NiewiederAktien Januar 17, 2010 Hallo, ich mal wieder, also ich wollte nun endlich anfangen das Depot aufzubauen und dachte mit A0T5SE (Daimler) anzufangen, was meint ihr dazu ? Und das mit den Finanzinvestitionen habe ich nicht verstanden, als Steuerauslaender will ich mir auf jeden Fall die Abgeltungssteuer sparen. Wie erkenne ich denn das es sich um eine FI handelt ? Ist die Daimler eine ? Danke Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel Januar 17, 2010 · bearbeitet Januar 17, 2010 von BondWurzel Hallo, ich mal wieder, also ich wollte nun endlich anfangen das Depot aufzubauen und dachte mit A0T5SE (Daimler) anzufangen, was meint ihr dazu ? Und das mit den Finanzinvestitionen habe ich nicht verstanden, als Steuerauslaender will ich mir auf jeden Fall die Abgeltungssteuer sparen. Wie erkenne ich denn das es sich um eine FI handelt ? Ist die Daimler eine ? Danke Um was geht es, kann nichts lesen.... :blink: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
NiewiederAktien Januar 17, 2010 Hallo, ich mal wieder, also ich wollte nun endlich anfangen das Depot aufzubauen und dachte mit A0T5SE (Daimler) anzufangen, was meint ihr dazu ? Und das mit den Finanzinvestitionen habe ich nicht verstanden, als Steuerauslaender will ich mir auf jeden Fall die Abgeltungssteuer sparen. Wie erkenne ich denn das es sich um eine FI handelt ? Ist die Daimler eine ? Danke Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel Januar 17, 2010 · bearbeitet Januar 17, 2010 von BondWurzel Hallo, ich mal wieder, also ich wollte nun endlich anfangen das Depot aufzubauen und dachte mit A0T5SE (Daimler) anzufangen, was meint ihr dazu ? Und das mit den Finanzinvestitionen habe ich nicht verstanden, als Steuerauslaender will ich mir auf jeden Fall die Abgeltungssteuer sparen. Wie erkenne ich denn das es sich um eine FI handelt ? Ist die Daimler eine ? Danke In Zeiten der Abgeltungssteuer ist es doch egal, ob FI oder nicht? Oder? Rendite p.a. 3,366% vor Gebühren kein Kauf für mich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
NiewiederAktien Januar 17, 2010 Wie gesagt, ich wohne im Ausland und versteuer dort mit 15%, wenn in Deutschland mir die 25% abgezogen werden muss ich Gott und die Welt bewegen um das Geld wieder zurueck zu bekommen, darauf kann ich verzichten. Was waere denn besser als die Daimler ? Danke Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel Januar 17, 2010 · bearbeitet Januar 17, 2010 von BondWurzel Wie gesagt, ich wohne im Ausland und versteuer dort mit 15%, wenn in Deutschland mir die 25% abgezogen werden muss ich Gott und die Welt bewegen um das Geld wieder zurueck zu bekommen, darauf kann ich verzichten. Was waere denn besser als die Daimler ? Danke Als Devisenausländer wird dir doch in Deutschland nichts abgezogen. Ob FI oder nicht - nützt in beiden Fällen nichts, oder? Hier ist ein guter Anleihensucher: http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=107 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
NiewiederAktien Januar 17, 2010 Also Dividenden werden mir voll abgezogen, ich dachte das Anleihen die FI sind auch so wie Dividenden behandelt werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel Januar 17, 2010 Also Dividenden werden mir voll abgezogen, ich dachte das Anleihen die FI sind auch so wie Dividenden behandelt werden. FIs haben nur im deutschen Steuerrecht eine Bedeutung, da sie nicht steuerfrei waren nach altem Recht. Ab 1.1.2009 sind ja jetzt alle Kursgewinne bei Anleihen steuerpflichtig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie Januar 18, 2010 Hallo Zusammen, Hallo, ich mal wieder, also ich wollte nun endlich anfangen das Depot aufzubauen und dachte mit A0T5SE (Daimler) anzufangen, was meint ihr dazu ? Und das mit den Finanzinvestitionen habe ich nicht verstanden, als Steuerauslaender will ich mir auf jeden Fall die Abgeltungssteuer sparen. Wie erkenne ich denn das es sich um eine FI handelt ? Ist die Daimler eine ? Danke In Zeiten der Abgeltungssteuer ist es doch egal, ob FI oder nicht? Oder? Rendite p.a. 3,366% vor Gebühren kein Kauf für mich. Ist FI Finanzinnovation? und was hat das mit Abgeltungssteuer zu tun? CU Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BondWurzel Januar 18, 2010 Finanzinnovationaus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wechseln zu: Navigation, Suche Finanzinnovation ist die Sammelbezeichnung der deutschen Finanzverwaltung für Wertpapiere, die steuerpflichtige Zinsen in steuerfreie Kursgewinne umwandeln sollen. Der Begriff ist seit dem Rundschreiben des Bundesfinanzministeriums 1994 gebräuchlich. Ein (börsengehandeltes) Wertpapier gilt dann als Finanzinnovation, wenn mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist: * Es hat einen variablen Zinssatz (Ratierlicher Zinssatz, Floater, Caps, Floors, Collared Bonds, Inflation-Linked Bonds o.ä.). * Der Abschlag (Disagio) bei Erstausgabe überschreitet die gesetzlich festgelegte Bandbreite. Auch Garantiezertifikate gelten als Finanzinnovation. In Deutschland wirkt sich der Besitz steuerrechtlich seit 2005 so aus, dass alle laufenden Erträge der Einkommensteuer unterliegen und die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs bei Verkauf voll einkommensteuerpflichtig sind. Ebenso wird nach einem Depotübertrag bei Verkauf nach der Pauschalbemessungsmethode 30% des gesamten Verkaufserlöses einbehalten (§ 43a EStG). Ab dem 1. Januar 2009 unterliegen die Finanzinnovationen der Abgeltungsteuer. Ein Abzug der besitzanteiligen Emissionsrendite ist zukünftig nicht mehr möglich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie Januar 18, 2010 Finanzinnovationaus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wechseln zu: Navigation, Suche Finanzinnovation ist die Sammelbezeichnung der deutschen Finanzverwaltung für Wertpapiere, die steuerpflichtige Zinsen in steuerfreie Kursgewinne umwandeln sollen. Der Begriff ist seit dem Rundschreiben des Bundesfinanzministeriums 1994 gebräuchlich. Ein (börsengehandeltes) Wertpapier gilt dann als Finanzinnovation, wenn mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist: * Es hat einen variablen Zinssatz (Ratierlicher Zinssatz, Floater, Caps, Floors, Collared Bonds, Inflation-Linked Bonds o.ä.). * Der Abschlag (Disagio) bei Erstausgabe überschreitet die gesetzlich festgelegte Bandbreite. Auch Garantiezertifikate gelten als Finanzinnovation. In Deutschland wirkt sich der Besitz steuerrechtlich seit 2005 so aus, dass alle laufenden Erträge der Einkommensteuer unterliegen und die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs bei Verkauf voll einkommensteuerpflichtig sind. Ebenso wird nach einem Depotübertrag bei Verkauf nach der Pauschalbemessungsmethode 30% des gesamten Verkaufserlöses einbehalten (§ 43a EStG). Ab dem 1. Januar 2009 unterliegen die Finanzinnovationen der Abgeltungsteuer. Ein Abzug der besitzanteiligen Emissionsrendite ist zukünftig nicht mehr möglich. Danke. Ich habe die Beispiele vermutet aber ich wüßte nicht dass es einen variablen Zinssatz haben muss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
vanity Januar 18, 2010 Danke. Ich habe die Beispiele vermutet aber ich wüßte nicht dass es einen variablen Zinssatz haben muss. Muss es auch nicht! Jeder der genannten Gründe ist für sich allein hinreichend (Zerobonds mit festem, wenn auch bescheidenem Kupon zählen auch dazu - wegen des Disagios) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
TKS Januar 18, 2010 Was waere denn besser als die Daimler ? 3,5% gibt's auch auf Sparbriefe (Santander ab 3 Jahre Laufzeit). Da muss ich keine Bonds für kaufen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
NiewiederAktien Januar 18, 2010 Vielen Dank an alle fuer die guten Informationen ! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
NiewiederAktien Januar 19, 2010 Ich werde noch wahnsinning, die Santander nimmt keine Steuerauslaender an ! Also wieder zurueck zu den Anleihen...., irgendwelche Empfehlungen ? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
H.B. Januar 19, 2010 Empfehlungen: nein, Aber Infos zum Risiko: Die Lehren aus dem Bondcrash 1994 In den 80er- und frühen 90er-Jahren war Robert Citron ein Star. Der Kassenwart des kalifornischen Bezirks Orange County erzielte jährlich im Durchschnitt 9,3 Prozent Rendite - mithilfe von "Inverse Floaters", die sich als schrecklicher Irrtum herausstellen sollten. Die Wertpapiere waren letztlich eine Wette, dass die Zinsen in den USA niedrig blieben. Auf die Frage, wie er sich da so sicher sein könne, antwortete der Finanzmagier ohne Collegeabschluss: "Ich bin einer der größten Investoren in den Vereinigten Staaten. Ich weiß das einfach." Das erwies sich als Irrtum. Die US-Notenbank Federal Reserve erhöhte den Leitzins ab dem 4. Februar 1994 in weniger als einem Jahr sieben Mal in Folge, von drei auf insgesamt sechs Prozent. Das stürzte Anleihen weltweit ins Chaos. Die Rendite auf zehnjährige US-Treasuries kletterte von Januar bis November 1994 um 2,47 Prozentpunkte und überschritt die Acht-Prozent-Marke. Im Dezember schließlich meldete Orange County einen Verlust von horrenden 1,7 Mrd. $. Und das war nicht alles: Am 20. Dezember wertete Mexiko den Peso ab. Bankenkrise und Rettungspakete folgten. Die Reminiszenz an die Ereignisse vor knapp 16 Jahren ist Anfang 2010 bedeutender denn je. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) lädt die Vorstände internationaler Kreditinstitute nach Basel ein und warnt vor exzessivem Risiko - mit dem expliziten Hinweis auf 1994. Italiens Notenbankgouverneur Mario Draghi, der dem internationalen Financial Stability Board vorsteht, sieht den Kapitalmarkt als "verwundbarer" an, als Investoren glaubten. Die US-Aufseher erinnern die amerikanischen Banken in einem Schreiben daran, für steigende Zinsen gewappnet zu sein. Zu Recht. Das dicke V und das Meyer-Momentum Dieses Jahr stehen die Zeichen auf Erholung und Wachstum. Volkswirte sehen in allen Diagrammen ein dickes V, Investoren freuen sich über den Anstieg des S&P 500 um 70 Prozent gegenüber März 2009, und die Banken zahlen Staatshilfe zurück und gehen wieder ins Risiko. Dank niedriger Leitzinsen verdienen sie im Eigenhandel prächtig, vor allem mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen. Es ist im Grunde ein einfacher Carry-Trade: sich bei der Notenbank quasi kostenlos mit Liquidität eindecken und dann das Kapital höher verzinst in Staatsanleihen, Schwellenländerwährungen oder anderen Vermögenswerten anlegen. Doch was passiert, wenn die Notenbanken restriktiver werden? Allgemein wird stets betont, dass der Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes erstens technisch einfach und zweitens noch eine Weile auf sich warten lassen wird. Das mag beides richtig sein. 1994 lehrt aber weniger Optimismus: Die Fed-Leitzinserhöhungen lösten ein Anleihedebakel aus. Ex-Fed-Gouverneur Laurence Meyer blickte im September 1997 zerknirscht auf die Zeit zurück. Das "Momentum" sei schuld gewesen. Die Bondanleger seien davon ausgegangen, dass die Notenbank deutlicher härter strafft, als es eigentlich der Fall war. "Der Markt hätte mehr auf Fundamentaldaten wie Inflation achten sollen, statt von jeder Zinserhöhung auf die nächste zu schließen. Das hätte den Anstieg der Anleihezinsen am langen Ende begrenzt", sagte Meyer. Sein Fazit: "Auch wenn man es nicht glauben mag, können Kapitalmärkte die Geldpolitik manchmal sogar erschweren." Das Meyer'sche Momentum war nicht die einzige Ursache für die Turbulenzen. Laut einer Analyse der BIZ aus dem Jahr 1995 spielten gehebelte Transaktionen ebenfalls eine wichtige Rolle. Banken und Brokerhäuser hätten von Quartal zu Quartal 1993 ihre fremdfinanzierten Anleihepositionen um jeweils 50 Mrd. $ erhöht. Besonders die britischen Finanzinstitute seien aktiv gewesen, schrieben die BIZ-Experten Claudio Borio und Robert McCauley in ihrer Analyse. Als die Bondkurse nachgaben, kam es wegen der Schulden zu Panikverkäufen. Das Exempel 1994 lehrt auch die Gefahr hoher Haushaltsdefizite und öffentlicher Verschuldung. Italien war schon damals alles andere als ein Musterland. Im Sommer 1994 und im März 1995, als die Mexikokrise die Angst vor Staatsbankrotten anheizte, stiegen die Renditen auf italienische Anleihen enorm an, die Schwankungen ebenso. Zusammengefasst: Zinserhöhungen können die Finanzwelt in die Krise schubsen, wenn irrationales Momentum mit Schulden und Angst vor Staatspleiten zusammentrifft. Das war 1994 der Fall - und könnte sich auch 2010 oder 2011 wiederholen. Banken und Staaten müssen bremsen Vorbereitung auf stürmische Zeiten tut not. Gerade bei den Banken ist die Situation nicht ganz so entspannt, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Momentan profitieren die Kreditinstitute von einer hohen Zinsmarge, die Renditedifferenz zwischen zwei- und zehnjährigen US-Anleihen liegt bei rund 280 Basispunkten - das ist ein enormer Wert. Steigende Zinsen würden die Ertragskraft schmälern. Interne Stresstests sollten dementsprechend hart ausfallen. Die Refinanzierung der Geldhäuser hat sich verbessert, keine Frage. Doch auch hier steht der Sektor vor großen Herausforderungen. Laut der Bank of England ist die Hälfte der Londoner City im Durchschnitt mit Krediten mit einer Laufzeit von weniger als sechs Monaten finanziert. Im gesamten Euro-Raum werden, so die Europäische Zentralbank, 2010 und 2011 rund 35 Prozent der langfristigen Bankschulden fällig. Das legt zwei Dinge nahe. Erstens: Im vergangenen Jahr fiel es den Banken schwer, langfristige Schulden aufzunehmen. Zweitens: Dieses Jahr müssen sie es besser machen. Aus der FTD 12.1.10 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag