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Valueanalyst

Steueroptimierte konservative Ergänzung zum Fondsdepot

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Valueanalyst
· bearbeitet von Valueanalyst

Hallo,

als Valuevertreter habe ich in den letzten 10Jahre im Investementbereich zwar nicht unbedingt immer viel Spaß gehabt, aber wer hatte dies in Summe schon wirklich im Vergleich zum Jahrzehnt davor. Ich denke langfristig ist dieser Ansatz die beste Strategie, so dass ich mein Aktiendepot entsprechend mit großen und auch kleinen Nischenvaluefonds langfristig hoffentlich erfolgreich zum 31.12.2008 bestückt habe.

 

Die Vergangenheit hat mir gezeigt, dass sich meine Risikoneigung langsam in Grenzen hält, so ich ich derzeit/langfristig ein Aktienanteil von 50% halten wollte. 10-20% sollte man meiner Meinung nach cash bleiben, den Rest wollte ich sicherer, nachsteueroptimierter und fundament orientiert anlegen. Ein Sparplan von monatl. ca. 1t käme dazu, nur die Frage ist, wie teilt man das ganze auf, ohne sich langfristig komplett zu binden. Ich bin 40, habe eine Direktversicherung, liege über den Grenzsteuersatz und steuerfreibeträge sind voll ausgeschöpft.Die Aufteilung von im Überblick:

 

50% Value Fonds

5 % alter Bausparvertrag mit 4,5% p.a.

5% Immofonds

40% Cash da div. hochverzinste Festgelder ausgelaufen sind

 

 

Was schlagt Ihr vor. Bei Immobienfonds bin ich unsicher geworden, da der Kanam, CS euroreal, AXA u.a. geschlossen wurden und ich gerade noch rechtzeitig rausgekommen bin. Und gerade der Axa war ja nicht schlecht und ist nun wieder geschlossen, so dass man auch bei den valueorientieren Anlagen immer unsicherer wird. Der Templeton ist auch nicht mehr das was er war, gehört aber immer noch zu meinen soliden Basisnvestments. Mein Berater schwenkt letzlich auch oft um, daher hätte ich auch gerne von Dritten eine Meinung. Was schlagt ihr vor, womit man sich in meinem Fall näher beschäftigen sollte, da ich sonst keine tieferen Kenntnisse in andern als oben genannten Bereiche habe.

 

Gruß vom

Valueanalyst

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Schinzilord

Wie wäre es, Immobilienfonds (z.B. Kanam, 100% steuerfreie Gewinne) langfristig dazulaufen zu lassen? Gedanklich unter Langfristanlage stellen (also 5 Jahre plus).

Ich verstehe deinen Value-Ansatz nicht in Bezug auf Renten oder Immobilien.

 

Zu welchem Unternehmen gehört dein Berater, wie beziehst du deine Fonds (AA-frei)?

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Valueanalyst
· bearbeitet von Valueanalyst

Wie wäre es, Immobilienfonds (z.B. Kanam, 100% steuerfreie Gewinne) langfristig dazulaufen zu lassen? Gedanklich unter Langfristanlage stellen (also 5 Jahre plus).

Ich verstehe deinen Value-Ansatz nicht in Bezug auf Renten oder Immobilien.

 

Zu welchem Unternehmen gehört dein Berater, wie beziehst du deine Fonds (AA-frei)?

 

Meine Fonds beziehe ich i.d.R. aufschlagsfrei, mein Berater ist "neutral" und hat in der Vergangenheit auch Objekte empfohlen nicht nicht unbebingt in der Liste mit den höchsten Kickback-Vergütungen standen, daher gehe davon aus, dass ich schon eine halbwegs objektive Beratung erhalte....... Mein Name und Depot/ Vorstellungen soll eigentlich meine Anlegeprämissen beschreiben. Der Valuegedanke richtig sich bei mir hauptsächt auf das Chanchen-Risikoverhältnis auf Basis der Werthaltigkeit der Anlage, denn nur dies kann langfristig die Wirtschaft am Leben erhalten. Öl hat viel Geld gebracht war aber nur anfangs fundmental getrieben, wie auch viele andere Bereiche. Ich versuche möglichst nicht durch Trends und psychologische Gerüchte der Vergangenheit die Rendite zu optimieren, sondern möglichst neutral nach Fakten zu analysieren. Eigentlich bin im Marktvergleich damit ganz gut gefahren.....

 

Der Kanam bsp. ist sehr gut und auch steueroptimiert gelaufen ist, aber durch die Berichtstattung und Marktbewertung und vielen ausländischen Objekten (bspw. England) in kritischen Bereich auch eher was für "risikofreudige" Anleger, wenn man bspw. den CS-Euroreal dagegen stellt. Dies Berichtserstattung ist auch nicht gerade Konservativ. Als Ergänzung ein guter Vorschlag, den ich umsetzten und auch ergänzen werden.

 

Die Frage ist was für Alternativen sich noch bieten und wie ich die 50% meiner Freien Mittel risko-rendite-flexibile-und steueroptimiert nach meinen vorgestellten Prämissen anlegen sollte ??????????????

- An die Nachhaltigkeit es Aufschwungs zweifel ich noch sehr stark, Aktiensparplan starte ich wieder mitte Ende des Jahres.

- Welche Quote an Immoblienfonds empfehlt ihr genérell

- Mit welche konservativen Anlageformen sollte man ergänzt noch beschäftigen

 

Das Problem ist natürlich die Vielzahl der Anlagemöglichkeiten und Strategien die ich ungerne nach dem Ausschlussverfahren ausgrenzen möchte. Mein Berater will natürlich auch etwas verdienen, was bei GUTEN konservativen Anlagen natürlich weniger möglich ist. Vermutlich finde ich daher auch in diesen Bereichen weniger Vorschläge oder nur Beispiele wie den Ethna-Aktiv o.ä. und jeder Valueinvestor ist natülich auch ein "Pfennigfuchser" und guckt sich das Preis-Leistungsverhältnis etwas genauer an whistling.gif

Gruß

vom Valueinvestor

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Hannah

spontane Idee, Frage: warum eigentlich die starke Valueorientierung? An vielen Stellen liest man von der langfrisitigen Überlegenheit dieser Strategie; aber ist sie es wirklich, wenn man den Sondereffekt New Economy rausrechnet? Valuestrategien dürften doch jetzt in der Krise ab 2007 sehr schlecht abgeschnitten haben, denn praktisch alle Banken erfüllten 2007 mit hohen Gewinnen und hohen Dividenden usw die üblichen Value-Anforderungen. Gibt es eigentlich Renditevergleiche, mit Zahlen ab Mitte 2008?

 

Mittlerweile sind die Kurse der Banken so niedrig bzw noch so niedrig, dass sie fast alle als Valueinvestment gelten. Trotzdem - vermute ich - kauft man sich damit überdurchschnittliches Risiko ein.

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Valueanalyst

spontane Idee, Frage: warum eigentlich die starke Valueorientierung? An vielen Stellen liest man von der langfrisitigen Überlegenheit dieser Strategie; aber ist sie es wirklich, wenn man den Sondereffekt New Economy rausrechnet? Valuestrategien dürften doch jetzt in der Krise ab 2007 sehr schlecht abgeschnitten haben, denn praktisch alle Banken erfüllten 2007 mit hohen Gewinnen und hohen Dividenden usw die üblichen Value-Anforderungen. Gibt es eigentlich Renditevergleiche, mit Zahlen ab Mitte 2008?

 

Mittlerweile sind die Kurse der Banken so niedrig bzw noch so niedrig, dass sie fast alle als Valueinvestment gelten. Trotzdem - vermute ich - kauft man sich damit überdurchschnittliches Risiko ein.

 

....... im grunde habe ich mir die Frage auch öfter gestellt, wenn man jedoch die psychologischen unberechenbaren Sachen ausschaltet und langfristig denkt, kann kann eine Marktwirtschaft nur fundamental funktionieren. Daher habe ich mir vor der Abgeltungssteuer bestimmte Valuefonds ausgesucht von deren langfristigen Entwicklung/Anlagestrategie ich zumindest jetzt noch überzeugt bin. Den Templeton sehe ich als großes Basisinvest der besser als der MCI-Word sein sollte und über kurz oder lang nicht geschlossen werden kann, aber der richtige Valuegedanke ist auch da verloren, obwohl die derzeitige Aufstellung wieder gut ist...... ich habe meinen Teil in der IT-blase gelernt und oft genug regiert der Satz "Gier frist Hirn" und gerade in Deutschland ist das Land der Schnäppchenjäger, doch an der Börse scheinen sich viele zu freuen, wenn man etwas teuer kauft........

 

Eins ist falsch, dass Banken mit hohen Gewinnen und Dividen den Valueanforderungen genügen. Dies trifft bei der Nordeabank zu und ein guter Valuefonds hat lediglich die Banken die in der Krise weder Abschreibungsbedarf hatte noch weiter krische Altlasten mit sich rumschleppen und abgestraft wurden. Und Value ist noch lange kein Value nur weil es draufsteht. solange es Badbanken und staatlich Subventionen gibt, kann eine Wirtschaft nicht richtig laufen, da es Wettbewerbsverzerrungen gibt, langfristig wird dies aber nicht funktionieren, so dass der Ansatz wieder greifen wird. Stockpicking wird das einzige sein womit man gewinnen kann, denn das Wachstum wird so stark wie in der Vergangenheit nicht mehr kommen können...........

 

 

Zum Ethna:

Dieser hat meiner Meinung nach ein guten Fondsmanager und hat bislang sehr gut zur Marktsituation reagiert und legt moderat und möglichst sicher das Geld an. Problematisch ist immer wenn diese Fonds schell wachsen und nicht mehr so flexiblel sind, aber den Ansatz finde ich als Ergänzung sehr gut, da oft klare Markttrends ausgenutzt werden können. An Teplenton kann mal nicht so eben 80% cash halten oder umschwitchen, dafür wir er langfristig keine hoch und Tiefs verpassen und besser als die ETF's abschneiden...... Kennt jemand noch ev. Alternative Anlagen die ev. nicht zu 40% in Aktien gehen können?

 

Zum Kanam:

Wie hoch ist derzeit eigentlich die Nettoliquidität des Fonds? Die niedrige Quote ist zwar gut für die Performance aber nicht so gut für die Sicherheit, wenn es mal wieder eng wird. Die Liquidität lag mal bei fast 25%. Die hohe Verschuldung von fast 40% ist zwar derzeit günstig, doch auch diese ist relativ hoch für ein Immofonds, deshalb die Frage, ob dies Risiko 0,5% Performance wett machen und das alles nur für die Steuer?

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