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jjj

Benchmark für Life Cycle-Funds

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jjj

Hallo zusammen,

 

weiß jemand passende Benchmarks für Life-Cycle Funds (z.B. http://www.investopedia.com/articles/mutualfund/05/051005.asp )?

Da die Asset-Zusammensetzung ja von der Zeit bis zur Fälligkeit abhängt, scheint mir, dass keine passende Aktien-Anleihen-Geldmarkt-Zusammensetzung gefunden werden kann, die als Benchmark geeignet wäre.

 

Was meint ihr?

 

Gruß

Josef

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Schinzilord

Ist es bei den LifeCicle Fonds so, dass sie zu einem festen Termin umschichten, also unabhängig vom Alter des Fondsinhabers?

Also egal ob man selbst 30 oder 40 ist, im Jahre 2040 wird die Aktienquote auf null gefahren.

 

Aber generell kann man sich den Benchmark ja selbst bauen:

Jeweils bis zum Umschichtungstermin sich selbst einen passenden Benchmark raussuchen.

Beispiel:

Fonds:

2010-2020: 100% Aktien / 0% Renten -> Index 100% MSCI World

2020-2030: 50/50 -> 50/50 MSCI World / Europa Staatsanleihen

2030-2040: 0/100 -> 0/100 Europa Staatsanleihen

Man muss dann ja nur alle 10 Jahre den Depotwert mit dem Mischindex vergleichen.

 

Aber sucht der Lifeciclefondsinhaber eigentlich nach einer Anlage, welche den Markt outperformt?

Sowas bastelt man sich ja relativ einfach selber, und man muss niemanden dafür bezahlen.

Bequemlichkeit > Rendite?!?

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jjj
· bearbeitet von jjj

Aber sucht der Lifeciclefondsinhaber eigentlich nach einer Anlage, welche den Markt outperformt?

Sowas bastelt man sich ja relativ einfach selber, und man muss niemanden dafür bezahlen.

Bequemlichkeit > Rendite?!?

 

Mein Arbeitgeber bietet einen LCF an - als Zusatzpensionsvorsorge bei der er auch mit zahlt. Sonst würde ich das auch lieber selbst machen.

Was mir dabei ohnehin nicht gefällt, ist, 100% Aktien für einen langen Zeitraum bei LCF mit Ziel 2040 (zB). Adieu Rebalancing...

Als Frage nun trotzdem, was man als Benchmark verwenden soll.

 

Aber danke für den Vorschlag - mir ist auch nix besseres eingefallen.

 

Aber ein paar Gedanken dazu:

Ich habe mir überlegt, dass ich den MSCI-W noch mit einem €-Index (EuroStoxx50) ergänze. Ich glaube, dass für einen €-europäischen Anleger ein Benchmark mit fast 50% USA - home bias hin oder her - nicht passend ist.

 

Andererseits sollte ein Benchmark anhand des in Frage kommenden Fonds gewählt werden. D.h. wenn er EM-lastig ist, sollte auch der Benchmark EM lastig sein, da man sonst Äpfel mit Birnen vergleicht, weil die Risikoprofile und damit die geforderten Renditen nicht zusammenpassen.

 

Wenn jetzt ein Fonds aus

60% €-Zone

15% USA

5% Asien ex J

5% Jap

5% EM

10% €-Bonds

besteht (konkretes Beispiel mit gerundeten Zahlen), ist der wohl kaum mit 90% MSCI-W mit 10% €-Bonds zu vergleichen.

 

Angesichts der oben angeführten Asset Allocation nach Regionen, stellt sich die Frage, in wie weit man dem Fondsmanagement zugestehen soll, dass die Asset Allocation nach Regionen bereits in ihre Skills fällt?

Wenn es bereits in die Skills des FMgmt fällt, die Regionen und deren Anteile auszuwählen, so darf man natürlich nicht einen Benchmark wählen der das auch schon beinhaltet da man damit einen unfairen Benchmark für das FMgmt schafft.

 

Edit: Wenns einen Vanguard für Europa gäbe, würde ich einfach den verwenden - habe aber keinen gefunden...

 

Wo liegt die goldene Mitte?

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otto03

Aber sucht der Lifeciclefondsinhaber eigentlich nach einer Anlage, welche den Markt outperformt?

Sowas bastelt man sich ja relativ einfach selber, und man muss niemanden dafür bezahlen.

Bequemlichkeit > Rendite?!?

 

Mein Arbeitgeber bietet einen LCF an - als Zusatzpensionsvorsorge bei der er auch mit zahlt. Sonst würde ich das auch lieber selbst machen.

Was mir dabei ohnehin nicht gefällt, ist, 100% Aktien für einen langen Zeitraum bei LCF mit Ziel 2040 (zB). Adieu Rebalancing...

Als Frage nun trotzdem, was man als Benchmark verwenden soll.

 

Aber danke für den Vorschlag - mir ist auch nix besseres eingefallen.

 

Aber ein paar Gedanken dazu:

Ich habe mir überlegt, dass ich den MSCI-W noch mit einem -Index (EuroStoxx50) ergänze. Ich glaube, dass für einen -europäischen Anleger ein Benchmark mit fast 50% USA - home bias hin oder her - nicht passend ist.

 

Andererseits sollte ein Benchmark anhand des in Frage kommenden Fonds gewählt werden. D.h. wenn er EM-lastig ist, sollte auch der Benchmark EM lastig sein, da man sonst Äpfel mit Birnen vergleicht, weil die Risikoprofile und damit die geforderten Renditen nicht zusammenpassen.

 

Wenn jetzt ein Fonds aus

60% -Zone

15% USA

5% Asien ex J

5% Jap

5% EM

10% -Bonds

besteht (konkretes Beispiel mit gerundeten Zahlen), ist der wohl kaum mit 90% MSCI-W mit 10% -Bonds zu vergleichen.

 

Angesichts der oben angeführten Asset Allocation nach Regionen, stellt sich die Frage, in wie weit man dem Fondsmanagement zugestehen soll, dass die Asset Allocation nach Regionen bereits in ihre Skills fällt?

Wenn es bereits in die Skills des FMgmt fällt, die Regionen und deren Anteile auszuwählen, so darf man natürlich nicht einen Benchmark wählen der das auch schon beinhaltet da man damit einen unfairen Benchmark für das FMgmt schafft.

 

Edit: Wenns einen Vanguard für Europa gäbe, würde ich einfach den verwenden - habe aber keinen gefunden...

 

Wo liegt die goldene Mitte?

 

 

Selber eine Benchmark bauen aus

 

60% MSCI Emu Euro net

10% MSCI USA Euro net

10% MSCI Pacific ex Euro net

5% MSCI Japan

5% MSCI Emerging Euro net

10% Euro MTS Global TR oder einen anderen der gängigen Euro Rentenindizes

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