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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

Sapine
vor 23 Stunden von slowandsteady:

OT: Keine Sorge - wir brauchen bald nicht mehr so viele Erzieher. Das dreht gerade - in dem betreuungsintensivsten Teil (Krippe) kommt eine geringere Geburtenrate ja mit 1-3 Jahren Verzögerung direkt an und die Geburtenrate ist massiv gesunken: Der dritte Geburtenrückgang im vereinigten Deutschland - Statistisches Bundesamt

Bisher hat man es nur vereinzelt aus Ostdeutschland gehört, aber jetzt geht es auch schon in Städten geht es schon los, hier der erste Google Treffer: 
Wenn Plätze freibleiben: Wie Potsdamer Kitas mit Überkapazitäten umgehen
Kita-Sterben? Prenzlauer Berg hat zu viele Kita-Plätze – wie kann das sein?
Ich gehe davon aus, dass demnächst deutschlandweit vermehrt Kitas schließen müssen wegen Mangel an Kindern.

Wäre das so schlimm, wenn einige vom Personal für die Ganztagsbetreuung in Schulen eingesetzt werden würden? Freisetzen wäre so ziemlich die dümmste Entscheidung. 

 

Aber wie von mir schon weiter oben gesagt, es ist bei weitem nicht nur die Boomer Generation die nicht genügend Kinder produziert. 

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satgar

Was wird aus der privaten Altersvorsorge. Die Wissenschaftstagung des BdV diskutierte darüber: https://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/fraglich-ob-aus-dem-riester-comeback-nicht-ein-riester-bleib-weg-wird-152777.php

 

Man könnte sagen, quasi das Äquivalent zu der Tagung, zu der ich zuletzt einen Link gepostet hatte. Vielleicht sollten die alle mal zusammen tagen^^

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satgar

Wieder ein guter Podcast von Finanztip. Das Thema „Investments für Frauen“. 

 

 

Allerdings werden auch, insbesondere zu Beginn, viele allgemein wichtige Dinge gesagt, die jeder Anleger beherzigen sollte und auch im Forum immer wieder genannt werden.

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Schwachzocker
vor 6 Minuten von satgar:

Allerdings werden auch, insbesondere zu Beginn, viele allgemein wichtige Dinge gesagt, die jeder Anleger beherzigen sollte und auch im Forum immer wieder genannt werden.

Lass mich raten:

 

Frauen sollten so investieren, dass sie sich wohl fühlen?

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satgar
vor 19 Minuten von Schwachzocker:

Lass mich raten:

 

Frauen sollten so investieren, dass sie sich wohl fühlen?

Nee, Frauen und alle anderen, sollten einfach überlesen, was du in der Regel von dir gibst :).. haben sie gesagt, ich schwöre!

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Cepha
Am 31.3.2025 um 13:54 von odensee:

Also bei uns in der Gegend ist der Immobilienmarkt leergefegt, weil viele Menschen Häuser gekauft haben und kaufen wollen. Und gelegentlich kann man auch doch mal eines kaufen. Ich kenne zwei junge Paare (vermutlich jünger als du) die gerade jeweils ein Haus gekauft haben.

Allerdings schwadronieren die auch nicht immer von FIRE und lieber Teilzeit arbeiten. Die arbeiten einfach Vollzeit und können sich das dann auch leisten. Und nein, natürlich nicht in Bogenhausen.

Ich bin ja auch nicht der Maßstab. Zum einen bin ich schon älter als Gen Y und Gen Z und daher hätte ich in den 2010er Jahren durchaus noch preiswert Immobilien kaufen können und selbst in der Nullzinswelt so bis 2021 wäre das auf Pump gegangen, zwar zu horenden Preisen, aber geringer Rate.

 

Aber jetzt geht es für die meisten nicht mehr.

 

Auch hier bin ich kein Maßstab. Ich schau mir am Samsatg mal ein kleines Reihenhaus an, das ich (zumindest aktuell noch :-) ) völlig probemlos aus meine, liquiden Vermögen bezahlen könnte.

 

Meine jungen KollegInnen hingegen haben es da nicht so einfach und hier im Osten haben viele auch keine Hilfe von den Eltern (auch ich hab mir mein Vermögen nicht nur selber angespart) und da ist das nicht einfach. Einer hat sich vor 2(?) Jahren ein Reihenhaus mit 75m² gekauft mit Familie als Ingenieur mit zwei Einkommen. Aus der Perspektive wirken halt Klagen über zu kleine Renten von Leuten im 180m² EFH und dass die Jugend gefälligst mehr abgeben soll, vermutlich weniger überzeugend.

Am 31.3.2025 um 14:48 von Sapine:

 Ohne eine Erhöhung der Geburtenrate wird das auch nach der Rentnergeneration Baby Boomer nicht besser werden.

 

Sehe ich anders.

 

Die Welt steuert auf 11 Mrd Menschen zu. Das sind nicht zu wneig, sondern erheblich zuviele.

 

Deutschland hat einen ökologischen Fußabduck, der (aus der Erinnerung) der die 3fache Fläche benötigen würde.

 

1,5 Kinder pro Frau sind mMn völlig okay. Meinetwegen holt man aus dem Rest der Welt noch 0,2 leute dazu, aber das bitte ausgewählt im Sinne unseres Landes und nicht die, die am besten über Stacheldraht klettern können.

 

Das aktuelle demographisch problem löst man auch nicht mit mehr Kindern 8ganz im Gegenteil belasten die ja noch zusätzlich für die nächsten 20 Jahre), sondern indem die leute länger arbeiten.

Das würde sofort wirken und das gleich doppelt, nämlich weniger Bezieher und gleichzeitig mehr Einzahler.

 

Setzt das Eintrittsalter auf 70 hoch und wer früher gehen will halt mit Abstrichen. Lasst dafür Modelle zu, die es auch jüngeren leuten ermöglichen, mal ne unbezhalte Auszeit zu nehmen, dann muss man nicht bestimmte Träume auf die Zukunft als Rentner verschieben.

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Sapine
vor 14 Minuten von Cepha:

Setzt das Eintrittsalter auf 70 hoch und wer früher gehen will halt mit Abstrichen. Lasst dafür Modelle zu, die es auch jüngeren leuten ermöglichen, mal ne unbezhalte Auszeit zu nehmen, dann muss man nicht bestimmte Träume auf die Zukunft als Rentner verschieben.

Lustig! Woher willst Du wissen, dass Du mit 65+ noch arbeiten kannst? Ansonsten erinnert mich das an das recht verbreitete "jetzt will ich konsumieren - fürs Alter spar ich nicht!"

 

Eine Geburtenrate von 1,5 könnte man mit Migration vielleicht in den Griff bekommen. Bei 1,3 mit 0,4 Zuwanderung wird das schon deutlich schwerer wenn man den Frieden im Land wahren will. 

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maktaba
Gerade eben von Sapine:

Woher willst Du wissen, dass Du mit 65+ noch arbeiten kannst?

Epidemiologie. Einzelschicksale sind kein Faktor in der Rentenpolitik. Ich gehe ja auch nicht mit 20 in Rente, weil es Menschen gibt, die mit 20 defacto nicht mehr arbeitsfähig sind. Mit dem Rest gehe ich d'accord.

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odensee
vor 15 Minuten von Cepha:

sondern indem die leute länger arbeiten

Schreibt einer, der überlegt, weniger zu arbeiten. :yahoo:

 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 5 Minuten von Sapine:

Woher willst Du wissen, dass Du mit 65+ noch arbeiten kannst?

Woher soll man wissen, ob man mit 65 noch lebt?

 

Seltsam, dass die meisten Japaner es irgendwie "wussten", dass sie mit 65+ noch arbeiten können oder wie soll ich das verstehen? Sind die besser im Vorhersehen?

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Sapine

Und deshalb sich in der Jugend flexible Modelle für die frühe Freizeit beanspruchen - tut mir leid so ein Anspruchsdenken muss man selbst organisieren auf eigene Kosten und eigenes Risiko. Danach gibt es dann halt keine Rente mehr für die besonders langjährig Versicherten. 

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CorMaguire
vor 18 Minuten von Cepha:

...Das aktuelle demographisch problem löst man auch nicht mit mehr Kindern 8ganz im Gegenteil belasten die ja noch zusätzlich für die nächsten 20 Jahre), sondern indem die leute länger arbeiten.....

Prima da bringt mich "Zäsur in Deutschland: Mehr Konfessionslose als Kirchenmitglieder" auch gleich auf eine Idee: Alle kirchlichen Feiertage streichen. :)

--> https://www.n-tv.de/incoming/Zaesur-in-Deutschland-Mehr-Konfessionslose-als-Kirchenmitglieder-article25676211.html

 

 

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Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor 11 Minuten von Sapine:

Lustig! Woher willst Du wissen, dass Du mit 65+ noch arbeiten kannst? Ansonsten erinnert mich das an das recht verbreitete "jetzt will ich konsumieren - fürs Alter spar ich nicht!"

Weiß ich nicht. Ich kann mit 65 auch schon tot sein. Aber das gilt ja bei der Rente mit 67 exakt genauso.

 

Die Kritik Konsum statt Sparrate zieh ich mir mal nicht an als jmd ohne eigene Immobilie, ohne eigenes Auto und ohne sonstige sehr teure Ausgaben, die viele in der Gesellschaft so für notwendig erachten bei einer Sparquote um die 25-30%.

 

Den Schuh würde ich eher denen anziehen, die Konsum im Alter auf Kosten der jungen Generation haben wollen, weil sie selber nicht ausreichend gespart bzw nicht investiert haben. 200m² EFH hingesetzt und dann im Laufe der Arbeitslebens so 10-15 Autos gekauft und dann ohne große Ersparnisse über die zu kleine Rente jammern. Das EFH ist in diesem Fälen dann offenbar kein Vermögem sondern Konsum, weil man will da ja bis zum Ende drin leben bleiben.

(dazu kommt ja noch das Glück, dass die Immobilienpreise die letzten 15-20 Jahre weitaus stärker gestiegen sind als jemals zuvor, zumindest in vielen Regionen. Genauso sind Aktien udn auch Gold in diesem zeitraum sehr stark gestiegen. Also egal, was die Neurentner gemacht hätten, es hätte fast alles bis heute ganz hervorragend geklappt, man hätte halt nur irgendwas tun müssen, außer "Garantieprodukte" kaufen. Die liefen in der Nullzinswelt scheiße)

 

Ist auch alles okay, die leute sollen leben und konsuieren wie sie wollen.
Nicht okay ist in meinen Augen, dass im Alter dann andere dafür zahlen sollen. Diese Situation ist ja nicht plötzlich über die Leute herein gebrochen, die hatten Jahrzehnte(!) Zeit sich darauf vorzubereiten.

vor 6 Minuten von Sapine:

Und deshalb sich in der Jugend flexible Modelle für die frühe Freizeit beanspruchen - tut mir leid so ein Anspruchsdenken muss man selbst organisieren auf eigene Kosten und eigenes Risiko. Danach gibt es dann halt keine Rente mehr für die besonders langjährig Versicherten. 

Natürlich auf eigene Kosten. Deshalb stand da ja das Wort "unbezahlt".

 

Ihr Alten müsst der Gen Y oder Z irgendwas bieten außer den Weg in den Untergang mit zerstörten Ökosystemen und erwürgenden Sozialkosten, falls man die Wehrpflicht an der Ostfront überlebt.

 

wenn die keine Lust mehr haben dann kollabiert das Umlagesystem

 

 

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Cepha
vor 12 Minuten von odensee:

Schreibt einer, der überlegt, weniger zu arbeiten. :yahoo:

 

Ja natürlich.

 

Ich hab nichts gegen Arbeiten und ich muss nicht mit 67 (oder 63) von 100 auf 0.

 

Aber die Zukunft, die die Gesellschaft mir bietet belohnt meine Arbeit nicht. Ich hab 17 Jahre lang 40h/Woche gearbeitet inkl einer chronischen Stresskrankheit.

 

Dieses System, das die Politik jetzt immer weiter ausreizen will und für mich Arbeit und Sparen/Invstieren immer mehr 2bestrafen" möchte ist für mich schlichtweg nicht attraktiv und deshalb entwickle ich Gegenstrategien. Damit hab ich absolut kein moralisches Problem.

Noch sind Leute wie ich in der Minderheit, aber wartet mal ein bisschen ab oder scahut mal in Portale, wo sich jüngere Leute aufhalten als hier, z.B. reddit. Das wird kommen.

 

Deutschland ist weltweit wahrscheinlich eins der attrakivste Länder für Teilzeit mit Kindern in Bezug auf Abgaben, Trasnferleistungen und grundsätzlicher Gesetzgebung (inkl Mieterschutz, Arbeitnehmerrechten, Teilzeit- und Elternzeitgesetzen... usw)

 

Kinder hab ich nicht, aber Teilzeit kann ich machen und warum soll ich das nicht nutzen?

 

Ich hab 2025 damit begonnen, meine Arbeitszeit zu reduzieren und ich werde mich wohl daran gewöhnen.

 

Bessere Lebensqualität, kleinere Sparrate und zumindest weniger Steuern und Beiträge in die GRV. Je stärker die Besteuerung, umso weniger werde ich arbeiten. wenn es in Zukunft sein muss schränke ich mich sogar beim Konsum ein.

Wenn ich das mache juckt das keinen. Wartet aber mal ab, wenn das 5-10 Millionen machen.

 

Das wird gleichzeitig auch die Nachfrage nach Arbeitskraft ankurbeln, so dass es schwierig werden wir, Vollzeitarbeit (für die Finanzierung der Rentner!) zu erzwingen.

 

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odensee
vor 1 Minute von Cepha:

Ich hab 17 Jahre lang 40h/Woche gearbeitet i

Und ich nicht ganz 40 Jahre. Und habe mit meinen Rentenbeiträgen die Renten meiner Eltern(generation) und deiner Großeltern mitfinanziert. So funktioniert das Modell. Und jetzt jammere weiter.

vor 21 Minuten von Cepha:

200m² EFH hingesetzt und dann im Laufe der Arbeitslebens so 10-15 Autos gekauft und dann ohne große Ersparnisse über die zu kleine Rente jammern.

Merkwürdige Leute kennst du.

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Sapine
vor 18 Minuten von Cepha:

Natürlich auf eigene Kosten. Deshalb stand da ja das Wort "unbezahlt".

Die Möglichkeiten gibt es heute schon. Wozu dann das Lamento? Jobgarantie? Gehaltsgarantie? Spaß am Jammern? 

vor 18 Minuten von Cepha:

Ihr Alten müsst der Gen Y oder Z irgendwas bieten außer den Weg in den Untergang mit zerstörten Ökosystemen und erwürgenden Sozialkosten, falls man die Wehrpflicht an der Ostfront überlebt.

Für diejenigen die das Video der ZDF Mediathek nicht angeschaut haben. Wenn ich es richtig erinnere waren 46 % der Rentner dafür, den Rentenanstieg zu begrenzen, während nur ein Drittel so viel für Maßnahmen waren, die auf Kosten der Jüngeren gingen. Die Parteien haben solche Angst davor auch nur 2 % ihrer Wähler zu verlieren, dass sie auch gegen die Mehrheit der Rentner handeln. Es sind nicht "die Alten". Hört doch bitte auf diese Gräben auszuheben. 

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Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor 21 Minuten von Sapine:

Die Möglichkeiten gibt es heute schon. Wozu dann das Lamento? Jobgarantie? Gehaltsgarantie? Spaß am Jammern? 

 

Nein, die Möglichkeit gibt es nicht unbedingt.

 

Ich musste dafür tatsächlich erstmal chronisch krank werden und ein ärztliches Attest vorlegen, dmait unbezahlter Urlaub für mich möglich wurde.

 

(Teilzeit wäre einfacher, aber nutzt mir halt in der Hinsicht weniger)

 

In der Politik gibt es erste Stimmen die bereits das Recht auf Teilzeit abschaffen wollen. (um die Sozialsysteme zu finanzieren)

vor 24 Minuten von odensee:

Und ich nicht ganz 40 Jahre. Und habe mit meinen Rentenbeiträgen die Renten meiner Eltern(generation) und deiner Großeltern mitfinanziert. So funktioniert das Modell. Und jetzt jammere weiter.

Merkwürdige Leute kennst du.

Das sind noch nicht mal Einzelfälle.

 

In meinem heimatdorf ist das der übliche Gang, im Heimatdorf meiner Partnerin ebenso. Der Unterschied ist, dass mein dorf im weiten Münchner Einzugsgebiet liegt mit entsprechender Explosion bei den Immopreisen (egal in welchem Zustand) und das Dorf meiner Partnerin im tiefen Vogtland mit entsprechend kollabierten Preisen für irgendwelche alten ranzigen Buden.

 

Die Leute sollen leben wie sie wollen, aber ganz sicher lass ich mir als Mieter und Besitzer von 1/3 eines gebrauchten PKW (der 1. überhaupt meines Lebens)  und Einzahler des Höchtssatzes in die frewillige GKV nicht vorwerfen, dem Konsum zu frönen um mich davor zu drücken, anderen das gute Leben zu bezahlen.

 

Ich erwarte schleißlich auch nicht, dass mir die mir nachfolgenden Generationen mein Konsumleben im Alter finanzieren sollen. Ich erwarte eine Art Grundsicherung.

 

Ich erwarte auch keine Rente mit 63 und auch keine mit 67.

 

Es deutet nichts darauf hin, dass Gen X, Y oder Z diesen "Renten-Luxus" der Boomer in Zukunft haben können.

 

 

vor 24 Minuten von odensee:

Und ich nicht ganz 40 Jahre. Und habe mit meinen Rentenbeiträgen die Renten meiner Eltern(generation) und deiner Großeltern mitfinanziert. So funktioniert das Modell. Und jetzt jammere weiter.

Nein, Du hast (je nach Einkommen) vielleicht 1/3 Rentner finanziert.

 

Ich finanziere derzeit einen Rentner.

 

Das ist für mich kein faires System.

 

Wenn kein unerwartetes Wirtschaftswunder kommt werden uns die sozialsysteme soweiso kollabieren und dann muss eben unter wirschaftlichen Zängen umegstellt werden, wie z.B. in Griechenland.

Ich würde es begrüßen, wenn man das System stattdessen heute anpasst, so dass es wieder anchhaltig werden kann.

 

Es gab ja mal einen Weg, aber die letzten Jahre wurde Nachhaltigkeitsaspekte in der Rente Stück für Stück erodiert, dazu neue Wahlgeschenke an Rentner und die leider völlig missglückte Migrationspolitik seit 2015.

 

Glaubst du wirklich, dass das so weiter gehen wird?

 

Oder hoffts Du einfach nur darauf, dass es länger halten als Dein eigenes Leben nach dem Motto "nach mir die Sintflut"?

 

---

 

Ich sehe das auch nicht sonderlich emotional. Ich hab da lange mitgespielt, ich bin ein Freund der sozialen Marktwirtschaft. heute sehe ich, dass das System aus dem Ruder zu laufen beginnt und übrlege mir Ausweichstrategien. Optionen zu haben ist immer gut. Wer sich im Alter zu 100% vom Sozialstaat abhängig gemacht hat, hat diese Optionen eben nicht mehr.

 

Dürfte in diesem Forum aber kaum der Fall sein, daher verstehe ich die Emotionen auch nicht so sehr. Die meisten hier sollten als Rentner doch wenigstens mittlere 6-stellige Vermögen haben nach den hervorragenden Börsenjahren seit 2009.

Also warum immer noch mehr Transferzahlungen einfordern auf Kosten der Generationen, die dieses Vermögen (noch) nicht hat?

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odensee
· bearbeitet von odensee
vor 11 Minuten von Cepha:

Du hast (je nach Einkommen)

(fast) immer an der BBG

vor 11 Minuten von Cepha:

vielleicht 1/3 Rentner finanziert.

Deshalb schrieb ich: Generation.

vor 11 Minuten von Cepha:

Ich finanziere derzeit einen Rentner.

Nein. Das ist falsch.

 

Im übrigen, wie schon mehrfach hier im Thread geschrieben: der Beitragssatz ist seit Jahrzehnten nahezu konstant. Was ansteigt ist das Gejammere.

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Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor 13 Minuten von odensee:

Nein. Das ist falsch.

 

Im übrigen, wie schon mehrfach hier im Thread geschrieben: der Beitragssatz ist seit Jahrzehnten nahezu konstant. Was ansteigt ist das Gejammere.

Die Prognosen sind eindeutig.

 

Wwenn Du das aber wirklich glauben solltest, ws spräche dagegen eine faier Demographieformel zu finden wie z.B. für jedes Prozent mehr anteilige Beiträgsätze (unter Berückichtigung der Bundeszuschüsse) sinkt in gleichem relativen Maß auch die Rentenquote.

Gerne rückwirkend ab dem Jahr 2020.

Wenn die Beiträge angeblich nicht steigen ensthet auch den Rentner kein Sollten hingegen Kosten durch die Demographie auftreten werden sie gleichermaßen von jung und alt getragen. Alle(!) jhätten plötzlich ein gemeinsames Interesse an einem nachhaltigen Rentenumlagesystem.

 

Wenn ich im Jahr 2020 als Beispiel das 1,8fach des Durchschnittseionkommens hatte, dan hab ich exakt 1 Durchschnittsrentner finanziert.


Was soll daran falsch sein?

 

Wenn Du 40 Jahre an der BBG verdient und 40h/Woche gearbeitet hast wirst du Deine Gründe haben. Drohende Altersarmut war es ja wohl nicht.

 

25320.jpeg

 

 

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Schwachzocker
vor 32 Minuten von odensee:

Im übrigen, wie schon mehrfach hier im Thread geschrieben: der Beitragssatz ist seit Jahrzehnten nahezu konstant. Was ansteigt ist das Gejammere.

Ja, dieser eine Beitragssatz ist aber auch das einzige was konstant ist. Im übrigen wird ja über die Steuer finanziert.

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odensee
· bearbeitet von odensee
vor 11 Minuten von Schwachzocker:

Im übrigen wird ja über die Steuer finanziert.

Stimmt. Zu einem nicht ganz kleinen Teil für Sozialleistungen ("versicherungsfremde Leistungen"), die auch korrekterweise vom "Steuerzahler" bezahlt werden sollten. Und Rentner zahlen im übrigen auch Steuern. Zum Beispiel die Grundsteuer für das 200 qm-Haus :narr:

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Ramstein
vor 1 Minute von odensee:

Und Rentner zahlen im übrigen auch Steuern. Zum Beispiel die Grundsteuer für das 200 qm-Haus :narr:

Unpassend. Grundsteuer fliesst den Kommunen zu und die zahlen keinen Zuschuss in die Rentenkasse.

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odensee
vor 1 Minute von Ramstein:

Unpassend.

Stimmt. Es sollte ein Scherz werden. Hab ich wohl nicht ausreichend kenntlich gemacht.

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odensee
Am 30.3.2025 um 22:12 von Cepha:

Für die Rentenversicherung muss ichs wohl selber beantworten:

 

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Was bei solchen Darstellungen mit Absolutzahlen gerne unterschlagen wird: die Inflation. Die erklärt zwar nicht komplett den Anstieg, ist aber Teil des Problems.

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