PierreDeFermat August 4, 2008 · bearbeitet August 4, 2008 von PierreDeFermat 1. Erfahrungen mit Geldanlagen sehr viele theoretische, aus diesem Forum und auch aus dem Studium, aber keinerlei praktische 2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (ISIN angeben) keiune 3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage jetzt beliebig, später gering 4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten Anlagehorizont >30 Jahre deswegen kann es schon ein wenig mehr Risiko sein. Optionale Angaben: 1.Alter 21 2. Berufliche Situation Mathe VWL Student 3. Sparerfreibetrag ausgeschöpft? fast Über meine Fondsanlage 1. Anlagehorizont >30 Jahre 2. Zweck der Anlage Altersvorsorge 3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Einmalanlage 4. Anlagekapital 50000 5. reines ETF Depot gewünscht. Ich möchte mich hiermit für die von Supertobs zur Verfügung gestellten Musterdepots bedanken und für die vielen sehr informativen Beiträge dieser Comunnity. Mein gewünschtes Depot: 35% DBX1MU MSCI USA TRN INDEX ETF 0,30% 35% DBX1EU DJ EURO STOXX50® ETF 0,15% 10% DBX1MJ MSCI JAPAN TRN INDEX ETF 0,50% 20% DBX1EM MSCI EMERGING MARKETS TRN INDEX ETF 0,65% Gesammt: TER 0,3375% Ich persönlich bin von den SWAP Konstruktionen überzeugt und finde es auch gut, dass meine ETFs aktuell über dividenschwache Japanaktien abgebildet werden. Ich habe vor das Portfolio über maxblue direkt zu ordern, dann zahle ich meines Wissens außer für den Emerging markets keinerlei Gebühren. Zum rebalancen werde ich die nächsten 2 Jahre wohl aufgrund meines geringen Einkommens wohl nicht kommen. Deswegen würde ich aber nicht den Steuervorteil der SWAP Konstruktion aufgeben um mit den ausgeschütteten Beiträgen zu rebalancen. Entschuldigt bitte die vielen Rechschreibfehler ich bin Legasteniker. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fleisch August 4, 2008 · bearbeitet August 4, 2008 von Schnitzel in was hast du bitte bisher angelegt, dass du deinen freistellungsauftrag mit 50k nicht ausgeschöpft hast ?! Dein Deutsch ist besser als das, was ich in Bewerbungen lesen muss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PierreDeFermat August 4, 2008 okay vielleicht habe ich das ein wenig schwammig ausgedrückt, wenn ich die 50000 in ETFs investiere dann habe ich meinen Sparerfreibetrag nicht ausgeschöpft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fleisch August 4, 2008 ich meinte in was bisher investiert hast bzw. aktuell investiert bist ? Girokonto ? Sparbuch ? Tagesgeld ? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PierreDeFermat August 4, 2008 momentan ist das geld zu einem Zinssatz von 4,2% für 2 Jahre festgelegt. Vor einem Jahr war das ein ganz guter Zinssatz, wenn ich jetzt also das Geld vorzeitig kündigen werde, habe ich aufgrund der vorfälligkeitszinsen noch ca. 100 auf meinem Freistellungsauftrag frei. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Larry.Livingston August 4, 2008 35% DBX1EU DJ EURO STOXX50® ETF 0,15% Hier wäre doch auch ein marktbreiter interessanter... MSCI Europe oder Stoxx600. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
harwin August 4, 2008 Geändertes Beispiel: 35% DBX1MU MSCI USA TRN INDEX ETF 0,30% 35% DBX1EU MSCI Europe ETF 10% DBX1MJ MSCI JAPAN TRN INDEX ETF 0,50% 20% DBX1EM MSCI EMERGING MARKETS TRN INDEX ETF 0,65% Willst Du das ganze Geld in diese ETF`s stecken. Das halte ich trotz langer Haltedauer für zu Risikoreich. Wieso alles in Aktien stecken? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PierreDeFermat August 4, 2008 meine Überlegung zu dem Thema Eurostoxx 50 oder MSCI Europa bzw. Stoxx 600: Erstmal sind sich MSCI Europe und Stoxx 600 ja sehr ähnlich. Wobei der Stoxx 600 mit 0,19 deutlich günstiger als der MSCI mit 0,3 zu haben ist, aber leider gibt es den Stoxx nicht als SWAP Variante. Ich weiß, dass hier viele nichts von SWAPs halten, aber ich würde ungerne dem Staat jedes Jahr 0,5% (=0,25*2%) von meiner Dividenrendite abgeben, wenn es nicht nötig ist. Der Vergleich zwischen MSCI Europe und Eurostoxx 50: Ich habe mir überlegt, was ist alles in dem MSCI drin, was nicht im Eurostoxx drin ist. Da habe ich festgestellt, dass der Eurostoxx ca. 1/3 der MSCI enthält. Die restlichen 2/3 haben somit eine effektive TER von 0,375 (0,3=1/3*0,15+2/3*0,375). Meine Frage war also, ist mir der Rest diese TER wert? Ich wollte den Euroraum überbewerten: deswegen bietet sich ja der Eurostoxx 50 an. Der Eurostoxx 50 bildet über 75% der Marktkapitalisierung der Eurowährungsraum Werte ab. Außerdem erwartet ich das auch in Zukunft die Korrelation zwischen der EU und dem Euroraum groß bleibt. Besonders weil der Eurostoxx ein 1/3 von alleine abdeckt und die EU sicherlich weiter zusammen wächst. Vielleicht habe ich es um diese Uhrzeit nicht mehr vernünftig aufgeschrieben, aber das waren meine Ideen dazu. "Willst Du das ganze Geld in diese ETF`s stecken. Das halte ich trotz langer Haltedauer für zu Risikoreich.Wieso alles in Aktien stecken?" Ja ich hatte vor das ganze Geld in ETF's zu stecken. 1) glaube ich nicht, dass alle von mir abgedeckten Regionen schlecht laufen werden. Irgendwo muss das Weltsozialprodukt erwirtschaftet werden, von dem auch die Anleihen, Tagesgelder, etc. bezahlt werden. 2) Falls sich meine Meinung dazu ändert werde ich in 2 Jahren wenn ich Geld verdiene mir noch Anleihen etc. dazukaufen. Aber dieses wollte ich noch vor der Abgeltungssteuer investieren. 3) Kurze Gegenfrage ist dieses Portfolio im Sinne von Markowitz weit entfernt von einem effektiven Portfolio? Könnte ich die gleiche erwartet Rendite mit weniger Risiko erreichen? z.B. 30% EM dafür 10% Anleihen? Ich habe hier viele interessante Stellen zur Portfoliotherie gefunden und einige stellen um die Korellationen zu berechnen, allerdings habe ich Befürchtungen, dass es zu Fehlern kommt, wenn man die Renditen und Varianzen verändert (nach persönlichen Schätzungen) aber die Korellationen der unveränderten Werte nimmt, deswegen, weiß ich halt nicht ob es nach jetztigem Stand der Wissenschaft und der Informationen ein Portfoliotheoretisch dominantes Portfolio zu meinem gibt. 4) Liquidität ist kein Problem falls das deine Frage impleziert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sTisTi August 5, 2008 Der dbx-tracker auf den Euro Stoxx 50 (Kursindex) ist doch ausschüttend, oder? Insofern doch steuerspartechnisch nicht so gut wie der (thesaurierende) MSCI Europe, der den Index inkl. Dividenden nachbildet? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
McScrooge August 5, 2008 Warum jetzt alles in Aktien - und warum nur über ETF? Im letzten Focus Money gab es Alternativ-Investments von 3 Vermögensberatern mit Anlagesumme von 50000 EUR. 100 % in Aktien ist da keiner gegangen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Blob Gilb August 6, 2008 Warum jetzt alles in Aktien - und warum nur über ETF? Im letzten Focus Money gab es Alternativ-Investments von 3 Vermögensberatern mit Anlagesumme von 50000 EUR. 100 % in Aktien ist da keiner gegangen... Also diese Frage finde ich in Anbetracht Deiner bereits über fünfzig Beiträge in diesem Forum schon etwas seltsam :-) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
harwin August 6, 2008 Also diese Frage finde ich in Anbetracht Deiner bereits über fünfzig Beiträge in diesem Forum schon etwas seltsam :-) Da hat er meiner Meinung schon Recht, zu 100% in Aktien zu investieren ist wie sein Geld ins Spielcasino zu tragen. In der meisten Literatur zu dem Thema wird immer darauf hingewiesen das Risiko dadurch zu reduzieren indem man einen Teil seines Geldes auch in andere Anlageformen steckt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
harwin August 6, 2008 meine Überlegung zu dem Thema Eurostoxx 50 oder MSCI Europa bzw. Stoxx 600: Erstmal sind sich MSCI Europe und Stoxx 600 ja sehr ähnlich. Wobei der Stoxx 600 mit 0,19 deutlich günstiger als der MSCI mit 0,3 zu haben ist, aber leider gibt es den Stoxx nicht als SWAP Variante. Ich weiß, dass hier viele nichts von SWAPs halten, aber ich würde ungerne dem Staat jedes Jahr 0,5% (=0,25*2%) von meiner Dividenrendite abgeben, wenn es nicht nötig ist. Der Vergleich zwischen MSCI Europe und Eurostoxx 50: Ich habe mir überlegt, was ist alles in dem MSCI drin, was nicht im Eurostoxx drin ist. Da habe ich festgestellt, dass der Eurostoxx ca. 1/3 der MSCI enthält. Die restlichen 2/3 haben somit eine effektive TER von 0,375 (0,3=1/3*0,15+2/3*0,375). Meine Frage war also, ist mir der Rest diese TER wert? Ich wollte den Euroraum überbewerten: deswegen bietet sich ja der Eurostoxx 50 an. Der Eurostoxx 50 bildet über 75% der Marktkapitalisierung der Eurowährungsraum Werte ab. Außerdem erwartet ich das auch in Zukunft die Korrelation zwischen der EU und dem Euroraum groß bleibt. Besonders weil der Eurostoxx ein 1/3 von alleine abdeckt und die EU sicherlich weiter zusammen wächst. Vielleicht habe ich es um diese Uhrzeit nicht mehr vernünftig aufgeschrieben, aber das waren meine Ideen dazu. Ja ich hatte vor das ganze Geld in ETF's zu stecken. 1) glaube ich nicht, dass alle von mir abgedeckten Regionen schlecht laufen werden. Irgendwo muss das Weltsozialprodukt erwirtschaftet werden, von dem auch die Anleihen, Tagesgelder, etc. bezahlt werden. 2) Falls sich meine Meinung dazu ändert werde ich in 2 Jahren wenn ich Geld verdiene mir noch Anleihen etc. dazukaufen. Aber dieses wollte ich noch vor der Abgeltungssteuer investieren. 3) Kurze Gegenfrage ist dieses Portfolio im Sinne von Markowitz weit entfernt von einem effektiven Portfolio? Könnte ich die gleiche erwartet Rendite mit weniger Risiko erreichen? z.B. 30% EM dafür 10% Anleihen? Ich habe hier viele interessante Stellen zur Portfoliotherie gefunden und einige stellen um die Korellationen zu berechnen, allerdings habe ich Befürchtungen, dass es zu Fehlern kommt, wenn man die Renditen und Varianzen verändert (nach persönlichen Schätzungen) aber die Korellationen der unveränderten Werte nimmt, deswegen, weiß ich halt nicht ob es nach jetztigem Stand der Wissenschaft und der Informationen ein Portfoliotheoretisch dominantes Portfolio zu meinem gibt. 4) Liquidität ist kein Problem falls das deine Frage impleziert. Schau doch mal auf den Portfoliorechner von der db x-trackers da werden auch Musterportfolios dargestellt. Portfoliorechner Ansonsten kauf Dir doch den Portfolio Wizard dann kannst Du es Dir exakt ausrechnen. Liquidität ist ja kein Problem denke ich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PierreDeFermat August 6, 2008 Der dbx-tracker auf den Euro Stoxx 50 (Kursindex) ist doch ausschüttend, oder? Insofern doch steuerspartechnisch nicht so gut wie der (thesaurierende) MSCI Europe, der den Index inkl. Dividenden nachbildet? Vielen Dank für den Hinweis, das habe ich total überlesen. Weil alle anderen SWAP ETFs die ich bisher angesehen habe thesaurierend waren. Der Zinseszinseffekt durch das thesaurieren von Altfällen dürfte in ca. 10 Jahren der TER Differenz gleichkommen. Unter diesen Umständen werde ich wohl den MSCI Europe nehmen, trotz der erhöhten Währungsrisiken. Warum jetzt alles in Aktien - und warum nur über ETF? Im letzten Focus Money gab es Alternativ-Investments von 3 Vermögensberatern mit Anlagesumme von 50000 EUR. 100 % in Aktien ist da keiner gegangen... Folgendes habe ich ja schon darüber geschrieben: Ja ich hatte vor das ganze Geld in ETF's zu stecken. 1) glaube ich nicht, dass alle von mir abgedeckten Regionen schlecht laufen werden. Irgendwo muss das Weltsozialprodukt erwirtschaftet werden, von dem auch die Anleihen, Tagesgelder, etc. bezahlt werden. 2) Falls sich meine Meinung dazu ändert werde ich in 2 Jahren wenn ich Geld verdiene mir noch Anleihen etc. dazukaufen. Aber dieses wollte ich noch vor der Abgeltungssteuer investieren. 3) Kurze Gegenfrage ist dieses Portfolio im Sinne von Markowitz weit entfernt von einem effektiven Portfolio? Könnte ich die gleiche erwartet Rendite mit weniger Risiko erreichen? z.B. 30% EM dafür 10% Anleihen? Ich habe hier viele interessante Stellen zur Portfoliotherie gefunden und einige stellen um die Korellationen zu berechnen, allerdings habe ich Befürchtungen, dass es zu Fehlern kommt, wenn man die Renditen und Varianzen verändert (nach persönlichen Schätzungen) aber die Korellationen der unveränderten Werte nimmt, deswegen, weiß ich halt nicht ob es nach jetztigem Stand der Wissenschaft und der Informationen ein Portfoliotheoretisch dominantes Portfolio zu meinem gibt. Vielleicht sollte ich das noch ein wenig erläutern: Nehmen wir mal das Szenario an: Ich kaufe heute obiges Portfolio und verkaufe es in genau 30 Jahren. Alternative: ich mische x % (z.B. 20%) Anleihen dazu, kaufe also 80% des obigen Portfolios Wann ist Variante 1, wann ist Variante 2 besser? Variante 2 ist genau dann besser, wenn die 20%Anleihen+80% Aktien in 30 Jahren mehr Wert haben als die 100% Aktien. Das ist aquivalent dazu, dass die 20% Anleihen mehr wert sind also 20% Aktien. Das ist aquivalent dazu, dass die nach Steuern Rendite von Anleihen auf die gesammte Laufzeit größer war als die der Aktien. Dieses ist der einzige Fall in dem Variante 2 besser war. 1) glaube ich nicht, dass es bisher einen 30 Jahrzeitraum gegeben hat, in dem das der Fall war. 2) fehlen den Anleihen 25% ihrer Rendite aufgrund der Abgeltungssteuer. 3) Wenn die Aktienrenditen 30 Jahre lang dramatisch einbrechen, wird auch die Anleihenverzinsung leiden. Außerdem ist es nicht ausgeschlossen, dass ich in 2 Jahren Anleihen dazu kaufen werde, wenn ich das jetzt schon machen würde verliere ich auf den entsprechenden Betrag den "Altfälle Schutz". Außerdem sehe ich mein Humankapital als weiteren wesentlich größeren Teil meines Kapitals an. Mit meinen Erträgen aus meinen Humankapital werde ich sicherlich noch weitere Investionen tätigen. Für einen kürzeren Zeitraum gilt natürlich meine Argumentation nicht, weil in einem 5 Jahreszeitraum kann die Aktienrendite schon deutlich unter der Anleihenrendite liegen. Wenn ich irgendwann noch weiter z.B. für ein Haus spare und weiß, ich muss in 5 Jahren diese Summe auf den Tisch legen. Dann werde ich natürlich die Aktienquote zurück schrauben. Da hat er meiner Meinung schon Recht, zu 100% in Aktien zu investieren ist wie sein Geld ins Spielcasino zu tragen.In der meisten Literatur zu dem Thema wird immer darauf hingewiesen das Risiko dadurch zu reduzieren indem man einen Teil seines Geldes auch in andere Anlageformen steckt. Ich sehe es eher so, dass es wie ein Casino eröffnen ist. Theoretisch kann der Kunde gewinnen aber wenn er lang genug spielt gewinnt immer das Casino. Wenn ich also 30 Jahre auf das Geld verzichten kann, dann wird irgendwann der Kunde verlieren. Schließlich hat er z.B. beim Roluett nur eine 18/38 (Doppel Null) Chance. Es kann also zwischenzeitlich passieren, dass der Kunde im Plus ist und ich im Minus (Vergleichbar meine Aktienkurse im Minus), aber irgendwann wird er verlieren. Danke den Portfoliorechner kannte ich schon. Außerdem glaube ich, dass es einfach schwierig ist auch für ein kostenpflichtiges Tool sinnvolle Schätzer für Zukunftsrendite, Voltalität und Korrelationen zu ermitteln. Eine zukünftige Rendite von -1% halte ich für Japan als nicht wahrscheinlich. Damit können aber auch die Korrelationen nicht so einfach übernommen werden. Ich will damit sagen, dass allein mit statistischen Maßnahmen es sehr schwierig sein sollte Zukunftsschätzer zu finden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
harwin August 6, 2008 Wenn Du keine Vorschläge annimmst, dann denke ich mach es einfach so wie Du willst, Du brauchst dann auch keine Vorschläge von anderen akzeptieren. 100% Aktien, wenn Du damit leben kannst ok. Schön für Dich... Dann frage ich mich schon wieso Du hier überhaupt Deine Meinung kund tust wenn Du es eh schon alles besser weißt. Ach so Du bist erst 21, dachte ich mir schon.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Marcise August 6, 2008 · bearbeitet August 6, 2008 von Marcise Ist ja wieder sehr niveauvoll hier... Kommer spricht sich bspw. auch für 100% Aktien bei entsprechender Anlagelänge aus. Das nur zur Info. Ob man es macht oder nicht, das ist persönliche Risikoneigung oder Überzeugung oder was auch immer. Ich würds auch nicht machen. Da sich der TO bewusst für Swapper und 100% Aktien entschieden hat kann man auch einfach OK geben. Passt schon. Leg los... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
harwin August 6, 2008 Ist ja wieder sehr niveauvoll hier... Kommer spricht sich bspw. auch für 100% Aktien bei entsprechender Anlagelänge aus. Das nur zur Info. Ob man es macht oder nicht, das ist persönliche Risikoneigung oder Überzeugung oder was auch immer. Ich würds auch nicht machen. Da sich der TO bewusst für Swapper und 100% Aktien entschieden hat kann man auch einfach OK geben. Passt schon. Leg los... Von welchen Kommer Buch sprichst Du in "Souverän investieren" konnte ich davon nichts lesen. Aber meine Ausgabe ist auch schon etwas älter. Vielleicht kannst Du mir ja die Seite auf der es steht nennen. Ich persönlich halte mich eher an die Regel 100 % - Lebensalter. Rest Aktienanteil. Oder gilt das für Neugeburten? Der Vater legt 100% für seinen noch nicht geborenen Sohn oder Tochter an, wenn das Kind auf der Welt ist zieht er jeweils die entsprechende Zahl der Jahre ab und schichtet jedes Jahr in risikolosere Anlagen um. Oder wie war das gemeint? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PierreDeFermat August 6, 2008 Wenn Du keine Vorschläge annimmst, dann denke ich mach es einfach so wie Du willst, Du brauchst dann auch keine Vorschläge vonanderen akzeptieren. 100% Aktien, wenn Du damit leben kannst ok. Schön für Dich... Dann frage ich mich schon wieso Du hier überhaupt Deine Meinung kund tust wenn Du es eh schon alles besser weißt. Ach so Du bist erst 21, dachte ich mir schon.... Vielen Dank für den Hinweis, das habe ich total überlesen. Weil alle anderen SWAP ETFs die ich bisher angesehen habe thesaurierend waren. Der Zinseszinseffekt durch das thesaurieren von Altfällen dürfte in ca. 10 Jahren der TER Differenz gleichkommen. Unter diesen Umständen werde ich wohl den MSCI Europe nehmen, trotz der erhöhten Währungsrisiken. Durch den Hinweis von sTisTi habe ich meine Anlageentscheidung verändert. Also hat sich dieser Thread für mich schon gelohnt. Für mich kommt es wesentlich mehr auf den Anlagezeitraum als auf mein Alter an. Wenn ich in 5 Monaten an mein Geld müsste z.B. Hausbau würde ich jetzt sicherlich nicht 79% in Aktien anlegen. Selbst 5 Jahre vor einem Hausbau währen mir 79% noch zuviel. Aber bevor du mir vorwirfst auf keine Vorschläge zu reagieren, wäre es mir lieber wenn du mir den Fehler in meiner Argumentationskette nennst. Gruß Pierre de Fermat Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
el galleta August 6, 2008 wäre es mir lieber wenn du mir den Fehler in meiner Argumentationskette nennst. Die Aktienrendite ist (besser: war) über längere Zeiträume, beispielsweise über 30 Jahre besser als die von Anleihen, ist es aber nicht unbedingt in 30 Jahren. Wenn Du in reichlich 29 Jahren so einen Kurseinbruch hast wie den jetzigen, dann nutzt Dir ein Durchschnittswert nix. Mit Anleihen (Immos, ...) verringerst Du das Schwankungsrisiko Deines Portfolios, um beispielsweise nicht in 30 Jahren mit 75 % des Wertes vom Vorjahr dazustehen. saludos, el galleta Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
harwin August 6, 2008 Dazu empfehle ich Dir das Buch von Bernstein "Asset Allocation". Schau Dir dazu einfach den Index DAX an und vergleiche ihn mit den momentanen Goldkurs. Du wirst sehen wenn der DAX steigt, dann sinken z. B. Rohstoffe, Goldpreis. Auch Anleihen und Immobilienfonds stabilisieren das Portfolio. Umgekehr ist es genauso. D. h. um das Risiko aus dem Portfolio zu nehmen setzt man sichere Anlageformen ein um die Gesamtstruktur Deines Portfolios zu stabilisieren. In den oben genannten Buch wird sehr gut beschreiben wie sich die unterschiedlichen Anlageformen zueinander verhalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Marcise August 6, 2008 Von welchen Kommer Buch sprichst Du in "Souverän investieren" konnte ich davon nichts lesen. Aber meine Ausgabe ist auch schon etwas älter. Vielleicht kannst Du mir ja die Seite auf der es steht nennen. Kommer, G. (2007): Souverän investieren, 2. kompl. akt. u. überarb. Aufl., Frankfurt/Main 2007, S.210. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
(kl)einanleger August 6, 2008 · bearbeitet August 6, 2008 von (kl)einanleger Die Aktienrendite ist (besser: war) über längere Zeiträume, beispielsweise über 30 Jahre besser als die von Anleihen, ist es aber nicht unbedingt in 30 Jahren. Wenn Du in reichlich 29 Jahren so einen Kurseinbruch hast wie den jetzigen, dann nutzt Dir ein Durchschnittswert nix. Mit Anleihen (Immos, ...) verringerst Du das Schwankungsrisiko Deines Portfolios, um beispielsweise nicht in 30 Jahren mit 75 % des Wertes vom Vorjahr dazustehen. saludos, el galleta Dem kann ich mich nur anschließen, lieber Pierre. Es gibt einen Unterschied zwischen der zu erwartenden Durchschnittsrendite (die bei Aktien wahrscheinlich(!) am höchsten ist) und dem was Dein Depot tatsächlich in 30 Jahren wert sein wird. Die Anleger vom Sommer 1929 hatten - je nachdem ob man Inflation und/oder Dividenden miteinberechnet - erst so ca. Ende der 40er oder in den 50er Jahren überhaupt ihr eingesetzes Kapital wieder drinnen - OHNE Wertzuwachs! Und hättest Du Dein 50.000 -Depot auch noch dann gehalten, als es nach drei Jahren endlich unter 10.000 Euro Wert angekommen war? Langer Rede kurzer Sinn: mit ein paar Prozent sicherer Anlagen verringerst Du das Risiko eines sehr unglücklichen Ausgangs Deines Investitionsexperiments enorm, senkst aber die erwartete Rendite nur unmerklich. 10 Prozent sichere Anlagen haben noch niemandem geschadet. (kl)einanleger Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PierreDeFermat August 6, 2008 okay also werden wir mal den ungünstigen Fall der Geschichte betrachten: Investionen 1929 alle 50000 zum Höchstpreis 381,17 des Dow Jones Industrial Average. Endergebnis 30 Jahre später im Kursindex 79691 ohne Dividen; Mit Dividen vielleicht 143046 (2%); Alternativ 80% Aktien 20% Anleihen: 96187 ohne Dividen 146871 mit Dividen bei einer nach Steuerrendite von 4 % für die Anleihen (Vorsteuerrendite 5,55%). Also habt ihr Recht im schlimmsten historischen Fall habe ich eine Underperformance von 3425. Wobei noch zu berücksichtigen wäre, dass ich dann nur Reichsmark Anleihen habe und vielleicht Probleme hätte sie in DM umzuwandeln. Ich will ja wie schon oben geschrieben nicht abstreiten, dass Anleihen das Risiko mindern insbesondere in einem kurzen Anlagezeitraum. Aber wenn ich jetzt mit 20% Anleihen beginne und dann immer weiter 80/20 nachkaufe habe ich 10000 Altfälle verschenkt. Die Zahlen habe ich hier her http://stockcharts.com/charts/historical/djia19401960.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
harwin August 6, 2008 Kommer, G. (2007): Souverän investieren, 2. kompl. akt. u. überarb. Aufl., Frankfurt/Main 2007, S.210. Meine Ausgabe ist von 2002 und daher wohl nicht aufzufinden. Muss ich mir mal näher ansehen im Buchhandel. Bei mir steht auf der Seiten die zwanzig Gebote für rationale Anleger. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
HeinzHarald Januar 13, 2012 Kommer, G. (2007): Souverän investieren, 2. kompl. akt. u. überarb. Aufl., Frankfurt/Main 2007, S.210. Ich kann da nichts lesen, was darauf schließen lässt, das er 100% Aktien empfiehlt. Was natürlich zu sehen ist, ist eine Tabelle über die Wertentwicklung eines geschätzten Depos aus einem Weltportfolio und einer risikolosen Anlage über einen theoretischen Zeitraum von 11 Jahren. Dieses Depot simuliert, wie die Rendite und das Risiko sein könnten. Dabei schneidet die risiklose Anlage unter dem Gesichtspunkt Rentite am schlechtesten ab und unter dem Gesichtespunkt Risiko jedoch am besten. In 10%-schritten wird dann jeweils der Anteil an der risikolosen Anlage zu gunsten des Weltportfolios erhöht bis das Depo aus 100% Weltportfolio und 0% risikoloser Anlagen besteht. Mit Weltportfolio meint Kommer aber nicht 100% Aktien sondern das für alle Anleger gleiche optimale Depot laut Portfoliotheorie, welches (je nach individuller Risikoneigung) noch um die risikolosen Anlage zu ergänzen ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag