Valeron Februar 21, 2010 · bearbeitet Februar 21, 2010 von Valeron Hallo Stairway, noch eine Frage: unter welcher GuV Position verbergen sich die Einnahmen, eines Unternehmens, die nicht aus "Warenumsatz" bzw. Verkauf entstanden sind. Große Unternehmen halten ja zum Teil Aktien, Immobilien und andere Finanzinstrumente, deren Dividene/Einnahmen irgendwo in der GuV auftauchen müssten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Stairway Februar 21, 2010 · bearbeitet Februar 21, 2010 von Stairway Hallo Valeron, Hallo Stairway, noch eine Frage: unter welcher GuV Position verbergen sich die Einnahmen, eines Unternehmens, die nicht aus "Warenumsatz" bzw. Verkauf entstanden sind. Große Unternehmen halten ja zum Teil Aktien, Immobilien und andere Finanzinstrumente, deren Dividene/Einnahmen irgendwo in der GuV auftauchen müssten. Dafür gibt es diverse Postionen, ein kurzer Überblick: Dividendenertäge werden in der Regel im Finanzergebnis ausgewiesen, genauso z.B. Wertsteigerungen durch Aktien die man im Umlaufvermögen zum fair value hält (da hat jede Rechnungslegung diverse Vorschriften.) Am Beispiel der Swatch Group siehst du zum Beispiel: Da taucht z.B. eine Position "other financial income and expense" auf. Diese beinhält die Wertschwankungen eines Aktienpaktes der Swatch Group an einem chinesischen Uhrenhänlder (sehr gutes Unternehmen übrigens). Der Kursfall (im Vorjahr: Anstieg) dieser Aktien muss natürlich irgendwie berücksichtig werden und da die Aktien eben im Umlaufvermögen klassifiziert wurden taucht die Position in der GuV auf, wird aber in der CF Rechnung wieder herausgerechnet, da es sich "nur" um Buchverluste handelt. Des weiteren siehst du zwei Positionen darunter "share of result from associates and joint ventures", das sind also Erträge aus Beteiliungen unter 25 % bzw. JVs. Im Anhang ist das dann genauer aufgedröselt: Anders Beispiel ist A.S. Creation: Dann gibt es noch betriebsfremde Ertäge wie Anlagenverkäufe (z.B. Immoverkäufe) die werden zum einen im "sonstigen betrieblichen Ertrag" erfasst (wie in der Grafik oben) oder als extra Position ausgewiesen wie du hier d'runter siehst: Allgemein gilt noch (hier gibt es aber Abweichungen je nach Rechnungslegung und Wahlrechten), dass du bei kleinen Aktienpositionen nur die Dividenden als Erträge buchst, bei Beteiligungen unter 50 % den entsprechenden Anteil am Gewinn und bei Beteilungen von über 50 % die gesamte GuV übernimmst und die Fremden Anteile dann zum Schluss unter "Anteile anderer Gesellschafter" wieder herausrechnest. So, ich hoffe das ist so verständlich Grüße Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie März 31, 2010 Hallo Zusammen, Bezogen auf Bilanzen: Früher habe ich gedacht Umsatzkostenverfahren wäre einfacher zu verstehen als Gesamtkostenverfahren. (von wegen!!) z.B werden erst in den Umsatzkostenverfahren * Bruttoergebnis vom Umsatz * Betriebsergebnis (lt. EBIT) * Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten zusammengerechnet bis man auf Jahresüberschuss kommt oder nicht? oder nicht? Für mich als Amerikaner ist das nicht immer einfach zu vestehen. aber . . . und manche internationale Unternehmen (nicht nur USA) werden nach US-GAAP geregelt. Die meisten deutschen Unternehmen weden (gott sei dank) nach HGB geregelt? CU Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Stairway April 2, 2010 Hallo Zusammen, Bezogen auf Bilanzen: Früher habe ich gedacht Umsatzkostenverfahren wäre einfacher zu verstehen als Gesamtkostenverfahren. (von wegen!!) Beides gleich leicht. Habe die Systeme in der Lektion 1 kurz beschrieben, hast du dir das durchgelesen ? Auch vom Wayne gibts dazu einen guten Beitrag. z.B werden erst in den Umsatzkostenverfahren * Bruttoergebnis vom Umsatz * Betriebsergebnis (lt. EBIT) * Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten zusammengerechnet bis man auf Jahresüberschuss kommt oder nicht? Bin mir jetzt nicht ganz sicher was du damit sagen willst, aber nein: Im UKV jagst du das durch die GuV, was du auch tatsächlich verkauft (umgesetzt) hast. Im GKV hast du dagegen auch die auf Lager produzierten Produkte drin. Das Ergebnis ist aber das gleiche. Ich kann deine genau Frage leider nicht herauslesen, präzisiere die doch bitte. Gerne auch auf englisch wenn das leichter fällt! Für mich als Amerikaner ist das nicht immer einfach zu vestehen. aber . . .und manche internationale Unternehmen (nicht nur USA) werden nach US-GAAP geregelt. Die meisten deutschen Unternehmen weden (gott sei dank) nach HGB geregelt? In den USA gibt es nur das UKV, deutsche Unternehmen die am Kapitalmarkt sind bilanzieren nach IAS/IFRS und nicht nach HGB, das ist ganz wichtig! In den USA gilt zur Zeit, aber nicht mehr lange, das US-GAAP. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie April 2, 2010 Hallo Stairway Bin mir jetzt nicht ganz sicher was du damit sagen willst, aber nein: Im UKV jagst du das durch die GuV, was du auch tatsächlich verkauft (umgesetzt) hast. Im GKV hast du dagegen auch die auf Lager produzierten Produkte drin. Das Ergebnis ist aber das gleiche. Ich kann deine genau Frage leider nicht herauslesen, präzisiere die doch bitte. Was Du das eben geschrieben weß ich schon, aber in UKV ist Umsatzerlöse - Herstellungskosten = Bruttoergebnis vom Umsatz - Vertriebskosten - allgemeine Verwaltungskosten + sonstige betriebliche Erträge - sonstige betriebliche Aufwendungen =Betriebsergebnis (EBIT) + Erträge aus Beteiligungen + Erträge aus anderen Wertpapieren + sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - Abschreibungen auf Finanzanlagen - Zinsen und ähnliche Aufwendungen =Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit + außerordentliche Erträge - außerordentliche Aufwendungen - Steuer vom Einkommen und vom Ertrag - sonstige Steuern =Jahresüberschuss/-fehlbetrag In GKV wird alles einach zusammen addiert. (obwohl das Endergebnis gleich ist) Gerne auch auf englisch wenn das leichter fällt! Hast Du einen Jahresabchluss aus USA oder GB gelesen? In den USA gibt es nur das UKV, deutsche Unternehmen die am Kapitalmarkt sind bilanzieren nach IAS/IFRS und nicht nach HGB, das ist ganz wichtig! In den USA gilt zur Zeit, aber nicht mehr lange, das US-GAAP. US-GAAP wird abgeschafft ? Bye Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Stairway April 2, 2010 In GKV wird alles einach zusammen addiert. (obwohl das Endergebnis gleich ist) Im UKV werden doch auch nur alle Aufwendungen vom Umsatz abgezogen. Ich verstehe deine Frage leider immernoch nicht. Hast Du einen Jahresabchluss aus USA oder GB gelesen? Klaro US-GAAP wird abgeschafft ? Es sieht nach einer Zusammenlegung mit IFRS (fast) weltweit aus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie April 2, 2010 · bearbeitet April 2, 2010 von Titanic Hallo, US-GAAP wird abgeschafft ? Es sieht nach einer Zusammenlegung mit IFRS (fast) weltweit aus. Deine Quelle ? BTW: Die US-GAAP kann man gelegentlich auch als internationalen Rechnungslegungsstandard bezeichnen, die sie auch außerhalb der USA als Standard anerkannt werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Valeron April 2, 2010 · bearbeitet April 2, 2010 von Valeron Hallo, US-GAAP wird abgeschafft ? Es sieht nach einer Zusammenlegung mit IFRS (fast) weltweit aus. Deine Quelle ? BTW: Die US-GAAP kann man gelegentlich auch als internationalen Rechnungslegungsstandard bezeichnen, die sie auch außerhalb der USA als Standard anerkannt werden. US GAAP wird wirklich von IFRS abgelöst. Die beiden Commitees arbeiten zusammen und nehmen im Moment noch letzte Angleichungen vor. Im Zuge dieser wird sich IFRS dem US-GAAP noch ein bisschen nähern. Wann das genau geschieht steht noch nicht fest, da viele Deadlines, die bis jetzt gesetzt wurden, nicht eingehalten worden, aber kommen wird es definitiv so. Quelle: Accounting Professor Irgendwo hat stairway hier auch mal einen Artikel dazu gepostet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie April 3, 2010 Hallo Valeron, US GAAP wird wirklich von IFRS abgelöst. Die beiden Commitees arbeiten zusammen und nehmen im Moment noch letzte Angleichungen vor. Im Zuge dieser wird sich IFRS dem US-GAAP noch ein bisschen nähern. Wann das genau geschieht steht noch nicht fest, da viele Deadlines, die bis jetzt gesetzt wurden, nicht eingehalten worden, aber kommen wird es definitiv so. Quelle: Accounting Professor Ich stelle diese Frage weil US-GAAP eigentlich nicht so alt ist. Wann ist US-GAAP eingeführt worden Ende der 90er Jahre bzw. Anfang des neuen Jahrtausends ? :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie April 3, 2010 Hallo Zusamen, Für mich ist das wichtig erst alle einzelnen Posten zu versehen Habe ich das richtig verstanden? Die Aktivseite enthält alle Vermögens Gegenstände des Unternehmens, d.h. die Sachen die in Deinem Unternehmen gehören Die Passivseite zeigt auf wie das alles finanziert wurde Anlagevermögen - Was dient demUnternehmen dauerhaft? Umlaufvermögen - Was dient dem Unternehmen nur vorübergehend? Anlagevermögen zählt alles was Dein Unternehmen dauerhaft benötigt um seine Aufgaben zu erledigen. Das wäre Gebäude, Grundstücke, Maschinen, Schreibtische, Rechner, usw. . . Umlaufvermögen ist das was Dein Unternehmen nur eine kurze Zeit dient und danach verkauft oder verbraucht wird. Das können Vorräte. Förderungen, Aktien Pakete oder Porto Kassen sein. richtig? :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
vanity April 3, 2010 ... Förderungen, Aktien Pakete ... richtig? :- Richtig! (Förderungen gehören allerdings in den Bereich der Erfolgsrechnung und tauchen in der Bilanz nur über den Umweg des Jahresüberschusses/-fehlbetrags auf ) Aktienpakete gehören, wenn es sich um strategische Beteiligungen und nicht um Handelspositionen handelt, eher zum Anlagevermögen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Prospektständer April 3, 2010 Wie Vanity schon schrieb (?), es muss natürlich Forderungen heißen... ...ansonsten soweit richtig, habe das ganze auch mal kurz auf Seite 4 aufgeführt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Stairway April 3, 2010 Hallo Valeron, US GAAP wird wirklich von IFRS abgelöst. Die beiden Commitees arbeiten zusammen und nehmen im Moment noch letzte Angleichungen vor. Im Zuge dieser wird sich IFRS dem US-GAAP noch ein bisschen nähern. Wann das genau geschieht steht noch nicht fest, da viele Deadlines, die bis jetzt gesetzt wurden, nicht eingehalten worden, aber kommen wird es definitiv so. Quelle: Accounting Professor Ich stelle diese Frage weil US-GAAP eigentlich nicht so alt ist. Wann ist US-GAAP eingeführt worden Ende der 90er Jahre bzw. Anfang des neuen Jahrtausends ? :- Du darfst uns schon glauben das US-GAAP abgeschafft wird - das ist auch nicht weiter schlimm, da es zwischen IFRS und US-GAAP keine allzugroßen Unterschiede gibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie April 3, 2010 Hallo Stairway, Du darfst uns schon glauben das US-GAAP abgeschafft wird - das ist auch nicht weiter schlimm, da es zwischen IFRS und US-GAAP keine allzugroßen Unterschiede gibt. OK, aber ich habe gedacht es gäbe zwischen US-GAAP und HGB keine allzu großen Unterschiede. Ich habe IFRS früher als Überbegriff über HGB gesehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie April 3, 2010 Hallo Zusammen, Wie Vanity schon schrieb (?), es muss natürlich Forderungen heißen... ...ansonsten soweit richtig, habe das ganze auch mal kurz auf Seite 4 aufgeführt. Sorry Es geht weiter - > Auf der Aktivseite können wir anfangen. Anlagevermögen Besteht aus: Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlage Finanzanlagen Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten; Geschäfts- oder Firmenwert; geleistete Anzahlungen; Immaterielle Vermögensgegenstände Sind z.B. Patente, Urheberrechte, Software. Die müssen immer mit Anschaffungskosten angesetzt werden. Geschäftswert ist wenn z.B. Unternehmen kauft Konkurrenten für 2 Millionen Euro auf. Die Summe alle Vermögenswerte beträgt 1.7 Millionen Euro. Das ist der Geschäftsleitung egal denn die bekommen neue Kunden. Die Differenz von 300.000 Euro kann man als Geschäftswert ausweisen. Das handelt sich um Immaterielle Vermögensgegenstände! Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken; technische Anlagen und Maschinen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung; geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau; Grund und Boden Dürfen maximal mit Kaufpreis angesetzt werden. (egal ob der Grundstückpreis steigt) Gebäude Nutzen ab und werden im Lauf des Jahres weniger Wert. Man kann Gebäude über Lebensdauer abgeschrieben werden. D.h. Gebäude von Jahr zu Jahr mit geringerem Werten in der Bilanz erscheint! Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung Hierzu zählen Produktionsanlagen, ihre Schreibtische oder Rechner . . . Wegen Abnutzung werden sie über Nutzungsdauer abgeschrieben. Finanzanlagen Besteht aus: Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundenen Unternehmen Beteiligungen; Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht; Wertpapiere des Anlagevermögens Sonstige Ausleihungen Finanzanlagen werden ins Anlagevermögen gepackt, wenn sie dauerhaft Deinem Unternehmen dienen. Kurzfristige oder spekulative Vermögen kommt ins Umlaufvermögen! Das wird in Anteile an verbundenen Unternehmen Beteiligungen Wertpapiere unterteilt. Habe ich das richtig verstanden? Es wird fortgesetzt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Stairway April 3, 2010 Hallo Stairway, Du darfst uns schon glauben das US-GAAP abgeschafft wird - das ist auch nicht weiter schlimm, da es zwischen IFRS und US-GAAP keine allzugroßen Unterschiede gibt. OK, aber ich habe gedacht es gäbe zwischen US-GAAP und HGB keine allzu großen Unterschiede. Ich habe IFRS früher als Überbegriff über HGB gesehen. Ahh, okay. Das HGB ist weiterhin für die Abschlüsse der AG`s und ganzen GmbH`s maßgeblich. Sofern du nicht in Genußscheine investierst wird dir das HGB an der Börse aber im Grunde nicht begegeben. Anders sieht es dagegen mit den zahlreichen Vorschriften im Handelsgesetztbuch zu diversen rechtlichen Themen aus, die bleiben natürlich bestehen. Aber das interessiert für die Börse ebenfalls nur indirekt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Valeron April 3, 2010 Hallo Stairway, Du darfst uns schon glauben das US-GAAP abgeschafft wird - das ist auch nicht weiter schlimm, da es zwischen IFRS und US-GAAP keine allzugroßen Unterschiede gibt. OK, aber ich habe gedacht es gäbe zwischen US-GAAP und HGB keine allzu großen Unterschiede. Ich habe IFRS früher als Überbegriff über HGB gesehen. Ahh, okay. Das HGB ist weiterhin für die Abschlüsse der AG`s und ganzen GmbH`s maßgeblich. Sofern du nicht in Genußscheine investierst wird dir das HGB an der Börse aber im Grunde nicht begegeben. Anders sieht es dagegen mit den zahlreichen Vorschriften im Handelsgesetztbuch zu diversen rechtlichen Themen aus, die bleiben natürlich bestehen. Aber das interessiert für die Börse ebenfalls nur indirekt. Besteuert werden doch auch die DAX Unternehmen noch auf HGB Basis (Maßgeblichkeitsprinzip). Kann man die HGB Abschlüsse dann nicht auch öffentlich einsehen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wave XXL April 3, 2010 @ titanic: Dürfte alles richtig sein, bis auf den Punkt "Grund und Boden": Nach HGB hättest du Recht, dass der Kaufpreis angesetzt wird, nach IFRS darf der Wert auch dem aktuellen Verkehrswert angepasst werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie April 3, 2010 so weiter auf der Aktivseite -> Umlaufvermögen Setzt sich zusammen aus Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen Wertpapieren des Umlaufvermögens Liquiden Mitteln Vorräte zählen Roh-Hilfs-Betriebsstoffe oder alles was sie zur Herstellung oder Dienstleistungen brauchen Unfertige Erzeugnisse und Leistungen die in ihrem Zustand nicht verkaufsfähig sind Fertige Erzeugnisse und Waren die bis zum Bilanztag ihre Lagerhallen füllen Geleistete Anzahlungen die ihre Lieferanten vorab von Ihnen erhalten haben Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Wenn Dein Unternehmen schon geliefert aber die Kunden noch nicht bezahlt haben Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen Unternehmen, mit Denen ein Beteiligungsverhältnis besteht; Sonstige Vermögensgegenständen z.B. Darlehen aus Schadenersatzansprüchen Wertpapiere Hier erscheinen nur die kurzfristigen Anlagen Anteile an verbundenen Unternehmen Eigene Anteile die Ihre Firma von sich selbst besitzt Sonstige Wertpapiere Liquide Mittel Hier findet sich die Portokasse wieder, auch Schecks, Guthaben bei Banken oder Bargeld sind hier zu erfassen. OK, oder nicht? :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie April 3, 2010 Hallo Stairway, Du darfst uns schon glauben das US-GAAP abgeschafft wird - das ist auch nicht weiter schlimm, da es zwischen IFRS und US-GAAP keine allzugroßen Unterschiede gibt. OK, aber ich habe gedacht es gäbe zwischen US-GAAP und HGB keine allzu großen Unterschiede. Ich habe IFRS früher als Überbegriff über HGB gesehen. Ahh, okay. Das HGB ist weiterhin für die Abschlüsse der AG`s und ganzen GmbH`s maßgeblich. Sofern du nicht in Genußscheine investierst wird dir das HGB an der Börse aber im Grunde nicht begegeben. Anders sieht es dagegen mit den zahlreichen Vorschriften im Handelsgesetztbuch zu diversen rechtlichen Themen aus, die bleiben natürlich bestehen. Aber das interessiert für die Börse ebenfalls nur indirekt. Vielleicht gibts doch ein Paar Unterschiede zwischen HGB und US-GAAP. Was ich hier gelesen habe ist Stand 2002. Ob das immer noch gilt? Nach US-GAAP muss ein Abschluss folgende Basic Financial Statement enthalten: Income Statement (Gewinn und Verlustrechnung) Balance (Bilanz) Statement of Owners Equity (Entwicklung des Eigenkapitals) Cash Flow Statement (Kapitalflussrechnung) Notes (Anhang) Immaterielle Vermögensgegenstände Entgegen dem deutschen Recht muss aber nach US-Recht ein sog. Goodwill, ein Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert werden. Selbst eigenerstellte immateriellen Wirtschaftsgüter, z.B. Software oder Markenzeichen, können unter bestimmten Voraussetzungen aktiviert werden. Unrealisierte Gewinn sind in Deutschland verboten. Auch wenn z.B. die ausgewiesenen Aktien immer gestiegen sind, ist mit Anschaffungskosten zu bewerten. Nach US-GAAP darf oder muss in Anlage und Umlaufvermögen der höhere Zeitwert angesetzt werden. Sachanlagevermögen Wie im deutschen Recht sind die Bewertungsobergrenzen die Anschaffungskosten des Anlagegutes. Ein Unterschied besteht bei der Berechnung der Herstellungskosten. Hier besteht ein Vollkostengebot, das heißt, hier müssen anteilige Gemeinkosten mit aktiviert werden (während nach deutschem Recht wahlweise eine Bewertung lediglich mit Einzelheiten möglich ist). Grundsächlich wird in den USA länger abgeschrieben. Sonderabschreibungen sind nur unter erschwerten Bedingungen erlaubt. Leasing Auch Leasing wird anders behandelt. Die Aktivierung erfolgt beim rechtlichen, sondern beim Wirtschaftlichen Eigentümer. Beim sog. Capital Lease wird dieser Vorgang wie ein Kauf behandelt und somit ist das Leasingobjekt zu aktivieren. Vorräte Ansatz und Bewertung sind analog zum deutschen Recht, allerdings ist die Bewertung mit lediglich den Einzelkosten nicht zulässig. Es sind anteilige Gemeinkosten mit anzusetzen (Vollkostprinzip. Der Ansatz von Vertriebskosten ist ebenfalls nicht zulässig. Aktive und passiv latente Steuern Diese entstehen wenn der Gewinn der Steuerbilanz höher ist als der der Handelsbilanz. Nach deutschem Recht darf nur ein Abgrenzungsposten auf der Aktivierungsseite eingestellt werden. Rückstellungen Die Bildung von Rückstellungen ist nach US-Recht stark eingeschränkt. Damit entfällt dort ein in Deutschland können Rückstellungen auch für ungewisse Zahlungsverpflichtungen gebildet werden. Nach US-GAAP kann eine Rückstellung nur gebildet werden, wenn eine Schuld gegenüber einem Dritten besteht, deren Höhe noch ungewiss ist. Gewinn und Verlustrechnung Es ist ebenfalls das Gesamt oder Umsatzkostenverfahren möglich. Das Umsatzkostenverfahren dominiert. Entwicklung des Eigenkapitals US-amerikanische Unternehmen müssen über die Gewinnverwendung gesondert berichten. In der Praxis sind viele Unternehmen dazu übergangen, dies in der Form einer Entwicklung des Eigenkapitals zu tun. Kapitalflussrechnung Hier wird ein differenzierter Cash Flow ermittelt. Grob unterteilt wird dieser Cash Flow wie folgt gezeigt: Cash Flow aus Betriebstätigkeit Ein- und Auszahlungen die nicht aus Investitions- oder Finanztätigkeiten stammen. Cash Flow aus Investitionstätigkeit Ein- und Auszahlungen aus Kauf und Verkauf von Anlagegegenständen. Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit Ein- und Auszahlungen, die Veränderungen hinsichtlich der Zusammensetzung und der Höhe von Eigen- und Fremdkapital bewirken. Daraus ergibt sich: Cash Flow aus Betriebstätigkeit - Cash Flow aus Investitionstätigkeit + Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit = Nettozunahme an liquiden Mittel + Liquiden Mittel am Anfang des Jahres = Liquiden Mittel am Jahresende Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie April 4, 2010 Hallo Zusammen, verstehe ich das richtig? In Deutschland war bis vor Kurzem das Gesamtkostenverfahren am gebräuchlichsten. Im angelsächsische Raum ist dagegen das Umsatzkostenverfahren Standard. Die Globalisierung hält nun im Rechnungswesen Einzug. Viele Unternehmen stellen mittlerweile auf das Umsatzkostenverfahren um. Anlass ist meiste der Zwang, dass auch Abschlüsse nach IFRS erstellt werden müssen. Bei der Umstellung auf IFRS werden dann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und auch das Verfahren umgestellt. Für mich macht das keinen Sinn. OK, mit UKV werden im Gegensatz zu GKV nur alle Aufwendungen vom Umsatz abgezogen und das Ergebnis ist gleich. Was für ein Verwaltungsaufwand ! - Wie hängt das zusammen mit IFRS? :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Junkbond Junkie April 4, 2010 · bearbeitet April 4, 2010 von Titanic Hallo Zusammen, Bin ich der einzige der schreibt? Wo finde ich den Jahresumsatz in einer Bilanz? Sind das nur die Umsatzerlöse? ich frage nur . . . :- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Prospektständer April 4, 2010 · bearbeitet April 4, 2010 von jschoeck Wo finde ich den Jahresumsatz in einer Bilanz? Jahresumsatz sind die Umsatzerlöse, diese stehen in der GuV Rechnung im Konzernabschluss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag