Prämien, Weihnachtsgeld) könnte man als Festgeld anlegen. Was haltet ihr davon in Anbetracht meiner Risikoneigung und Anlagehorizont? 3. Wie könnte ich 5000 von meinem Tagesgeld als Einmalanlage anlegen? Teilweise Edelmetalle? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geldmachine Februar 26, 2010 Das hört sich alles sehr gut an. Es fehlt höchstens noch ein Rohstoff-Fond z.B. LU0172157280. Dann wünsche ich dir mal für die Zukunft viel Erfolg. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Prospektständer Februar 26, 2010 · bearbeitet Februar 26, 2010 von jschoeck Schön, mal wieder eine gutvorbereiteten Neuling hier begrüßen zu dürfen... Insgesamt denke ich das du dir was bei deiner Anlage gedacht hast und habe hier auch nur noch kleinere Anmerkungen: Rohstoffe bzw. Edelmetalle kann man meiner Meinung nach nicht zum "sicheren" Teil eines Depots hinzuzählen, auch hier gibt es extreme Schwankungen was in Blick auf die Charts beweist. Zu den Immo-fonds findest du im Forum sicher genügend Vorschläge + Vergleiche. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher Februar 26, 2010 2. Zweck der Anlage Altersvorsorge, da ich gern mit ca. 55 Jahren von meinen Zinsen/Dividenden/Kursgewinnen leben will [ Das ist der einzige Punkt, der schwer zu realisieren sein wird. Mit 55 nur noch von Kapitaleinkünften zu leben, ist für Normalsterbliche und Gutverdiener kaum zu schaffen. Du kannst ja mal simuieren, wo Du mit Deiner Einmalanlage, den geplanten Sparraten und der unterstellten Rendite landen wirst. Es dürfte nicht reichen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DrFaustus Februar 26, 2010 · bearbeitet Februar 26, 2010 von DrFaustus Das ist der einzige Punkt, der schwer zu realisieren sein wird. Mit 55 nur noch von Kapitaleinkünften zu leben, ist für Normalsterbliche und Gutverdiener kaum zu schaffen. Du kannst ja mal simuieren, wo Du mit Deiner Einmalanlage, den geplanten Sparraten und der unterstellten Rendite landen wirst. Es dürfte nicht reichen. Sehe ich nicht so. Er ist 31. Dass heißt es sind noch 24 Jahre Zeit. 5000 EUR einmalig und 1100 EUR pro Monat mit sagen wir mal 5% verzinst sind nach 24 Jahren rund 619.000 EUR. Ohne Kapitalverzehr kommt man da auf eine monatliche Rente von 2579 EUR bei 5% Verzinsung. Das ist schon mehr als ordentlich um davon zu leben. EDIT: Gut, Steuern und Krankenversicherung muss man da natürlich noch abziehen. Trotzdem bleibt da gut was bei übrig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BananaSpit Februar 26, 2010 Mein Vorschlag: 30 % Aktien (warum nicht passiv?) 10 % REITS 30 % langl Staatsanleihen 15 % EMLE 15 % Immos kostengünstig und "relativ" nervenschonend BS Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
langzeitsparer Februar 26, 2010 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: Bei Verlusten werde ich schon sehr nervös. Gerade weil ich weiß, dass man 50 Prozent Verlust nur durch 100% Gewinn wieder ausgleichen kann, was meist sehr schwer fällt Mein Augenmerk liegt mehr auf Sicherheit. Jedoch möchte ich einen gewissen Anteil am Vermögen auch in Sachwerten (Immo-Anteilen, evt. Edelmetalle, Fonds) anlegen, was ja auch zur Sicherheit beiträgt. Auch in Anbetracht meines Anlagehorizontes von ca. 20 Jahren scheint es mir trotz Sicherheitspriorität nicht sinnvoll einen zu großen Teil in Bundesschatzbriefen oder Tagesgeld anzulegen. Mischfonds gefallen mir gut, da sie meine Nerven schonen werden wobei ich sagen muss, dass ich noch nie in Mischfonds angelegt habe. Mein Vorschlag: 20% Immo-Fonds 30% Patrimoine 15% C-Quadrat 15% Ethna 20% Carmignac Investissement Was haltet ihr davon in Anbetracht meiner Risikoneigung und Anlagehorizont? Meine Meinung: - Wenn du bei Verlusten nervös wirst, würde ich nicht zu 80% in Mischfonds gehen. Hier überlässt du die Aufteilung Anderen und weißt nie genau, wie "sicher" dein Vermögen eigentlich gerade ist. Für deine Vorgaben wäre mein Vorschlag: 50% Festgeld/Sparbriefe/BuSchas/Staatsanleihen 20% Immofonds 30% in Aktien-/Misch-/sonstige Fonds mit Verlustmöglichkeiten - Es ist in Ordnung anzunehmen, dass eine aktive Strategie wie in den Mischfonds gefahren Vorteile bringt. Dann mische aber bitte nicht zu viele aktive Strategien, sondern such dir die 1-2 aus, die dir am besten gefallen. Wenn du über zu viele Strategien streust, werden sich gute und schlechte aufheben und du bleibst im Endeffekt einzig an den höheren Kosten beteiligt. Das Risiko, das eine gewählte (teure) Strategie nicht aufgeht, fängst du am besten durch den sicheren Anteil, also in meinem Beispiel die 50%, ab. Gruß, langzeitsparer Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Moneycruncher Februar 26, 2010 Das ist der einzige Punkt, der schwer zu realisieren sein wird. Mit 55 nur noch von Kapitaleinkünften zu leben, ist für Normalsterbliche und Gutverdiener kaum zu schaffen. Du kannst ja mal simuieren, wo Du mit Deiner Einmalanlage, den geplanten Sparraten und der unterstellten Rendite landen wirst. Es dürfte nicht reichen. Sehe ich nicht so. Er ist 31. Dass heißt es sind noch 24 Jahre Zeit. 5000 EUR einmalig und 1100 EUR pro Monat mit sagen wir mal 5% verzinst sind nach 24 Jahren rund 619.000 EUR. Ohne Kapitalverzehr kommt man da auf eine monatliche Rente von 2579 EUR bei 5% Verzinsung. Das ist schon mehr als ordentlich um davon zu leben. EDIT: Gut, Steuern und Krankenversicherung muss man da natürlich noch abziehen. Trotzdem bleibt da gut was bei übrig. Und was ist mit Familiengründung, Immobilienkauf u.a.?? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
TKS Februar 26, 2010 Und was ist mit Familiengründung, Immobilienkauf u.a.?? Tja, und Inflation nicht zu vergessen... :'( Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Roter Franz Februar 26, 2010 Sehe ich nicht so. Er ist 31. Dass heißt es sind noch 24 Jahre Zeit. 5000 EUR einmalig und 1100 EUR pro Monat mit sagen wir mal 5% verzinst sind nach 24 Jahren rund 619.000 EUR. Ohne Kapitalverzehr kommt man da auf eine monatliche Rente von 2579 EUR bei 5% Verzinsung. Das ist schon mehr als ordentlich um davon zu leben. EDIT: Gut, Steuern und Krankenversicherung muss man da natürlich noch abziehen. Trotzdem bleibt da gut was bei übrig. Hallo, Einspruch, 2579 Euro, bei heutiger Kaufkraft. 2% Inflation p.a unterstellt, sieht das ganz, ganz anders aus. Von 31 auf 55 sind es 24 Jahre. 2% Inflation p.a bedeutet eine Geldentwertung mit dem Faktor 0,98 Diese 0,98 musst Du hoch 24 ( Jahre) nehmen -> ergibt 0,615 Das mit 2579 Euro multipliziert ergibt 1588 Euro. Das ist die bitter Wahrheit. Aufgrund der Zins Zinsrechnung, die die meisten, leider, nicht verstanden haben, schmilzt so manches "hübsches " LV Sümmchen zum Auszahlungszeitpunkt, auf die Kaufkraft eines Kleinwagens zusammen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DrFaustus Februar 26, 2010 · bearbeitet Februar 26, 2010 von DrFaustus Sehe ich nicht so. Er ist 31. Dass heißt es sind noch 24 Jahre Zeit. 5000 EUR einmalig und 1100 EUR pro Monat mit sagen wir mal 5% verzinst sind nach 24 Jahren rund 619.000 EUR. Ohne Kapitalverzehr kommt man da auf eine monatliche Rente von 2579 EUR bei 5% Verzinsung. Das ist schon mehr als ordentlich um davon zu leben. EDIT: Gut, Steuern und Krankenversicherung muss man da natürlich noch abziehen. Trotzdem bleibt da gut was bei übrig. Hallo, Einspruch, 2579 Euro, bei heutiger Kaufkraft. 2% Inflation p.a unterstellt, sieht das ganz, ganz anders aus. Von 31 auf 55 sind es 24 Jahre. 2% Inflation p.a bedeutet eine Geldentwertung mit dem Faktor 0,98 Diese 0,98 musst Du hoch 24 ( Jahre) nehmen -> ergibt 0,615 Das mit 2579 Euro multipliziert ergibt 1588 Euro. Das ist die bitter Wahrheit. Aufgrund der Zins Zinsrechnung, die die meisten, leider, nicht verstanden haben, schmilzt so manches "hübsches " LV Sümmchen zum Auszahlungszeitpunkt, auf die Kaufkraft eines Kleinwagens zusammen. Ach und ihr glaubt also die Inflation hat keine Auswirkung auf seine Gehaltsentwicklung und dementsprechend seine Sparleistung? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Prospektständer Februar 26, 2010 Beim Schwarzsehen/rechnen (was dem TO wahrscheinlich 0,0 Mehrwert bringt, aber das nur nebenbei) nicht vergessen, Aktien & Immos sollten der Inflationsauswirkungen einschränken... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Roter Franz Februar 26, 2010 Ach und ihr glaubt also die Inflation hat keine Auswirkung auf seine Gehaltsentwicklung und dementsprechend seine Sparleistung? Hallo, grundsätzlich hast Du Recht, das der Lohn p.a. steigen sollte. Allerdings steigen Krankenversicherungsbeiträge in den letzten Jahren stärker als Gehälter. Oft rechnet man sich, die Ergebnisse zu positiv. Mein Link Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bla Februar 26, 2010 Oft rechnet man sich, die Ergebnisse zu positiv. Mein Link Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
@ndy Februar 26, 2010 · bearbeitet Februar 26, 2010 von @ndy Hallo @all, 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage: Ich kann mich pro Woche ca. 30-60 min mit der Geldanlage beschäftigen, jedoch möchte ich einen Sparplan langfristig laufen lassen und nur max. ein Mal im Jahr Hallo und willkommen converser, 30-60 min/Woche? sind schon ein bißchen viel oder? Mein Augenmerk liegt mehr auf Sicherheit. Jedoch möchte ich einen gewissen Anteil am Vermögen auch in Sachwerten (Immo-Anteilen, evt. Edelmetalle, Fonds) anlegen, was ja auch zur Sicherheit beiträgt. Also gerade in punkto Sicherheit ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Hoffe du hast nicht vor Gold zu kaufen(zu Höchststandpreisen!) Auch Immo Fonds und Edelmetalle sind vor Abstürzen bei weiten nicht gewappnet. Hier regiert wie auch sonst an der Börse Angebot und Nachfrage. Die gesunde Mischung macht`s halt aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Roter Franz Februar 26, 2010 Oft rechnet man sich, die Ergebnisse zu positiv. Mein Link bla, Du bist auf meiner Wellenlänge. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DrFaustus Februar 27, 2010 Also gerade in punkto Sicherheit ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Hoffe du hast nicht vor Gold zu kaufen(zu Höchststandpreisen!) Obs der Höchststand war weiß man leider immer erst nachher.... Wenn Gold in einem Jahr bei 1500 EUR/Unze steht war dein Tipp sch*****...also wär ich vorsichtig mit solchen Aussagen. Ach und ihr glaubt also die Inflation hat keine Auswirkung auf seine Gehaltsentwicklung und dementsprechend seine Sparleistung? Hallo, grundsätzlich hast Du Recht, das der Lohn p.a. steigen sollte. Allerdings steigen Krankenversicherungsbeiträge in den letzten Jahren stärker als Gehälter. Oft rechnet man sich, die Ergebnisse zu positiv. Mein Link Ja, wenn man weiß, dass das in Zukunft auch so sein wird... Ich wollte nur darstellen, dass man mit 1.100 EUR schon von den Zinsen leben kann. Die Frage ist außerdem welche Lebensqualität man haben möchte. Für nen HartzIV Regelsatz reichts allemal. Zudem kann man ja noch 5 Jahre Ansparphase hinten dran hängen wenn man merkt es reicht nicht ganz. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sparbuechse Februar 27, 2010 Mein Vorschlag: 30 % Aktien (warum nicht passiv?) 10 % REITS 30 % langl Staatsanleihen 15 % EMLE 15 % Immos kostengünstig und "relativ" nervenschonend BS Wäre etwas konservativer als das, was der TE vorgeschlagen hat. Meine Frage: Warum den EMLE? Der korreliert nicht wirklich negativ zu Aktien (ist also nicht wirklich eine "Sicherheit"), sondern hat einfach nur eine tiefere Rendite. Zudem wäre es mir durch die REITS zu sehr Immo-lastig, aber das muß jeder für sich selbst wissen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BananaSpit Februar 27, 2010 ... Meine Frage: Warum den EMLE? Der korreliert nicht wirklich negativ zu Aktien (ist also nicht wirklich eine "Sicherheit"), sondern hat einfach nur eine tiefere Rendite. ... Um, zusammen mit den Immos, die RK2 abzudecken. Bemerkungen: - "tiefere Renditen" bitte immer im Zusammenhang mit dem Risiko sehen - REITS korrelieren auch stärker mit Aktien - wegen EMLE und REITS auch "nur" 30% Aktien, was aber nicht bedeutet, dass das Gesamtdepot konservativer ist Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Prospektständer Februar 27, 2010 · bearbeitet Februar 27, 2010 von jschoeck Um, zusammen mit den Immos, die RK2 abzudecken. Der EMLE ist mMn nie im Leben RK2...hiermal die RK-Aufteilung nach wikipedia (die ich für ziemlich treffend halte): Risikoklasse 1: Festgeld, Tagesgeld, Termingeld, Spareinlagen, Pfandbriefe, europäische Geldmarktfonds Risikoklasse 2: festverzinsliche Wertpapiere, Anleihen mit guter Bonität, Rentenfonds Europa, Geldmarktnahe Fonds, Garantiezertifikate Risikoklasse 3: Währungsanleihen hoher Bonität, Mischfonds, Aktien und Aktienfonds mit europäischen Standardwerten, internationale Rentenfonds, Genussscheine, internationale Aktienfonds Risikoklasse 4: Währungsanleihen mittlerer Bonität, Aktien und Aktienfonds mit europäischen Nebenwerten, Aktienfonds mit außereuropäischen Standardwerten, Zertifikate Risikoklasse 5: Spekulative Anleihen, Optionsscheine, Futures, Optionen, Aktienfonds aus Emerging Markets, Aktien Nebenwerte Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
H.B. Februar 27, 2010 · bearbeitet Februar 27, 2010 von ficoach 1. Anlagehorizont ca. 20-25 Jahre 2. Zweck der Anlage Altersvorsorge, da ich gern mit ca. 55 Jahren von meinen Zinsen/Dividenden/Kursgewinnen leben will 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? beides 4. Anlagekapital: ca. 20000€ Tagesgeld Monatliche Sparrate: 1100€ Ohne deine Ansprüche jetzt allzu kritisch hinterfragen zu wollen, ein kurzer Hinweis: Stell dir vor, du wärst jetzt bereits 55 und wolltest von dem Leben, was du dir angespart hast. Welche Strategie wäre die letzten 25 Jahre erfolgsversprechend gewesen und was haben die Menschen damals (wider besseres Wissen) gemacht? Dann gehe 100 Jahre zurück. Was hätte dein Großvater machen müssen, um dein angestrebtes Ziel zu erreichen? (Und was haben die Menschen statt dessen gemacht?) / Einige Themen, die die Menschen in der Weimarer Republik beschäftigten, sind heute aktueller denn je ... / Ganz davon abgesehen, dass ich nicht erkennen kann, was daran toll ist, die zweite Hälfte des Lebens auf der faulen Haut zu liegen, sollte dir klar geworden sein, dass alle Mainstream-Konzepte schlicht scheitern. Es ist und bleibt ein Glücksspiel, ob man das Kapital mit List und Tücke durch die Wirren der Zeit bekommt. Eines ist jedoch gewiss: Dein derzeitiger Ansatz funktioniert nicht. Sorry für die klaren Worte; ich möchte dich auch keinesfalls entmutigen - eher das Gegenteil: Verlass die ausgetretenen Wege und geh deinen eigenen Weg. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BananaSpit Februar 27, 2010 Um, zusammen mit den Immos, die RK2 abzudecken. Der EMLE ist mMn nie im Leben RK2...hiermal die RK-Aufteilung nach wikipedia (die ich für ziemlich treffend halte): Risikoklasse 1: Festgeld, Tagesgeld, Termingeld, Spareinlagen, Pfandbriefe, europäische Geldmarktfonds Risikoklasse 2: festverzinsliche Wertpapiere, Anleihen mit guter Bonität, Rentenfonds Europa, Geldmarktnahe Fonds, Garantiezertifikate Risikoklasse 3: Währungsanleihen hoher Bonität, Mischfonds, Aktien und Aktienfonds mit europäischen Standardwerten, internationale Rentenfonds, Genussscheine, internationale Aktienfonds Risikoklasse 4: Währungsanleihen mittlerer Bonität, Aktien und Aktienfonds mit europäischen Nebenwerten, Aktienfonds mit außereuropäischen Standardwerten, Zertifikate Risikoklasse 5: Spekulative Anleihen, Optionsscheine, Futures, Optionen, Aktienfonds aus Emerging Markets, Aktien Nebenwerte Stimmt - nach Deiner Definition würde ich auch die RK3 nehmen. Habe mich aber hier auf die Auffassung, die in diesem Forum ebenfalls benutzt wird, bezogen - zb https://www.wertpapier-forum.de/topic/24101-korrelationen-renditen-und-risikodaten/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
@ndy Februar 27, 2010 · bearbeitet Februar 27, 2010 von @ndy Also gerade in punkto Sicherheit ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Hoffe du hast nicht vor Gold zu kaufen(zu Höchststandpreisen!) Obs der Höchststand war weiß man leider immer erst nachher.... Wenn Gold in einem Jahr bei 1500 EUR/Unze steht war dein Tipp sch*****...also wär ich vorsichtig mit solchen Aussagen. Ganz falsch. Wo der Goldpreis in einem Jahr steht ist für den TO (siehe dessen Anlagehorizont) nicht wichtig. Gold ist momentan nichts anderes als eine neue Blase die sich bildet, da die Leute in vermeintlich sichere Werte investieren wollen weil sie sich vor einer möglichen Inflation fürchten. Bleibt diese aus, stürzt das ganze Gebilde unweigerlich zusammen. Anders schaut es bei Unternehmen mit wirtschaftlich soliden Daten aus. Langfristig steigen sie an der Börse. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
@ndy Februar 27, 2010 · bearbeitet Februar 27, 2010 von @ndy Also gerade in punkto Sicherheit ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Hoffe du hast nicht vor Gold zu kaufen(zu Höchststandpreisen!) Obs der Höchststand war weiß man leider immer erst nachher.... Wenn Gold in einem Jahr bei 1500 EUR/Unze steht war dein Tipp sch*****...also wär ich vorsichtig mit solchen Aussagen. Edit: siehe Silberspekulation alles schon mal dagewesen. Gebrüder Hunt Silberspekulation Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
H.B. Februar 27, 2010 · bearbeitet Februar 27, 2010 von ficoach Anders schaut es bei Unternehmen mit wirtschaftlich soliden Daten aus. Langfristig steigen sie an der Börse. Schau mal den größten Autobauer der Welt: oder hier, die dritt-größte Volkswirtschaft der Welt: Da konnte man 20 Jahre auf tolle Unternehmen setzen und war hinterher doch sein Geld im wesentlichen los... Wieso sind hier eigentlich alle so blauäugig - oder glaubt ihr wirklch daran? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag