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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

dev
  Am 27.3.2025 um 12:15 von satgar:

Ich versteh deinen Punkt, und ich freu mich doch genauso wie du über diese Entwicklung. Sie sagt doch aber nur was über die Bruttolöhne letztlich aus. Was da dann Netto übrig bleibt, und was am Ende damit alles bezahlt werden muss, steht doch auf einem ganz anderen Blatt.

Auch netto, siehe.

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Schwachzocker
  Am 27.3.2025 um 12:05 von satgar:

Durch ordnungspolitische Maßnahmen gibts auch da Möglichkeiten. Und sei es, dass einfach nur mal wieder der Staat in den Bau von Wohnungen einsteigt...

Aber wir wollen ja keinen Nanny-Staat. Dann fällt das wohl raus.:D

 

  Am 27.3.2025 um 11:59 von slowandsteady:

Zudem wäre durch eine Kopfpauschale der Hauptanreiz für Schwarzarbeit abgeschafft...

Wie das?

Ich ziehe es halt vor, die negative Einkommenssteuer zu kassieren und trotzdem Arbeitseinkommen zu beziehen. Doppelt hält besser! Meinst Du nicht?

 

  Am 27.3.2025 um 11:59 von slowandsteady:

...Dann noch ordentliche Erbschaftssteuer ohne Lücken für die großen Fischen.

Die Lücke für die großen Fische besteht in einer mehrere tausend Kilometer langen, ungesicherten Grenze. Diese überschreiten die großen Fische einfach, ohne Dich vorher zu fragen und ohne vorher eine Wegzugssteuer zu zahlen. Sie lassen Dich einfach ihren Buckel herunterrutschen.

Umgekehrt kommen kleine Fische herein.

 

 

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satgar
· bearbeitet von satgar
  Am 27.3.2025 um 12:22 von dev:

Auch netto, siehe.

Das stimmt doch aber nicht ^^. Diese Grafik beschreibt den Durchschnitt. Da die top Verdiener aber massiv mehr brutto und auch netto verdienen, hat sich im Durchschnitt mehr netto ergeben. Stimmt!

 

Aber auf dezile verteilt, liegt gerade in den unteren dezilen deutlich weniger netto Anstieg vor, als oben. Deine grafik ist mE die Durchschnitts Betrachtung aus meiner in #1484 Aber deshalb ist der Durchschnitt halt immer ein schlechter Ratgeber.

  Am 27.3.2025 um 12:24 von Schwachzocker:

Aber wir wollen ja keinen Nanny-Staat. Dann fällt das wohl raus.

Das du aber auch gleich wieder übertreiben musst. Der Staat soll und muss in einer sozialen Marktwirtschaft immer irgendwo eingriffen. Sonst hätten wir reinsten Kapitalismus, den es noch nicht mal in den USA gibt. Und zwischen diesem, und reinstem Sozialismus, gibt es wohl extrem viele grau Schattierungen. Die 50er und 60er Jahre mit dem Aufbau des sozialen Wohnungsbaus waren trotz dieses Wohnungsbaus, insgesamt weniger Nanny Staat als heute. Wären wir hier einer Meinung ?

 

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slowandsteady
  Am 27.3.2025 um 12:24 von Schwachzocker:

Die Lücke für die großen Fische besteht in einer mehrere tausend Kilometer langen, ungesicherten Grenze. Diese überschreiten die großen Fische einfach, ohne Dich vorher zu fragen und ohne vorher eine Wegzugssteuer zu zahlen.

Das stimmt nicht. So Dinge wie das "Double Irish With a Dutch Sandwich" könnte man leicht beheben, insb. wenn sich die EU einig wäre. Die großen Fische wie Susanne Klatten o.ä. können zwar jederzeit an jedem Punkt der Welt wohnen, haben aber illiquide Vermögenswerte im Inland wie Immobilien und Unternehmensanteile. Und die ziehen nicht einfach so mit um. Zudem kann man analog wie die USA mit FACTA die Steuerpflichtigkeit auch an die Staatsangehörigkeit knüpfen.


Mein Vorschlag würde auch keine Vermögenssteuer beinhalten, es darf jeder so reich werden wie er es schafft. Man könnte aber die Summe, die man pro Person akkumuliert insgesamt erben oder geschenkt bekommen kann, auf zB 10 Millionen Freibetrag begrenzen und alles darüber geht zu 100% an den Staat. Dann sind die Kinder von Susanne Klatten immer noch überdurchschnittlich reich, aber keine Milliardäre mehr.

 

Ansonsten gilt mein radikaler (und zugegeben nicht zu Ende durchdachter) Ansatz natürlich nur für Leute, die in Deutschland schon länger legal wohnen bzw. die Staatsbürgerschaft haben. Ob wir Asylanten/Flüchtlinge aufnehmen und diesen Sozialleistungen zahlen sollen oder sie alle im Mittelmeer ertrinken lassen, ist eine andere politische Frage, die erstmal nichts damit zu tun hat.

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Schwachzocker
  Am 27.3.2025 um 12:15 von satgar:

Da haben wir halt, wieder mal, eine gänzlich andere Meinung. Den Menschen erstmal mehr von dem zu lassen, um damit Entscheidung treffen zu können, die diese wollen, ist für mich halt kein Nanny-Staat. Aber gut, wenn für dich schon mehr Netto vom Brutto Nanny Staat ist, sind wir auch hier wieder meilenweit auseinander

Solange es noch eine Grundsicherung gibt, in die man relativ weich fällt, wird es in den unteren Gehaltsgruppen keine nennenswerte Motivation zur Vorsorge geben. Da wären die schön blöd.

 

  Am 27.3.2025 um 12:15 von satgar:

Und mir ist es auch egal, dass die Leute was dagegen haben, die die Geringverdiener und Mittelschicht bei den Abgaben nicht entlasten wollen. 

Das weiß ich, dass Dir das egal ist, und das ist auch ok. Am Ende schreiten wir aber beide zur Wahlurne.

Entgegen Deiner ursprünglichen Auffassung wirst Du also doch andere Menschen überzeugen müssen.

 

  Am 27.3.2025 um 12:15 von satgar:

...Das sind nämlich auch genau die ich belasten will. Die nämlich, die neben dem Geldvermögen von 9 Billionen auch noch zusätzliches Immobilien und Betriebsvermögen haben. Denn dort ist genug an Geld da. 

Nein, dort ist leider nicht genug Geld da, jedenfalls keines, von denen man sich beliebig viel nehmen kann.

Ich kann meinen Betrieb nämlich auch schließen, wenn ich Bock drauf habe. Es zwingt mich auch keiner, in Immobilien zu investieren, um mich dann an Steuern dumm und dusselig zu zahlen. Ich baue einfach eine Immobilien mehr.

Du verkennst schlicht und einfach die tatsächlichen Machtverhältnisse. Da kann der Staat soviel regulieren wie er möchte.

 

Man kann den Sozialismus einführen und jedem sein Geld zuteilen, soviel wie der Staat meint, dass es angemessen ist. Privateigentum gibt es dann nicht mehr. Das ist am Ende des Tages die Konsequenz.

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maktaba
  Am 27.3.2025 um 12:24 von Schwachzocker:

Diese überschreiten die großen Fische einfach, ohne Dich vorher zu fragen und ohne vorher eine Wegzugssteuer zu zahlen.

Und ihre Immobilien und Böden nehmen sie mit?

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dev
· bearbeitet von dev
  Am 27.3.2025 um 12:24 von satgar:

Das stimmt doch aber nicht ^^. Diese Grafik beschreibt den Durchschnitt. Da die top Verdiener aber massiv mehr brutto und auch netto verdienen, hat sich im Durchschnitt mehr netto ergeben. Stimmt!

 

Aber auf dezile verteilt, liegt gerade in den unteren dezilen deutlich weniger netto Anstieg vor, als oben. Deine grafik ist mE die Durchschnitts Betrachtung aus meiner in #1484 Aber deshalb ist der Durchschnitt halt immer ein schlechter Ratgeber.

- Der Grundfreibetrag hat sich deutlich erhöht.

- Die Gesamtsozialabgaben in Prozent sind auf dem Niveau von 2005/2006

 

Die Dezile sind wie schon angemerkt in EUR und nicht in Prozent, denn in Prozent würde es besser aussehen.

 

Bsp:

1990 gibt es zwei Beispiele, die liegen vom Nettogehalt her 50% auseinander

2025 der Niedrigverdiener von Beiden hat sein Nettogehalt verdoppelt und der Besserverdiener auch

 

1990         => 2025

20.000 EUR => 40.000 EUR ergibt +20.000

40.000 EUR => 80.000 EUR ergibt +40.000

 

Bei Beiden hat sich das Netto um 2% p.a. erhöht und somit hat sich in Prozent nichts geändert, aber in EUR ist die Schwere auseinander gegangen.

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satgar
· bearbeitet von satgar
  Am 27.3.2025 um 12:38 von maktaba:

Und ihre Immobilien und Böden nehmen sie mit?

Ich hab zu den Argumenten von schwachzocker schon einige Seiten vorher was geschrieben. Sie sind nicht stichhaltig. BMW wird nicht geschlossen, nur weil ich beim Tode von Frau Klatten angemessen Steuer abziehe. Das hat in Südkorea mit Samsung auch hervorragend funktioniert. Aber wir glauben noch weiter, schiss haben zu müssen. Was ist das für ein fatales Eingeständnis des Staates zu sagen, es gibt Bürger und Gruppen, die mächtiger sind. Also da könnt ich mir die Haare Raufen, wenn dass das Selbstverständnis von unserem Staat und uns als Gesellschaft ist.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
  Am 27.3.2025 um 12:24 von satgar:

...Der Staat soll und muss in einer sozialen Marktwirtschaft immer irgendwo eingriffen. Sonst hätten wir reinsten Kapitalismus, den es noch nicht mal in den USA gibt. Und zwischen diesem, und reinstem Sozialismus, gibt es wohl extrem viele grau Schattierungen. Die 50er und 60er Jahre mit dem Aufbau des sozialen Wohnungsbaus waren trotz dieses Wohnungsbaus, insgesamt weniger Nanny Staat als heute. Wären wir hier einer Meinung ?

Nein, nicht einer Meinung!

Der Staat soll in einer Marktwirtschaft nicht immer irgendwo eingreifen. Sondern er soll es nur dann, wenn es zur Vermeidung von sozialen Härten dient. Der Umstand, dass man nicht vorsorgen kann, ist keine solche soziale Härte. Die kommt dann erst später.

 

  Am 27.3.2025 um 12:38 von maktaba:

Und ihre Immobilien und Böden nehmen sie mit?

Diese Frage ist, so denke ich, zu blöd, als dass ich sie beantworten könnte.

 

  Am 27.3.2025 um 12:40 von satgar:

Ich hab zu den Argumenten von schwachzocker schon einige Seiten vorher was geschrieben. Sie sind nicht stichhaltig. BMW wird nicht geschlossen, nur weil ich beim Tode von Frau Klatten angemessen Steuer abziehe. ...

Einen derartigen Blödsinn habe ich ja auch nicht im Ansatz geschreiben. Das Problem dabei ist, dass Du bestimmen möchtest, was angemessen ist und was nicht. Ich mache lediglich darauf aufmerksam, dass Du das nicht kannst. Und möchte den Dunning-Kruger-Effekt etwas entgegenwirken.

Niemand ist verpflichtet unternehmerisches Risiko einzugehen.

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady
  Am 27.3.2025 um 12:24 von Schwachzocker:

Ich ziehe es halt vor, die negative Einkommenssteuer zu kassieren und trotzdem Arbeitseinkommen zu beziehen. Doppelt hält besser! Meinst Du nicht?

Schwarzarbeit kommt doch hauptsächlich im Geringverdiener-Bereich vor, d.h. Kellner etc.
Dort wäre eine Einkommenssteuer vermutlich nahe Null und nicht mehr so extrem hoch wie jetzt, wo der Handwerker die Wahl zwischen 25/h schwarz oder 50 brutto von denen 20 übrig bleiben hat. Davon unabhängig kann man auch ganz anders Anreize schaffen, zB Italien: Der Kassenzettel ist jetzt auch ein Glückslos.

  Am 27.3.2025 um 12:40 von satgar:

Aber wir glauben noch weiter, schiss haben zu müssen. Was ist das für ein fatales Eingeständnis des Staates zu sagen, es gibt Bürger und Gruppen, die mächtiger sind. Also da könnt ich mir die Haare Raufen, wenn dass das Selbstverständnis von unserem Staat und uns als Gesellschaft ist.

Genau. Und ich glaube schon, dass es jemand wie zB Elon Musk nerven würde, wenn ihn die EU nicht mehr reinlässt oder er Angst haben muss bei Einreise wegen Steuerhinterziehung festgesetzt zu werden. Telegram war auch plötzlich kooperativer bzgl. Auskunftsersuchen, nachdem die Franzosen Pawel Durow mal ein paar Tage festgehalten haben.

Wenn ich Milliardär wäre, jucken mich 100 Millionen mehr Steuer doch nicht, meine Jacht kann ich mir trotzdem kaufen. Und wer als Milliardär jedes Jahr 180 Tage auf den Cayman Islands verbringen will nur um Steuern zu sparen, viel Spaß, go for it...

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
  Am 27.3.2025 um 12:40 von satgar:

... Was ist das für ein fatales Eingeständnis des Staates zu sagen, es gibt Bürger und Gruppen, die mächtiger sind. Also da könnt ich mir die Haare Raufen, wenn dass das Selbstverständnis von unserem Staat und uns als Gesellschaft ist.

Wer "der Staat" ist, ist Dir schon klar, oder?

In einem freiheitlich, demokratischen Rechtsstaat ist das so. Da haben Bürger Freiheitsrechte.

In China mag das anders sein. Die haben damit vielleicht keine Probleme. Da verschwindet ein missliebiger Unternehmer eben mal für einige Woche. Und wenn er dann wieder auftaucht, vertritt er plötzlich ganz andere Meinungen als zuvor.

Das würde Dir vielleicht gefallen, aber nur solange, wie Du nicht selbst betroffen bist.

 

Der Bürger hat hier die Macht im Staat. Und unter Bürgern gibt es nun einmal welche, die schlauer, mächtiger oder privilegierter sind als andere.

Du argumentierst einfach jenseits dieser Realität.

 

Ja, es ist das Selbstverständnis dieses Staates, dass der Bürger die Macht hat. Das ist nicht fatal, sondern eine äußerst positive Errungenschaft. Die Haare muss man sich bei Deinen Äußerungen raufen, da Du einige grundlegende Dinge als Diskussionsbasis nicht begriffen hast.

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odensee
· bearbeitet von odensee
  Am 27.3.2025 um 12:54 von slowandsteady:

Schwarzarbeit kommt doch hauptsächlich im Geringverdiener-Bereich vor, d.h. Kellner etc.

Hier wo ich wohne gibt es keine einzige Pizzeria, die Kartenzahlung akzeptiert. Kann man sich was bei denken, muss man aber nicht.

 

(kann wegen off-topic gerne wieder weg)

 

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dev
  Am 27.3.2025 um 13:03 von odensee:

Hier wo ich wohne gibt es keine einzige Pizzeria, die Kartenzahlung akzeptiert. Kann man sich was bei denken, muss man aber nicht.

Das kann auch an den Nebenkosten für den Bezahlvorgang liegen oder wie schnell das Geld für den Wirt nutzbar wird.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
  Am 27.3.2025 um 12:54 von slowandsteady:

...

Wenn ich Milliardär wäre, jucken mich 100 Millionen mehr Steuer doch nicht...

Deshalb bist Du ja auch nicht Milliardär und wirst es auch nicht werden.

 

Sage doch bitte mal: Hast Du echt die Vorstellung, dass Bill Gates oder ähnliche Leute 100 Millionen auf dem Girokonto haben, damit sie auch ja die Steuern zahlen können? Lebst Du tatsächlich in einer solchen Vorstellungswelt?

Wo sollen die 100 Millionen herkommen, wenn nicht durch Verkäufe von Liegenschaften und Produktionsmitteln aus der Firma?

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odensee
  Am 27.3.2025 um 13:16 von dev:

Das kann auch an den Nebenkosten für den Bezahlvorgang liegen

Das ist die Standardausrede.

Ich meide seit einiger Zeit solche Gastronomen. Und bei denen, die mit einer "Zwischenrechnung" kommen, bestehe ich auf Kartenzahlung. Gibt dann halt kein Trinkgeld.

Jetzt wieder zurück zum Thema...

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satgar
· bearbeitet von satgar
  Am 27.3.2025 um 13:20 von Schwachzocker:

Deshalb bist Du ja auch nicht Milliardär und wirst es auch nicht werden.

 

Sage doch bitte mal: Hast Du echt die Vorstellung, dass Bill Gates oder ähnliche Leute 100 Millionen auf dem Girokonto haben, damit sie auch ja die Steuern zahlen können? Lebst Du tatsächlich in einer solchen Vorstellungswelt?

Wo sollen die 100 Millionen herkommen, wenn nicht durch Verkäufe von Liegenschaften und Produktionsmitteln aus der Firma?

Geh doch einfach mal auf konkrete Fall Beispiele ein. Warum konnte in Südkorea Samsungs Erben so eine hohe Erbschaftsteuer bezahlen, und bei uns geht das alles nicht? Trotz Möglichkeiten vielleicht der Stundung, der Ratenzahlung, und und und. Man könnte über so vieles nachdenken. Aber einfach nichts zu machen, weil sich gewisse Bürger heraus nehmen, mächtiger zu sein als andere, also das ist keine Demokratie. Das ist oligarchie. Wenn das die Realität ist, ist das nichts , mit dem ich mich anfreunde oder akzeptieren muss. Eine Regelung oder Steuer nicht einzuführen, weil es umgehungsmöglichkeiten gibt oder geben kann, würde den Staat handlungsunfähig machen. Und wir machen es ja auch nicht so bei Schwarzarbeit und Einkommensteuer, die wir halt einfach verfolgen und dagegen angehen. Auch wenn ich chinas Modell KEINESFALLS will, so sind dort die Strafen für Kapitalverbrechen deutlich höher und damit wohl auch abschreckender als bei uns. 

 

Ich komm mir in Deutschland immer vor wie Bernie Sanders, der in Amerika und den Reps als Sozialist gebrandmarkt wird, aber eigentlich SPD Themen vertritt. So unterschiedlich kann der Blickwinkel sein, mit dem man auf Personen und Themen blickt.

  Am 27.3.2025 um 13:27 von odensee:

Jetzt wieder zurück zum Thema...

Achja, welches war das noch gleich? ^^ Stimmt, Nachrichten rund um die Altersvorsorge und Rente. Darum sollte es hier mal weiter gehen. Bin ich bei dir.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Habt Ihr gesehen, was in Berlin gerade diskutiert wird? Forderungen der SPD (Quelle):

  Zitat
  • Der Spitzensteuersatz soll ab einem Einkommen von 83.600 Euro von 42 Prozent auf 47 Prozent erhöht werden.
     
  • Die Reichensteuer soll von bisher 45 auf 49 Prozent steigen (gilt ab einem Einkommen von 287.000 Euro im Jahr bei einem Single).
     
  • Der Abgeltungssteuersatz auf private Kapitaleinkünfte (Aktiengewinne und -dividenden, Sparzinsen) soll von 25 auf 30 Prozent erhöht werden. „Einkünfte aus Kryptowährungen besteuern wir wie Kapitaleinkünfte“, heißt es.
     
  • Hinzu kommt: „Wir werden die Vermögensteuer für große Vermögen revitalisieren.“ Diese Steuer will die SPD also wieder einführen.
     
  • Die Immobiliensteuer soll ausgeweitet werden. Im Papier heißt es dazu: „Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf nicht selbstgenutzter privater Immobilien werden auch nach Ablauf der Spekulationsfrist von 10 Jahren besteuert.“

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satgar
· bearbeitet von satgar
  Am 27.3.2025 um 13:49 von stagflation:

Habt Ihr gesehen, was in Berlin gerade diskutiert wird? Forderungen der SPD (Quelle):

Daumen hoch :) Sparerpauschbetrag stark anheben und dynamisieren wär noch mein Wunsch ^^

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
  Am 27.3.2025 um 13:30 von satgar:

Geh doch einfach mal auf konkrete Fall Beispiele ein. Warum konnte in Südkorea Samsungs Erben so eine hohe Erbschaftsteuer bezahlen, und bei uns geht das alles nicht?...

Du polemisierst! Natürlich geht das.

Das konnten die halt, weil sie Teile der Firma verkauft haben. Wie soll es denn Deiner Meinung nach sonst gehen?

 

Und was BMW betrifft, die sind schon lange teilweise abgewandert und produzieren im Ausland, nur eben nicht vollständig. Die Jobs sind weg.

 

  Am 27.3.2025 um 13:30 von satgar:

...weil sich gewisse Bürger heraus nehmen, mächtiger zu sein als andere, also das ist keine Demokratie. Das ist oligarchie.

Quatsch!

Es kann ja gern bestimmt werden, dass man Unternehmer mehr belastet. Dann sinkt halt der Anreiz zum Schaffen von Arbeitsplätzen, und man gibt den Arbeitern tendenziell weniger Geld. Du wirst doch begreifen, dass das auf die Belegschaft zurückfällt, wenn der Unternehmer mehr zahlen muss. Oder begreifst Du das auch nicht? Wegen "der Macht" ist das so.

 

  Am 27.3.2025 um 13:30 von satgar:

...Eine Regelung oder Steuer nicht einzuführen, weil es umgehungsmöglichkeiten gibt oder geben kann, würde den Staat handlungsunfähig machen.

Völliger Quatsch! Es geht um die Attraktivität von Deutschland als Wirtschaftsstandort.

Und natürlich musst Du irgendwann einmal erzählen, wie das durchgesetzt werden soll, wer das macht, was das für Leute sind, die das durchsetzen sollen. Das sind diejenigen, die Du auch beschneiden willst, Beamte.

 

  Am 27.3.2025 um 13:50 von satgar:

Daumen hoch :) Sparerpauschbetrag stark anheben und dynamisieren wär noch mein Wunsch ^^

Daumen hoch:) Erhöhung der Beamtenpensionen wäre noch mein Wunsch.

Weitere Wünsche?

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PKW
  Am 27.3.2025 um 11:44 von satgar:

Ich möchte halt nur Geringverdienern, aber auch der Mittelschicht, endlich mal mehr vom Brutto lassen (da kann doch eigentlich keiner was dagegen haben, sollte man meinen?!).

Natürlich hat da jemand was dagegen.
Wenn es ausreichend Steuern regnen soll, dann benötigt man eben eine entsprechend große Menge Mensch, denen man Steuern auferlegt.
Einem Nackten (Armen) kann man schlecht in die Tasche greifen, die richtigen Reichen sind zu wenige und notfalls veräußern halt ihre Firma und werden mobiler.
Was bleibt also übrig als die große Masse zwischen oben und unten?

 

  Am 27.3.2025 um 11:44 von satgar:

Damit die auch eigenverantwortlich Vorsorge betreiben können. ... Weg vom Nanny-Staat.

Die Herren Milei und Musk arbeiten gerade in diese Richtung. Ich habe dich bisher nicht als Fan von denen wahrgenommen ...

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satgar
  Am 27.3.2025 um 14:52 von PKW:

Die Herren Milei und Musk arbeiten gerade in diese Richtung. Ich habe dich bisher nicht als Fan von denen wahrgenommen ...

Oh, ganz und gar nicht. Bei Musk sehe ich die Tendenzen, die schon zuletzt Herr Maschmeier bei Maischberger geäußert hat. Ich sehe bei ihm auch keinerlei politische Legitimation.

 

Bei Milei sieht das natürlich anders aus. Der ist gewählter Staatspräsident seines Landes. Aber ob sein Kurs langfristig erfolgreich sein wird, und sein Volk nicht unter die Räder kommt, da hab ich noch meine Zweifel. Ich seh dieses "Experiment" nicht so wohlwollend wie Andreas Beck, der eine gewisse Bewunderung in Videos dazu nicht ganz verhehlen kann. Da teile ich mal nicht seine Meinung. Aber gut, muss ich ja auch nicht. Rein die Zahlen zeigen, dass viele in Argentinien dadurch Ärmer geworden sind. Die Not ist größer geworden. 

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Puppi
  Am 27.3.2025 um 13:49 von stagflation:

Der Abgeltungssteuersatz auf private Kapitaleinkünfte (Aktiengewinne und -dividenden, Sparzinsen) soll von 25 auf 30 Prozent erhöht werden

:drool:...ich sehe schon die Excel-Tabelllen / Rechner samt Panik-Posts im WPF vor mir, in denen schweißgebadet diskutiert wird, ob es besser ist, die bisher aufgelaufenen Gewinne der (Aktien)ETF-Fraktion vor der Änderung auf 30% noch schnell mit 25% zu verwirklichen (und neu zu kaufen) oder weiter dran festzuhalten / zu stunden und irgendwann dann auf alles 30% zu zahlen:lol:.

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satgar
  Am 27.3.2025 um 15:01 von Puppi:

:drool:...ich sehe schon die Excel-Tabelllen / Rechner samt Panik-Posts im WPF vor mir, in denen schweißgebadet diskutiert wird, ob es besser ist, die bisher aufgelaufenen Gewinne der (Aktien)ETF-Fraktion vor der Änderung auf 30% noch schnell mit 25% zu verwirklichen (und neu zu kaufen) oder weiter dran festzuhalten / zu stunden und irgendwann dann auf alles 30% zu zahlen:lol:.

Oder gar eine Netto-Fondspolice zu besparen ;-)^^

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Schwachzocker
  Am 27.3.2025 um 14:52 von PKW:

...die richtigen Reichen sind zu wenige und notfalls veräußern halt ihre Firma

Ach wo, ist bei Samsung doch auch nicht passiert.:wacko:

  Am 27.3.2025 um 15:01 von Puppi:

:drool:...ich sehe schon die Excel-Tabelllen / Rechner samt Panik-Posts im WPF vor mir, in denen schweißgebadet diskutiert wird, ob es besser ist, die bisher aufgelaufenen Gewinne der (Aktien)ETF-Fraktion vor der Änderung auf 30% noch schnell mit 25% zu verwirklichen (und neu zu kaufen) oder weiter dran festzuhalten / zu stunden und irgendwann dann auf alles 30% zu zahlen:lol:.

Ich sehe eher, dass blind alle Versicherungspolicen unterschieben werden, auf denen Steuerersparnis steht. Und wenn man die Kosten nach einigen Jahren entdeckt, ist "der Staat" schuld.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi

An die Politik:

Wie wäre es, eine Altersvorsorgemöglichkeit ähnlich dem VL-Sparen mit Fonds anzubieten mit Steuerfreiheit als Anreiz, z.B.:

 

- ETF-Sparplan mit Laufzeit von mindestens 15 Jahren

 

- Gewinne nach Haltezeit steuerfrei

 

- Sperre über diese 15 Jahre (kein Verkauf möglich ähnlich wie bei VL)

 

Würde auch den positiven Nebeneffekt haben für einige, dass sie nicht dauernd am Depot herumspielen/Market Timing betreiben können/Gewichtungen verändern je nach Trump und. Co....eben einfach vernünftige Altersvorsorge betreiben.

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