Padua Februar 20, 2010 · bearbeitet Februar 20, 2010 von Padua Und ihr glaubt wirklich, dass es eine relativ einfache Möglichkeit gibt, die zukünftige Qualität eines aktiven Fonds rauszufinden? Ich melde mal meine Zweifel an, denn wenn es möglich wäre, wären solche Methoden schon lange publiziert worden. Was uns bleibt, ist der übliche Blick auf Vergangenheitsperformance, das Verhalten und die Fondsentwicklung in verschiedenen Börsenphasen und die Kostenquote. Ob daraus eine zuverlässige Prognose für die Zukunft abzuleiten ist, möchte ich stark anzweifeln. Ich glaube nicht, dass es einfach ist, die Qualität eines aktiven Fonds rauszufinden. Trotzdem finde ich die Idee von @Marcise ganz gut, einfach mal zusammenzutragen, welche Kennzahlen, Merkmale etc. es gibt. Das könnte in einem ersten Schritt so geschehen. Im zweiten Schritt könnte man dann ja über die Sinnhaftigkeit und Wertigkeit dieser Zahlen diskutieren. Es wird allerdings immer etwas übrig bleiben, dass man "persönliche Einschätzung" nennt. Ohne die geht es nun einmal nicht, sonst dürfte man sich Hellseher nennen. Das gilt übrigens für aktive wie für passive Fonds. Gruß Padua Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slt63 Februar 21, 2010 manchen kann man es halt nie Recht machen: wird PF kassiert, ist es schlecht, wird drauf verzichtet ist es "knallhartes Kalkül". Das ist einfach nur armselig. Mit so einer Einstellung wie du sie hast, wird man auf jeden Fall nicht reich ... Ein wirtschaftliches Unternehmen MUSS knallhart kalkulieren! Und zwar immer. Und wenn Leinad das als Solidarität hinstellt, dann ist das einfach falsch. Genauso falsch wäre es, wenn man diese Reaktion als verwerflich hinstellt - nur das hat propfenstopfer gar nicht getan ... er hat es nur auf die sachliche Ebene zurückgebracht. 1. Dein Ratschlag ist erstens FALSCH, zweitens käme er viel zu spät. 2. Definier doch mal "knallhart kalkulieren". Das ist ein "Kunst"begriff der einfach nur negativ belegt ist. Es ging PS einzig darum, den Verzicht (anhand der mutmasslichen in den Raum gestellten Motive) als negativ darzustellen und um nix anderes; ansonsten hätte er es sachlich formuliert. Davon kann aber hier nicht die Rede sein. Fakt ist, der Verzicht ist positiv für die Anleger. Alles andere ist Spekulation (die ja z.T. schon widerlegt wurde). Leinad hat lediglich erklärt, daß er den Verzicht als positiv/vorbildlich ansieht. Von "als Solidarität hinstellen" kann nicht die Rede sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slt63 Februar 21, 2010 · bearbeitet Februar 21, 2010 von Chemstudent Sorry. Du hast noch gar nicht verstanden, warum die schwarze Null irrational ist. Dein Argument trifft völlig ins leere. Natürlich hätte lieber jeder 0-Verlust als 50%-Verlust. Nur wieviel Gewinnabstriche sind gerechtfertigt um Verluste zu vermeiden? Wenn ich einige hier höre, dann ist alles über 0% ok und das stimmt nunmal nicht. Ein Fonds der NIE Verluste macht, aber dessen Gewinne sich nur in 20% der Zeit über Tagesgeldniveau bewegt ist KEIN Gewinner - obwohl er die irrationale Null zu Grunde legt. Sorry, aber Du hast es nicht verstanden (worum es eigentlich geht), weil Du es nicht wahrhaben willst, und daher das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen hast. Es ging doch darum: "Wie sehr wächst die Kritik an der Performance-Fee, wenn die Leute sehen, dass die Rendite wegen der Performancefee deutlich negativ wird? (Die schwarze Null spielt ja -irrationalerweise - in vielen Köpfen eine zentrale Rolle...)" Tatsächlich wäre die Performance durch die PF um 1% schlechter gewesen (und erheblich besser als die der ETF-Ideologen). Von "deutlich negativ werden" kann hier gar nicht die Rede sein. Jeder ETF-Anleger (nicht die Ideologen) mit einem 50% A/R -Portfolio wäre froh sowohl über die 0 als auch über -1% gewesen (in 2008), natürlich nur im nachhinein unter Kenntnis der Geschehnisse. Und in Kenntnis dieser Geschehnisse ist 0 oder -1 völlig egal. Daher läuft das "Argument" von PS ins Leere. Die schwarze Null hat mutmasslich in diesem Fall wohl mehr mit der "Eitelkeit" (ist hier nicht negativ gemeint) von Herrn C. zu tun. Aber das ist nen anderes Thema. Später mehr...muss jetzt erstmal raus. Schon ein bischen subtil, zunächst die Kritik als "allgemein, nicht direkt auf die o.g. Fonds bezogen" zu deklarieren, und dann genau das Gegenteil zu tun. Der Frust sitzt tief. a) Du hast die Ethna-Konzeption nicht ansatzweise verstanden: Verluste vermeiden, Risiko niedrig halten und eine durchschnittliche Performance von 5-10% p.a. -so wird es kommuniziert. Du hast nicht verstanden, dass diese Argumentation nur psychologisch auf den Anleger zu geht. 5-10% p.a sind absolut ok. Risiko-Minimierung auch. Aber warum Performance über 0%? Warum nicht Performance über -10%? Es gibt keinen Rationalen Grund, denn 0% und -10% sind Netto (nach Inflation und Steuern) beides Verluste. Rational wäre allerhöchstens eine Garantieperformance von Tagesgeldniveau ... Das wäre dann Tagesgeld mit Option auf mehr. Und sowas kann KEINE KAG garantieren. Ist doch völlig irrelevant, ob die Argumentation psychlogisch auf die Anleger zugeht. Was ist verwerflich daran. Bei einer Zielperformance von 5-10% eine PF bei >5% einsetzen zu lassen und eine HWM ist doch nachvollziehbar. Es gibt keinen rationalen Grund, das nicht so zu machen. Übrigens war Eonia bei Einführung des Fonds bei rd 3,3 % und ist seither m.W. nicht mehr über 5% gewesen (aktuell 0,329%). Die Eonia-Grenze wäre sicher eine Möglichkeit; ist aber aufwändiger zu händeln und wäre den Anleger bislang deutlich teuerer gekommen. Und dann kommen im Nachhinein wieder die theoretischen Besserwisser und haben es -wie immer- schon vorher wieder besser gewusst... Was in diesem Zusammenhang am ehesten zu kritisieren ist (Ethna) ist die Satz der PF mit 20%; das ist sicherlich sehr optimistisch. Wieso kommst Du auf 0%? Pesarini hat ne Menge Geld verdient. Ich gönne es ihm, er hat seine Aufgabe excellent gelöst und seine Vorgaben -bislang jedenfalls- eingehalten. Was daran verwerflich sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Ich hab die Daten nicht. Wenn der Ethna eine Kombination aus Aktien-ETF und Gering-Aus-dem-Geld-Put-Option schlagen würde, dann wäre eine Performance-Gebühr angebracht. Wenn er diese Kombination unterbietet aber auch eine Negativ-Performance-Gebühr. Wenn Du die Daten nicht hast, solltest Du einfach nichts dazu schreiben. Was Du schreibst , ist sowohl völlig willkürlich als auch unpraktikabel. b ) Besser die Oma freut sich über 18% Rendite, als das sie in ETF´s oder schlechten aktiven Fonds (Beispiele gibts ja genug) Ihre Kohle verzockt. Und dabei die Kritik an einem positiven Jahr 2009 aufzuhängen und das desaströse 2008 zu unterschlagen, ist schon etwas hinterhältig. Wenn deine Oma so denkt, dann hätte sie keinen ETF kaufen sollen, sondern einen ETF in Kombination mit Put-Option auf das entsprechende Level, dass sie nicht unterschreiten möchte. Sie wäre vermutlich besser als der Ethna gefahren ... Und wenn du damit argumentiert hättest, dass der Ethna besser als diese Kombi ist, dann hätte dich auch niemand widerlegen wollen. So zeigst du aber, dass du den Scheinargumenten der Finanzbranche schon völlig hörig bist und die Wahrheit entweder nicht selbst erfassen kannst oder willst. Erstens geht es nicht um meine Oma. Zweitens ist das, was Du vorschlägst unpraktikabel. Drittens: Vermuten kann man vieles, vor allem im Nachhinein. Aber Du kannst ja versuchen, den besagten "Omas" das zu erklären und Ihnen puts anzudrehen. Das Carmignac und Pesarini mittlerweile zu den roten Tüchern der ETF-Passiv-Ideologen avanciert sind, ist hier mal wieder eindrucksvoll zu beobachten (und auch nachvollziehbar). Überhaupt nicht ... Der war gut!!! Make my Day! Das was du Vollpfosten nennst, ist für die tüchtig: Höhere Kosten für ein schlechteres Produkt. Carmignac hat leider nicht die Vertriebswege der Deka - muss sich also am Erfolg messen lassen - und verzichtet deswegen auch sicherlich auf Gehalt (verglichen mit den von dir genannten Vollpfosten). Es steht zu hoffen, dass er mit dem Geld der anderen anders umgeht als mit seinem eigenen. Die Motivation durch Geld (iS.v. Verdienst/Einkommen) dürfte bei C. mittlerweile sehr gering sein. Im übrigen mache ich mir um die Vollpfosten wenig Gedanken, da ich diese im Laufe der Zeit zu meiden gelernt habe (Ausnahmen bestätigen die Regel). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Alpha-Seeker Februar 21, 2010 Auch wenn ich Performancegebühren grundsätzlich ablehne und für Abzocke halte, halte ich beide Fonds in meinem Depot. Sie haben dort die Aufgabe, für Stabilität zu sorgen und sollen nicht irgendwelche Benchmarks outperformen. Der entscheidende Punkt zum Kauf war das Verhalten in Krisen. Wenn der Patri in Krisen nicht abstürzt, zahle ich leider Performancegebühren, habe aber auch weniger Verluste als bei reinem Abbilden der Benchmark. Wenn der Ethna in guten Zeiten die 5% schlägt, ärgert mich die Performancegebühr zwar auch, aber der entgangene Gewinn ist klein im Vergleich zur Performance der anderen Assets im Portfolio. Ich bin somit den Kompromiss eingegangen, in Krisenzeiten Verluste (hoffentlich) zu reduzieren, muss dafür aber im Boom auf Performance verzichten. Eine bessere Alternative habe ich leider nicht gefunden und beide Fonds passen gut ins Gesamtbild meines Portfolios. Zur Diskussion über die Fondsbewertung aktiver Fonds: guter Gedanke, aber zum langfristigen Erfolg nicht wirklich entscheident. Wichtig ist, die Assetstruktur des Portfolios bedarfsgerecht zu gestalten. Bei der Umsetzung der Assetstruktur muss man nur darauf achten, sich keinen "Stinker" ins Portfolio zu holen. Ob jetzt der aktive Fonds A, der aktive Fonds B oder der passive Fonds C am besten performt, kann sowieso niemand sagen. Die Maxime lautet, sich keine grobe Fehlgriffe zu leisten. Zur Vermeidung von "Stinkern" reicht häufig der 10-Jahreschart der zur Auswahl stehenden Alternativen im Vergleich. Zusätzlich gibt es ja verschiedene Ratings für Fonds (Morningstar, Feri, Lipper), die den Investor vor groben Fehlgriffen schützen. Die Vergangenheit gibt zwar keine Auskunft über die Zukunft, aber Versagen in der Vergangenheit ist zumindest ein Indikator für Unvermögen des Fondsmanagements und ein schlechter Fondsmanager wird normalerweise nicht über Nacht zum guten Fondsmanager. Just my 2 cents. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
pfropfenstopfer Februar 21, 2010 · bearbeitet Februar 21, 2010 von pfropfenstopfer Hat sich jemand schon mal die Mühe gemacht, die Rendite-Entwicklung des Patri mit der Rendite zu vergleichen, welche die Investoren bislang damit erzielt haben? Das Problem: Die 10-Jahres-Rendite, die oft genannt wird, oder auch die Rendite in 2008 haben nur sehr sehr wenige Investoren wirklich mitgemacht. Leider werden auf der Homepage nur die Daten aus 2009 veröffentlicht, aber immerhin: Fondsvolumen 1. Quartal 2009: circa 6 Milliarden Euro http://www.carmignac.de/_docs/publication/1864/Pub35636.pdf Fondsvolumen 4. Quartal 2009: circa 14 Milliarden Euro http://www.carmignac.de/_docs/publication/1864/Pub46804.pdf Mit anderen Worten: Mehr als - in monetären Größen - die Hälfte aller Investoren haben erst die Renditeentwicklung ab Ende des ersten Quartals 2009 mitgemacht. Die war - zumindest bislang - ziemlich bescheiden. Und der Anteil der Investoren, der seit Anfang an dabei ist, dürfte verschwindend gering sein. Das ist ein oft beobachtbares Phänomen: Anleger werden nahezu immer erst auf Fonds aufmerksam, NACHDEM diese einen beeindruckenden Track Record haben und springen in der Erwartung auf, dass es so weitergeht. Weil das meistens nicht so ist, ist die Renditeentwicklung von erfolgreichen Fonds nahezu immer viel besser als die Rendite, die die Investoren tatsächlich erzielt haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Dagobert Februar 21, 2010 · bearbeitet Februar 21, 2010 von Dagobert inzwischen sind es 578 Beiträge zum Thema und hat es irgendwelche neuen Erkenntnisse gebracht? Es fällt immer wieder auf daß die dogmatische Gegenseite nicht bereit ist sich produktiv und lösungsgerichtet einzubringen sondern nur die eingeschränkte eigene Sichtweise wiederkäut und als Fakt präsentiert. Soll doch mal jemand konkret aufzeigen warum gutlaufende aktive Fonds (mit Performancefee) "schlecht" sind und daß es bessere Alternativen gibt. Und das ganze nicht auf Basis von irgendwelchen abstrakten theoretischen Abhandlungen sondern real life mit konkreten Vorbildern. Damit könnte man etwas anfangen, aber da kommt ja leider nie was. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slt63 Februar 21, 2010 inzwischen sind es 578 Beiträge zum Thema und hat es irgendwelche neuen Erkenntnisse gebracht? Es fällt immer wieder auf daß die dogmatische Gegenseite nicht bereit ist sich produktiv und lösungsgerichtet einzubringen sondern nur die eingeschränkte eigene Sichtweise wiederkäut und als Fakt präsentiert. Soll doch mal jemand konkret aufzeigen warum gutlaufende aktive Fonds (mit Performancefee) "schlecht" sind und daß es bessere Alternativen gibt. Und das ganze nicht auf Basis von irgendwelchen abstrakten theoretischen Abhandlungen sondern real life mit konkreten Vorbildern. Damit könnte man etwas anfangen, aber da kommt ja leider nie was. offtopic: Dagobert, kennst Du eigentlich die Geschichte von dem habilitierten Sexualforscher, der 243 Stellungen aus dem effeff kannte, aber mit 50 immer noch "Jungfrau" war? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
pfropfenstopfer Februar 21, 2010 · bearbeitet Februar 21, 2010 von pfropfenstopfer inzwischen sind es 578 Beiträge zum Thema und hat es irgendwelche neuen Erkenntnisse gebracht? Es fällt immer wieder auf daß die dogmatische Gegenseite nicht bereit ist sich produktiv und lösungsgerichtet einzubringen sondern nur die eingeschränkte eigene Sichtweise wiederkäut und als Fakt präsentiert. Soll doch mal jemand konkret aufzeigen warum gutlaufende aktive Fonds (mit Performancefee) "schlecht" sind und daß es bessere Alternativen gibt. Und das ganze nicht auf Basis von irgendwelchen abstrakten theoretischen Abhandlungen sondern real life mit konkreten Vorbildern. Damit könnte man etwas anfangen, aber da kommt ja leider nie was. Es gibt ausreichend Studien dazu, in denen gezeigt wird: a) Performance-Fee schafft falsche Anreize für Fondsmanager und b ) Fonds mit Performance-Fee sind keine zukünftigen (niemand redet von der Vergangenheit) Outperformer. Wenn du es etwas "praxisnäher" und "populärwissenschaftlicher" willst, z.B. die schon zitierten Finanztestergebnisse - da steht sogar was von Alternativen drin: http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/-Investmentfonds/1838547/1838547/1843881/ "Einen systematischen Renditevorsprung für Fonds mit Erfolgsgebühr konnte Finanztest nicht feststellen. Die Argumentation der Befürworter geht also ins Leere." http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/-Investmentfonds/1838547/1838547/1843881/1843882/ "Auswahl. Achten Sie bei der Fondsauswahl auch auf Verwaltungskosten und Erfolgsgebühren. Stehen mehrere Fonds mit ähnlicher Finanztest-Bewertung zur Debatte, sollten sie den ohne Erfolgsgebühr wählen. Alternative. Bei Indexfonds haben Sie die Gewissheit, dass keine Erfolgsgebühr anfällt." Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
postguru Februar 21, 2010 ich könnt mich wegschmeißen Ihr habt mir den Sonntag gerettet Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Chemstudent Februar 21, 2010 @slt63: Fasse künftig deine Beiträge bitte zusammen. Es wird unübersichtlich wenn du mehrere Beiträge hintereinander verfasst, zumal sie sich auf das gleiche Zitat beziehen. Auch ist es schwieriger, der Diskussion zu folgen. Generell bitte ich die Beteiligten, nicht ständig den passiven Buh-Mann rauszuholen, wenn Kritik am aktiven Fonds kommt. Ich kritisiere ebenso die Performance-Fee von den beiden Fonds, zumal sie bei beiden recht dreist ist. Dennoch bin ich kein reiner passiv-Investor. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Dagobert Februar 22, 2010 · bearbeitet Februar 22, 2010 von Dagobert inzwischen sind es 578 Beiträge zum Thema und hat es irgendwelche neuen Erkenntnisse gebracht? Es fällt immer wieder auf daß die dogmatische Gegenseite nicht bereit ist sich produktiv und lösungsgerichtet einzubringen sondern nur die eingeschränkte eigene Sichtweise wiederkäut und als Fakt präsentiert. Soll doch mal jemand konkret aufzeigen warum gutlaufende aktive Fonds (mit Performancefee) "schlecht" sind und daß es bessere Alternativen gibt. Und das ganze nicht auf Basis von irgendwelchen abstrakten theoretischen Abhandlungen sondern real life mit konkreten Vorbildern. Damit könnte man etwas anfangen, aber da kommt ja leider nie was. Es gibt ausreichend Studien dazu, in denen gezeigt wird: a) Performance-Fee schafft falsche Anreize für Fondsmanager und b ) Fonds mit Performance-Fee sind keine zukünftigen (niemand redet von der Vergangenheit) Outperformer. Wenn du es etwas "praxisnäher" und "populärwissenschaftlicher" willst, z.B. die schon zitierten Finanztestergebnisse - da steht sogar was von Alternativen drin: http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/-Investmentfonds/1838547/1838547/1843881/ "Einen systematischen Renditevorsprung für Fonds mit Erfolgsgebühr konnte Finanztest nicht feststellen. Die Argumentation der Befürworter geht also ins Leere." http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/-Investmentfonds/1838547/1838547/1843881/1843882/ "Auswahl. Achten Sie bei der Fondsauswahl auch auf Verwaltungskosten und Erfolgsgebühren. Stehen mehrere Fonds mit ähnlicher Finanztest-Bewertung zur Debatte, sollten sie den ohne Erfolgsgebühr wählen. Alternative. Bei Indexfonds haben Sie die Gewissheit, dass keine Erfolgsgebühr anfällt." :- @PfSt: mal ganz einfach gefragt, Du als Insider kannst uns ja da bestimmt besser weiterhelfen: Kannst Du uns kostengünstigere Alternativen zum Patri und Ethna nennen die in den letzten 10 Jahren eine ähnliche Performance abgeliefert haben bei vergleichbaren Risikokennzahlen? Wir (oder zumindest ich) wären Dir sehr dankbar dafür! Nachtrag: Wie üblich schmeisst man beim Finanztest Fonds bunt durcheinander bei den Vergleichen. Wenn ich von "kostengünstigere Alternativen zum Patri und Ethna" spreche, meine ich keine reinen Aktieninvestments (egal ob ETF, Indexfonds oder aktiver Fonds) sondern vergleichbare Mischfonds (von mir aus kannst Du/Ihr diese gerne aus mehreren Komponenten zusammenbauen) @etherial, Ihr seid natürlich auch herzlich dazu eingeladen, wär doch zur Abwechslung mal was, oder? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bernstedter Februar 22, 2010 ganz generell kann ich mir nicht vorstellen das ein manager wenn er ein performancebonus bekommt besser handelt. wenn ich pi mal daum 10 million pro jahr so oder so bekomme, was interessierts mich da ob ich nun 2 million mehr oder weniger bekomme. (fiktive werte) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tony Soprano Februar 22, 2010 Naja, aber vergleichbare Produkte wären jetzt schon mal nicht schlecht...nur da wird keine kostengünstige geben.... Leider! Wobei mal schon sagen muß, der patri schwächelt schon ein wenig.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Basti Februar 22, 2010 ich bin in beiden Fonds nicht investiert und kann das ganze daher eher sportlich locker sehen... aber es ist doch unbestritten, das die Herren dort zumindest ihr Handwerk verstehen! Diesbezüglich wird man sich über die Performancegebühr schon seine Gedanken machen - d.h. es wäre längerfristig doch unsinnig, sich durch eine zu hohe Performancegebühr die Fonds-Rendite im Vergleich zur Konkurrenz zu verhageln. vielleicht ist es dreist, wenn die Portfoliomanager davon ausgehen, das sie abzügl. der Gebühr immer noch performancemäßig vorne liegen... aber ich kann mir nicht vorstellen - das die glauben, so eine Performancegebühr geht durch simple Brutto-Rendite-Betrachtung einfach unter. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sam2008 Februar 22, 2010 Aber das war doch kein selbstloser Akt den Anlegern zu Liebe, sondern knallharte Kalkulation: Da wurde abgewogen: a) Was bringt uns de Performancefee monetär ein? vs b ) Was bringt uns der Marketingerfolg, wenn wir es nicht tun - und der Welt davon erzählen? Was bringt es uns, wenn wir ein weiteres Jahr "positive Performance" (0,01% oder so waren es doch?) in unsere Flyer schreiben dürfen? Wie sehr wächst die Kritik an der Performance-Fee, wenn die Leute sehen, dass die Rendite wegen der Performancefee deutlich negativ wird? (Die schwarze Null spielt ja -irrationalerweise - in vielen Köpfen eine zentrale Rolle...) Performance Fee ist sicherlich kritisch zu sehen, aber: manchen kann man es halt nie Recht machen: wird PF kassiert, ist es schlecht, wird drauf verzichtet ist es "knallhartes Kalkül". Das ist einfach nur armselig. a) ich hab mal versucht , das zu überschlagen: ich schätze ca. 50-60Mio. b ) weiss ich nicht. Aber vermarktet i.S. v. "wir erzählen das jetzt der ganzen Welt"- Fehlanzeige! Auf der HP hab ich auch nix gefunden. c) das dürfte kaum zu quantifizieren sein. d) Kritik an der Performance-Fee bei Patrimoine läuft bislang aufgrund der Fakten schlicht ins Leere. Glaubst Du wirklich, die werden wegen des Verzichts auf die PF in 2008 mit Geld zugesch... . Das ist mehr als lächerlich! e) die "irrationalerweise wichtige schwarze Null" hätten die ETF-Ideologen in 2008 gerne gehabt, aber 30-50% Miese sind ja auchnicht schlecht! Ihr könnt mir glauben - die Einführung der Performance-Fee gilt innerhalb der Fondsbranche als der Coup schlechthin .. Wann wurde die eingeführt, so daß das hier relevant wäre? 2006, 2007, 2008? Eine Performance-Fee hat viele Nachteile, die man erst bei genauerem Hinsehen bemerkt. Hier nur zwei (allgemeine - nicht direkt auf die o.g. Fonds bezogen): a) absolute Renditegrenze (siehe Ethna)...Hier ein reales Beispiel eines Fonds aus dem letzten Jahr: Performance irgenwas zwischen 15 und 20%, wird verkauft als "super erfolgreiches Jahr", Anleger zahlen Performance-Fee gerne, denn der Fonds hat ja "seine Aufgabe gut gemacht". Aber: Eine sinnvolle Benchmark hätte 25-30% gebracht. Also hat der Fonds Geld versenkt, aber trotzdem Performance-Fee in Millionenhöhe eingesammelt. Nur: Die Oma am Bankschalter hat keine Ahnung von Benchmarks - sie sieht nur 18% und freut sich über die hohe absolute Rendite. Schon ein bischen subtil, zunächst die Kritik als "allgemein, nicht direkt auf die o.g. Fonds bezogen" zu deklarieren, und dann genau das Gegenteil zu tun. Der Frust sitzt tief. a) Du hast die Ethna-Konzeption nicht ansatzweise verstanden: Verluste vermeiden, Risiko niedrig halten und eine durchschnittliche Performance von 5-10% p.a. -so wird es kommuniziert. Das ist die eigentliche Benchmark. Genau genommen hat der Fonds die PF (für 2009) in 2008 verdient, in dem er Verluste weitgehend vermieden hat, während die ETF-B+H-Ideologen sang und klanglos untergegangen sind und auch nach dem Folgejahr 2009 immer noch schlechter stehen. Übrigens lief das Spielchen 2002... genauso. Der Fonds hat sich seit Auflage Anfang etwas mehr als verdoppelt. Das macht rd 9,3% Rendite p.a. nach Gebühren. Pesarini hat ne Menge Geld verdient. Ich gönne es ihm, er hat seine Aufgabe excellent gelöst und seine Vorgaben -bislang jedenfalls- eingehalten. Was daran verwerflich sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. b ) Besser die Oma freut sich über 18% Rendite, als das sie in ETF´s oder schlechten aktiven Fonds (Beispiele gibts ja genug) Ihre Kohle verzockt. Und dabei die Kritik an einem positiven Jahr 2009 aufzuhängen und das desaströse 2008 zu unterschlagen, ist schon etwas hinterhältig. Bei aller berechtigter Kritik an Performance-Gebühren im allgemeinen läuft diese bezogen auf die Beispielfonds -jedenfalls bislang- ins Leere! In der Fondsbranche laufen nach meiner Meinung zu mehr als 80 % Vollpfosten rum. Zum Glück geben immer wieder Erfolglose und Frustierte auf oder werden gegangen. Grundsätzlich bzgl. der Branche berechtigte Kritik ausgerechnet auf die wenigen positiven (was die Performance betrifft) Ausnahmen zu projezieren, ist wenig hilfreich! Das Carmignac und Pesarini mittlerweile zu den roten Tüchern der ETF-Passiv-Ideologen avanciert sind, ist hier mal wieder eindrucksvoll zu beobachten (und auch nachvollziehbar). Wie sagte meine Mama schon: Mitleid kriegt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen! In diesem Sinne : Augen auf beim Fonds-Kauf! Hallo zusammen, hab mal eine Frage: Hat schon mal einer von Euch etwas von einem Fonds namens MET-Fonds Privatmandat gehört? Soll auch ein aktiv gemanagter Fonds sein? Und der hat im letzten Jahr immerhin 20% gemacht, was im Vergleich zu anderen Fonds dieser Art recht gut ist. Oder? Was meint ihr? Weiß vielleicht jemand was? Danke schon mal.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
TerracottaPie Februar 22, 2010 @PfSt: mal ganz einfach gefragt, Du als Insider kannst uns ja da bestimmt besser weiterhelfen: Kannst Du uns kostengünstigere Alternativen zum Patri und Ethna nennen die in den letzten 10 Jahren eine ähnliche Performance abgeliefert haben bei vergleichbaren Risikokennzahlen? Wir (oder zumindest ich) wären Dir sehr dankbar dafür! Du kommst seit Monaten immer wieder auf die tolle Vergangenheit der von dir bevorzugten Fonds zurück, während alle anderen betonen, dass es um die Zukunft geht - und man aus der Vergangenheit leider nicht auf die Zukunft schließen kann. Das steht sogar im Fondsprospekt des Patrimoine: "Die Wertentwicklung des Teilfonds in der Vergangenheit ist keine Garantie für den zukünftigen Wertverlauf und über die Zeit nicht konstant." Ja, das ist das alte Ex-Ante-Ex-Post-Problem, dass du ja offenbar für pseudo-wissenschaftlichen Schnickschnack hältst. Für mich lässt das aber eher darauf schließen, dass Du das Problem einfach nicht verstanden hast. Und Verweise auf wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass es unmöglich war, zukünftige Outperformer anhand ihrer Vergangenheitsperformance auszuwählen tust Du ab als irgendwelchen abstrakten theoretischen Abhandlungen Leider beschränken sich Deine Argumente, soweit ich das erkennen kann, auf "der Patri war in den letzten 10 Jahren aber so toll". Das kann aber nicht mal ansatzweise erklären, warum er auch in der Zukunft toll sein sollte. Also: Was gibt es da an Argumenten - außer Dagos Bauchgefühl? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Padua Februar 22, 2010 Ja, die einen vertrauen darauf, dass die Erfahrung aus der Vergangenheit sich in Zukunft fortsetzt und die anderen, dass es zukünftig besser läuft als in der Vergangenheit. Eine Gewähr für das eine oder andere gibt es nicht. Damit will ich sagen, dass es keinen Garantieschein für Geldanlagen gibt. Jeder der beiden Wege kann Sinn machen. Ich bin oft schon genug beide Wege gegangen. Oftmal war allerdings der aus der Vergangenheit resultierende Vertrauensvorschuss gut angelegt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Gruß Padua Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
€-man Februar 22, 2010 · bearbeitet Februar 22, 2010 von �-man Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass Dago sich auch nicht mit einem Fonds verheiraten würde. Auch wenn er noch so hübsch anzusehen ist, wird er m.E. die schönen Jahre mitnehmen und bei verdächtiger Faltenzunahme die Liaison auflösen. Gruß €-man Fazit: Aktiv bei den Aktiven. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
TerracottaPie Februar 22, 2010 Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass Dago sich auch nicht mit einem Fonds verheiraten würde. Auch wenn er noch so hübsch anzusehen ist, wird er m.E. die schönen Jahre mitnehmen und bei verdächtiger Faltenzunahme die Liaison auflösen. Gruß -man Fazit: Aktiv bei den Aktiven. Diese Strategie ist zwar irgendwie konsequent: Man kauft einen Fonds, weil er in der Vergangenheit gut gelaufen ist. Und wenn er dann plötzlich schlecht läuft, verkauft man ihn wieder - nach der schlechten Performance. Nur hat man dann die schlechte Performance ja trotzdem mitgenommen. Für mich ergibt das in seiner gedanklichen Schlichtheit nicht wirklich viel Sinn. Und ich warte immer noch darauf, dass jemand mal nachvollziehbar erklärt, warum ausgerechnet eine derart simple Strategie geeignet sein sollte, irgendeine andere Strategie nach Kosten dauerhaft auszuperformen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
€-man Februar 22, 2010 Diese Strategie ist zwar irgendwie konsequent: Man kauft einen Fonds, weil er in der Vergangenheit gut gelaufen ist. Und wenn er dann plötzlich schlecht läuft, verkauft man ihn wieder - nach der schlechten Performance. warum ausgerechnet eine derart simple Strategie geeignet sein sollte, irgendeine andere Strategie nach Kosten dauerhaft auszuperformen. 1) So etwas passiert i.d.R. nicht über Nacht. Wer aktiv arbeitet (kein Daytrading) wird genug Zeit finden, sich aus dem Fonds zu verabschieden - mit guter Performance in der Tasche. Es obliegt jedem selbst, hier seinen Ausstieg zu definieren. Ein Kritikpunkt an dem System wäre, den Einstiegszeitpunkt am Höhepunkt des Fonds zu erwischen. 2) Viele aktive Strategien sind simpel und die Grundsatzdiskussionen über einen Mehrwert - nach Kosten - wurden schon ausführlichst geführt. Was ist übrigens "irgend eine andere Strategie"? Gruß -man Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
pauku1 Februar 22, 2010 ..... Ein Kritikpunkt an dem System wäre, den Einstiegszeitpunkt am Höhepunkt des Fonds zu erwischen. Gruß -man Genau da beißt sich doch der Hund in den Schwanz: ex post kann sich jeder, aber auch wirklich jeder x-beliebige und wie auch immer gewählte Einstiegszeitpunkt als falsch herausstellen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
€-man Februar 22, 2010 Genau da beißt sich doch der Hund in den Schwanz: ex post kann sich jeder, aber auch wirklich jeder x-beliebige und wie auch immer gewählte Einstiegszeitpunkt als falsch herausstellen. Wenn ich damit nicht umgehen könnte, dann wäre ich als Aktiver aber auch auf der falschen Seite der Börsenteilnehmer. Gruß -man Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Herodot Februar 22, 2010 Wenn ich damit nicht umgehen könnte, dann wäre ich als Aktiver aber auch auf der falschen Seite der Börsenteilnehmer. Gruß -man Als Passiver aber auch... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
€-man Februar 22, 2010 Als Passiver aber auch... Alles im Leben hat zu seiner Zeit seinen Platz. Gruß -man Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Roter Franz Februar 22, 2010 · bearbeitet Februar 22, 2010 von Chemstudent Zitat korrigiert Diese Strategie ist zwar irgendwie konsequent: Man kauft einen Fonds, weil er in der Vergangenheit gut gelaufen ist. Und wenn er dann plötzlich schlecht läuft, verkauft man ihn wieder - nach der schlechten Performance. warum ausgerechnet eine derart simple Strategie geeignet sein sollte, irgendeine andere Strategie nach Kosten dauerhaft auszuperformen. 1) So etwas passiert i.d.R. nicht über Nacht. Wer aktiv arbeitet (kein Daytrading) wird genug Zeit finden, sich aus dem Fonds zu verabschieden - mit guter Performance in der Tasche. Es obliegt jedem selbst, hier seinen Ausstieg zu definieren. Ein Kritikpunkt an dem System wäre, den Einstiegszeitpunkt am Höhepunkt des Fonds zu erwischen. €-man Hallo, da kann ich nur voll zustimmen. Bei Aktien läuft es ja auch nicht anders. Ich kenne keinen, der am Tiefpunkt gekauft und am Hochpunkt verkauft hat. In der Regel liegt man irgendwo dazwischen. Das reizvolle an Fonds ist, das die Bewegungen langsamer verlaufen, so das man bei (wöchentlicher) Betrachtung, schon ganz gut abschätzen kann, wann auszusteigen ist. Noch mal zu der PF. Ich lehne die kategorisch ab. Was ist den das für eine Arbeitsauffassung, daß ich nur dann gute Arbeit abliefere, wenn ich neben meinem Lohn, noch extra bezahlt werden.?? Diese Denke hat uns das das ganze Elend eingebrockt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag