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Depot sicherer machen

Empfohlene Beiträge

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1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Tagesgeldkonten, Fonds

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben)

 

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3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

1h / Tag

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

=< 30% Verlust ist...drüber würde es mich nerven

 

Optionale Angaben:

1.Alter

25 Jahre

2. Berufliche Situation

Leitende Position / IT-Managment

3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft?

nein

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

mind. 10 Jahre (wenns gut läuft 20 Jahre)

2. Zweck der Anlage

Vermögensaufbau

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Sparpläne

 

Guten Tag,

 

ich habe 2009 begonnen, in Fonds zu investieren.

Im großen und ganzen gefällt mir mein Depot, aber laut Morningstar X-Ray investiere ich monatlich 80% in Aktien.

Ich würde die Aktienquote gerne ein wenig senken, um das Risiko zu minimieren...was sind geeignete Mittel?

 

Mir käme folgendes im Sinn:

a) Immobilienfonds (z.B. hausInvest europa?)

B) Carmignac Patrimoine A [FR0010135103] von 50 auf 100 / Monat aufstocken

c) ETHNA-AKTIV E [LU0136412771] 50 / Monat

d) $sonstiges

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Tony Soprano

Hallo cre,

 

ich denke Du wirst bestimmt viele Meinungen hören. Ich persönlich bin jetzt nicht so der fan von Immo-Fonds, vor allem momentan nicht...

 

Zu deinen bisherigen Fonds-Positionen:

DWS Akkumla und DWS Top Divedende, ist das wirklich sinnvoll beide zu besparen, sollten doch recht ähnlich sein in der Anlagestrategie, bitte mich korriegieren, wenn dem nicht so ist :-

 

Ich persönlich würde noch den Ethna mit dazunehmen, ist noch ein wenig definsiver wie der patri und du verteilst das Risiko auf 2 (bislang sehr erfolgreiche) Manager...

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Ramstein

Hi cre,

 

ich sehe da noch nicht ganz durch. Du sparst monatlich in einige Fonds und Versicherungen, bist aber bereit 1h/Tag für dein Vermögensmanagement aufzuwenden. Das passt doch nicht zusammen. Wenn Du bei Sparplänen bleibst, musst Du alle 3/6/12 Monate mal schauen, ob Änderungsbedarf besteht.

 

Wenn Du allerdings wirklich Zeit investieren willst, ist es vermutlich günstiger auf einem Tagesgeldkonto anzusparen und dann alle 3-6 Monate in Fonds zu investieren (aus Kostengründen - ich kenne die FFB-Gebühren nicht). Dabei kannst/solltest Du Dir eine Asset Allocation vorgeben (Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Liquidität, alternativ; gibt es z.B. bei wiwo.de), die Du durch ETFS realisierst. Das Re-Balancing kannst Du dann vermutlich einzig durch die Neuanlage realisieren.

 

Für Rohstoffe z.B. den db x-trackers DBLCI - Oy Balanced (DBX1LC), für die Emerging Markets den db x-trackers S&P Global Infrastructure (DBX1AP). Und ab und zu würde ich auch mal eine Goldmünze kaufen - für alle Fälle.

 

PS: Ich sehe keine BU-Versicherung - in Deinem Alter die wichtigste überhaupt; oder ist die in der PensionsRente Sicherheit mit drin? (Dann vermutlich keine optimale Wahl.)

 

PPS: Absicherung: da nehme ich zurzeit ein Zertifikat auf einen Dax-Korridor von 2.400 - 6.900 Punkten mit ca. 30% Rendite p.a., das noch 5 Monate läuft.

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cre

...

ich sehe da noch nicht ganz durch. Du sparst monatlich in einige Fonds und Versicherungen, bist aber bereit 1h/Tag für dein Vermögensmanagement aufzuwenden.

...

Ich würde soviel Zeit investieren wenns nötig wäre, aber wie du selber sagst ist es das nicht.

 

Wenn Du allerdings wirklich Zeit investieren willst, ist es vermutlich günstiger auf einem Tagesgeldkonto anzusparen und dann alle 3-6 Monate in Fonds zu investieren (aus Kostengründen - ich kenne die FFB-Gebühren nicht). Dabei kannst/solltest Du Dir eine Asset Allocation vorgeben (Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Liquidität, alternativ; gibt es z.B. bei wiwo.de), die Du durch ETFS realisierst. Das Re-Balancing kannst Du dann vermutlich einzig durch die Neuanlage realisieren.

100% Rabatt aufs Agio und 100% Rückerstattung der Depotkosten...Verkaufen von Fonds 2, das ist okay denke ich.

ETF's und aktive Fonds zu mischen, ist das sinnvoll/üblich?

 

Und ab und zu würde ich auch mal eine Goldmünze kaufen - für alle Fälle.

Ich denke ich bin ein wenig zu spät dran, oder? Irgendwie schreckt mich der Spread ab.

 

 

PS: Ich sehe keine BU-Versicherung - in Deinem Alter die wichtigste überhaupt; oder ist die in der PensionsRente Sicherheit mit drin? (Dann vermutlich keine optimale Wahl.)

 

PPS: Absicherung: da nehme ich zurzeit ein Zertifikat auf einen Dax-Korridor von 2.400 - 6.900 Punkten mit ca. 30% Rendite p.a., das noch 5 Monate läuft.

Ich bin leider chronisch Krank (40% Behindert), ich glaube da wird es schwer eine BU abzuschließen...

Mit Zertifikaten kenne ich mich noch nicht wirklich aus, ich muss mich mal damit beschäftigen, aber vorher stecke ich kein Geld hinein.

 

Ich danke euch beiden schon mal für eure Antworten, mal sehen welche Anregungen noch kommen, danach entscheide ich weiter :)

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bluechip3000

ETF's und aktive Fonds zu mischen, ist das sinnvoll/üblich?

 

Ich glaube es ist weniger die Frage ob das üblich ist oder nicht (gefühlt würde ich aber sagen, dass es weniger Menschen sind die es nicht mischen als die, die es mischen) sondern es mehr darum geht, was Du möchtest bzw denkst...

 

Ketzerische Frage: Glaubst oder besser weißt Du, ob Du Fonds gewählt hast, die nach Gebühren dauerhaft besser sind als der Markt? Dann würde ich bei diesen Fonds bleiben...

 

Unabhängig davon gibt es sicher Märkte, die nicht ganz so transparent sind wie andere. Es gibt einige die sagen, speziell auf diesen Märkten würden sich aktive Fonds besser schlagen als ETFs....

 

Stephan

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D-Mark
· bearbeitet von D-Mark

Hallo,

 

bezüglich des Marktes gibt es derzeit 2 Einschätzungen:

 

a ) Bodenbildung vorhanden ("V") - die Märkte ziehen mittelfristig an.

b ) Die aktuelle Erholung ist nur auf Wunschdenken gegründet - die Blase wird bald platzen und es kommt zu einem "W".

 

-So oder so sind Staatsanleihen, ob man sie mag oder nicht, derzeit Quatsch.

-Es soll ein paar Unternehmensanleihen geben, deren Ausgeber zwar aktuell hohe Zinsen versprechen müssten, allerdings bei genauerem Hinsehen niemals pleite gehen könnten. Bis auf Weiteres teile ich diese Auffassung.

-Der Tend i.M. im Bereich raus aus Aktien sind aber eigentlich Sachwerte. Derzeit gibt es wegen der azyklischen Phase außerordentlich gut Kaufgelegenheiten bei geschl. Schiffsfonds. Dieser Markt ist weder ein Bär noch ein Bulle, sodern eine Schwein!

Disclaimer: Sachwerte enthalten ein Totalverlustrisiko. So weit man es jedoch historisch betrachten kann, kam es bisher lediglich stets zum Gegenteil des - Zusammenbruch des Welthandels- ... :teach:

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Laser12
· bearbeitet von Laser12

Moin,

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

=< 30% Verlust ist...drüber würde es mich nerven

 

ich habe 2009 begonnen, in Fonds zu investieren.

Im großen und ganzen gefällt mir mein Depot, aber laut Morningstar X-Ray investiere ich monatlich 80% in Aktien.

Ich würde die Aktienquote gerne ein wenig senken, um das Risiko zu minimieren...was sind geeignete Mittel?

 

Mir käme folgendes im Sinn:

a) Immobilienfonds (z.B. hausInvest europa?)

B) Carmignac Patrimoine A [FR0010135103] von 50€ auf 100€ / Monat aufstocken

c) ETHNA-AKTIV E [LU0136412771] 50€ / Monat

d) $sonstiges

ich bin für d)

Als erstes würde ich eine Risikoabschätzung in die Aufstellung aufnehmen. z.B. so

Spalte Risikopotenzial in % (das verliert man - ggf. vorübergehend - in einem typischen Rückschlag), bewertet auf Ebene jedr einzelnen Position

Risikowert = Aktiv/Rückkaufwert in € x Risikopotenzial

Summe Risikowert auf Aktiv/Rückkaufwert beziehen

Solange dieser Wert über 30% liegt, würde ich in Tagesgeld investieren, sonst in Aktienfonds

Auf der Grundlage Deines XRAYs würde ich mich entscheiden für

Carlson Fund Equity - Asian Small Cap LU0067059799, ich weiß nicht, ob Deine derzeitige Aufstellung aus einer Abneigung gegen Small Caps resultiert, daher noch einen anderen Vorschlag:

NEWTON ORIENTAL GB0006781289

 

So würde ich das Risikopotential ansetzen

90% cominvest Fondak P Inc

25% Carmignac Patrimoine A

40% DWS Akkumula

50% DWS Top Dividende Inc

60% Magellan

40% M&G Global Basics

70% Carlson Fund Equity - Asian Small Cap

50% NEWTON ORIENTAL

 

0% im gesamten Kontenblock

 

Altersvorsorgeblock

20% VKB

100% S1 lässt sich durch zusätzliche Infos vermutlich auf 40% reduzieren

100% S2 lässt sich durch zusätzliche Infos vermutlich auf 40% reduzieren

 

Sonstiges

70% Vers.

100% Darlehen

 

Ich vermute, bei der Berechnung auf der aktuellen Datengrundlage dürfte ca. 50-60% Risikopotenzial im Schnitt rauskommen. Für die Renditeerwartungen des Portfoilios wäre mir das deutlich zu hoch.

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cre

Vielen Dank für den ausführlichen Post (auch ein Dank an D-Mark, bluechip).

 

Die Sache mit den SmallCaps war Zufall, nicht beabsichtigt.

 

 

Carlson Fund Equity - Asian Small Cap LU0067059799

- erhöht meine Aktienquote noch mehr

- Volumen 500 Mill

+ schon 15 Jahre am Markt

+ Euro

+ gute Performance

 

 

Newton Oriental Fund GBP WKN: 930446 / ISIN: GB0006781289

- erhöht meine Aktienquote noch mehr

- Volumen 400 Mill

# GBP

+ 20 Jahre am Markt

+ Australien / Neuseeland enthalten

+ Performance war über 1/2/3/5/10 stehts positiv

 

Mir gefällt der Newton von beiden besser, muss jetzt erstmal eine Risikoabschätzung machen.

 

Vielen Dank vorerst!

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Sapine

Als erstes würde ich eine Risikoabschätzung in die Aufstellung aufnehmen. z.B. so

Spalte Risikopotenzial in % (das verliert man - ggf. vorübergehend - in einem typischen Rückschlag), bewertet auf Ebene jedr einzelnen Position

Risikowert = Aktiv/Rückkaufwert in x Risikopotenzial

Summe Risikowert auf Aktiv/Rückkaufwert beziehen

Solange dieser Wert über 30% liegt, würde ich in Tagesgeld investieren, sonst in Aktienfonds

Auf der Grundlage Deines XRAYs würde ich mich entscheiden für

Carlson Fund Equity - Asian Small Cap LU0067059799, ich weiß nicht, ob Deine derzeitige Aufstellung aus einer Abneigung gegen Small Caps resultiert, daher noch einen anderen Vorschlag:

NEWTON ORIENTAL GB0006781289

 

So würde ich das Risikopotential ansetzen

90% cominvest Fondak P Inc

25% Carmignac Patrimoine A

30% DWS Akkumula

60% DWS Top Dividende Inc

60% Magellan

40% M&G Global Basics

70% Carlson Fund Equity - Asian Small Cap

50% NEWTON ORIENTAL

 

0% im gesamten Kontenblock

:thumbsup: Der Ansatz mit der Risikoabschätzung gefällt mir sehr gut.

 

Wie hast Du die Einordnung nach Risikopotential vorgenommen? Warum siehst Du das Risikopotential beim Akkumula nur halb so hoch wie beim Top Dividende?

 

Zu den Alternativen a)-d)

Bei Immofonds wäre ich derzeit zurückhaltend. Die Situation mit dem Rücknahmestop dürfte sich negativ auf die erzielbaren Renditen auswirken

Der Carmignac Patr. oder der Ethna sind sicher eine Möglichkeit. Man muss natürlich wie bei allen aktiven Fonds regelmäßig prüfen, ob die Performance weiterhin gut bleibt und ggf. austauschen. Beide Fonds bieten eine Art Vermögensverwaltung bei der aktiv zwischen Anlageklassen gewechselt wird. Grundsätzlich lassen sich aber auch beide Fonds diese Dienstleistung einiges kosten.

Generell sollte man besonders beim risikoarmen Teil des Portfolios auf die Kostenbelastung achten. Da kann man vieles selbst machen, ohne Fonds zu kaufen. D.h. Festgeld, Sparbriefe, Bondladder, Zuwachssparen usw. In Zeiten steigender Renten würde ich persönlich ungern Rentenfonds im Depot haben oder langlaufende Anleihen.

 

Schiffsfonds scheinen mir hier noch nicht angebracht zu sein, ganz davon abgesehen, dass die letzten Tage ein paar unheilschwangere Meldungen diesbezüglich durch die Presse gehen.

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Laser12
· bearbeitet von Laser12

Moin,

Wie hast Du die Einordnung nach Risikopotential vorgenommen? Warum siehst Du das Risikopotential beim Akkumula nur halb so hoch wie beim Top Dividende?

ich schaue immer, was Fonds einer bestimmten Klasse üblicherweise in einem Crash verlieren. Dann schaue ich mir den Fonds selbst an. Hat er eine klare Strategie? Wird sie kommuniziert? Hält sich das Management in schwierigen Zeiten daran? Taugt die Strategie etwas? Wie schnell holt der Fonds Rückschläge auf?

 

Der Akkumula hat traditionell einen relativ hohen Rentenanteil. Er ist 4 Jahrezehnte länger am Markt als der Top Dividende. Mir sind keine größeren Unfälle bekannt. Leider hat er mit Klaus Kaldemorgen einen Fondsmanger, der seine Fahne gerne in den Wind hängt. Manager mit Rückgrat erzielen in der Regel eine höhere Performance. Daneben ist Kaldemorgen zeitgleich Fondsmanager und Geschäftsführer der DWS, was nach meiner Ansicht aufgrund der Strukturen der DWS ein schwerer Interessenkonflikt ist.

 

Der Top Dividende hat meines Erachtens eine schlechte Strategie, investiert gerne konzentriert in Modewerte, ist besonders anfällig bei Rückschlägen.

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Marcise

Kaldemorgen steuert doch den Akkumula und nicht den Top Dividende, das ist Schüssler.

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Malvolio

Ohne gleich wieder eine Akti-Passiv-Diskussion lostreten zu wollen. Bei einem halben Dutzend oder mehr aktiver Fonds ist es selbst bei guter Auswahl extrem unwahrscheinlich, dass man hier auf lange Sicht eine Outperformance erreicht. Selbst wenn man ein oder zwei überdurchschnittliche Fonds dabei haben sollte fressen einem die hohen laufenden Kosten langfristig enorm Rendite weg. Ich persönlich würde bei einem so langfristigen Plan immer dazu raten, nach und nach ein gut diversifziertes ETF-Depot aufzubauen. Hier kann man auch ganz genau die einzelnen Anlageklassen nach seiner persönlichen Risikoneigung gewichten und anpassen. Sparpläne lassen sich mit ETFs natürlich nicht so schön realisieren. Aber es spricht nichts dagegen, in einem breit gestreuten aktiven Fonds (z.B. ETF-Dachfonds oder DWS-ARERO) erstmal anzusparen und nach einer Weile (z.B. 1x im Jahr) in ETFs umzuschichten.

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Laser12

Moin,

Kaldemorgen steuert doch den Akkumula und nicht den Top Dividende, das ist Schüssler.

hast recht. Danke für den Hinweis. Ich habe die Bewertung entsprechend geändert. Die Ursprungswerte stehen weiter im Zitat von Sapine.

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