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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

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chirlu
vor 2 Stunden von Der Heini:

Wie ich schon bemerkte ist ein reines Umlageverfahren, das für die Zukunft wegen der Alterspyramide nicht Rücklagen schafft, zum Scheitern verurteilt.

 

Da muss man doch fragen: Was bemerkst du denn zu Mackenroth?

 

vor 1 Minute von enma:

Stichtag heute oder 1986?

 

Kannst du die Frage noch etwas ausführen? Was meinst du mit „Stichtag“?

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enma
vor 1 Minute von chirlu:

Kannst du die Frage noch etwas ausführen? Was meinst du mit „Stichtag“?

Ob sich die 40% auf die jetzt noch lebenden 1970 Geborenen beziehen oder auf die 1986 noch lebenden (d.h. mit 16 Jahren).

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chirlu
vor 2 Minuten von enma:

Ob sich die 40% auf die jetzt noch lebenden 1970 Geborenen beziehen oder auf die 1986 noch lebenden (d.h. mit 16 Jahren).

 

Ich habe die gleichen Daten genommen wie zuvor, d.h. nur Männer und ab 16, also beschränkt auf die, die 1986 noch lebten. Der Unterschied ist aber bei weitem nicht mehr so groß – 96,7% der 1970 geborenen Männer haben ihren 16. Geburtstag erlebt.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

Ich fasse zusammen:

 

1.)

Die staatliche, umlagenfinanzierte Rente ist sicher. Eine Aktienrente ist nicht sicher.

 

2.)

Das Konzept "Riester" sollte eine Rentenlücke von 3 Prozentpunkten schließen, und das tut sie auch. Dass die "Konsumenten überteuerte Verträge abgeschlossen haben, war deren Dummheit.

 

3.)

Wenn es immer weniger Junge gibt, die immer mehr Alte versorgen müssen, dann muss das Rentenalter erhöht werden.

 

4.)

Wer meint, er muss in Aktien machen, der kann das jederzeit tun. Ein Staat ist dabei eher hinderlich.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi

5) Wir Deutsche jammern mal wieder herum und wünschen die Quadratur des Kreises (weiterhin sichere und akzeptable Renten, aber auf keinen Fall länger arbeiten wollen), während die Japaner noch gut gelaunt mit 85 rackern zum Wohle der Allgemeinheit (siehe ZDF Doku):lol:.

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enma
vor 26 Minuten von chirlu:

 

Ich habe die gleichen Daten genommen wie zuvor, d.h. nur Männer und ab 16, also beschränkt auf die, die 1986 noch lebten. Der Unterschied ist aber bei weitem nicht mehr so groß – 96,7% der 1970 geborenen Männer haben ihren 16. Geburtstag erlebt.

Danke. Für die normale Lebenserwartung (was nehme ich an 50% bedeutet) gibt https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbetafel.html für 1970 Geborene unter 70 Jahre an, und für jetzt noch lebende findet man um die 80 Jahre. D.h. für die 1986 noch lebenden dürfte das näher bei 70 liegen. Interessant, wieviel Unterschied die 10% doch machen.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

6.)

Und wir Deutschen meinen ferner, die 2,5%, die in Schweden monatlich in Aktien gehen, führen zu irgendeinem nennenswerten Wohlstand.:lol:

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satgar
vor 2 Minuten von enma:

Danke. Für die normale Lebenserwartung (was nehme ich an 50% bedeutet) gibt https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbetafel.html für 1970 Geborene unter 70 Jahre an, und für jetzt noch lebende findet man um die 80 Jahre. D.h. für die 1986 noch lebenden dürfte das näher bei 70 liegen. Interessant, wieviel Unterschied die 10% doch machen.

Das Thema wurde hier auch schonmal ausführlich diskutiert: 

 

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PKW
vor 4 Stunden von odensee:

Leider wird das Umlageverfahren nicht ausreichen.

Volkswirtschaftlich gesehen muss es ausreichen!

Nur was die arbeitende Bevölkerung erwirtschaftet, kann überhaupt verkonsumiert werden.
Wo soll es denn sonst herkommen, Dritte-Welt-Länder ausbeuten? Eroberungsfeldzüge in Zweite-Welt-Länder werden wir nicht stemmen können, vom Unwillen diesbezüglich ganz abgesehen.

Sorry, sehe gerade dass Chirlu dafür sogar einen Fachbegriff parat hat.

Man könnte natürlich nagetiersichere Langzeitgetreidespeicher anlegen, damit die späteren Rentner Brot und Gerstensuppe essen können.

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Sapine
vor 30 Minuten von Schwachzocker:

2.)

Das Konzept "Riester" sollte eine Rentenlücke von 3 Prozentpunkten schließen, und das tut sie auch. Dass die "Konsumenten überteuerte Verträge abgeschlossen haben, war deren Dummheit.

Sollte die Rentenlücke schließen, die durch Absenkung der Rentenbeiträge um 3 % entstand. Das tut sie leider nicht. Dass die Leute überteuerte Verträge abgeschlossen haben lag daran, dass beispielsweise (BAV) keinerlei Transparenz zu Kosten bestand. Die hatte nur der Arbeitgeber und als Arbeitnehmer galt nur nimm oder nimm nicht. Bei Riester gilt im Prinzip ähnliches, Überforderung der Anleger durch Komplexität. Selbst wer einfache Banksparpläne genommen hat, wird am Ende bei der Entnahme und Verrentung noch seine Probleme bekommen und dient Banken und Versicherungen als Weihnachtsgans. Daran ist ganz überwiegend der Gestalter dieser Produkte schuld und weniger die Konsumenten. 

vor 30 Minuten von Schwachzocker:

4.)

Wer meint, er muss in Aktien machen, der kann das jederzeit tun. Ein Staat ist dabei eher hinderlich.

Der Staat muss die Rahmenbedingungen schaffen. Er ist also die Grundvoraussetzung dass man vorsorgen kann. 

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Schwachzocker
vor 1 Minute von PKW:

Eroberungsfeldzüge in Zweite-Welt-Länder werden wir nicht stemmen können, vom Unwillen diesbezüglich ganz abgesehen.

...und was würde das erst kosten?:D

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dev
vor 4 Minuten von PKW:

Volkswirtschaftlich gesehen muss es ausreichen!

Nur was die arbeitende Bevölkerung erwirtschaftet, kann überhaupt verkonsumiert werden.

Und mit jeder Erhöhung der Löhne/Gehälter, egal ob persönlich oder per Inflationsausgleich, steigt unterhalb der Kappung der EUR-Beitrag für die GRV.

 

Eventuell sollte man statt sich in den Medien zu informieren auch an der Quelle lesen.

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chirlu
· bearbeitet von chirlu
vor 34 Minuten von enma:

Für die normale Lebenserwartung (was nehme ich an 50% bedeutet)

 

Nein, das bedeutet es nicht – die Lebenserwartung ist der Erwartungswert für die Länge des Lebens (entweder Alter oder verbleibende Jahre ab Zeitpunkt x), also ein Mittelwert. Wenn, in einem stark vereinfachten Beispiel, 50% der Bevölkerung mit genau 60 Jahren sterben und die restlichen 50% mit genau 70 Jahren, beträgt die Lebenserwartung ab Geburt 65 (0,5*60+0,5*70), obwohl die Hälfte da schon 5 Jahre tot ist.

 

Ansonsten unterstütze ich @satgars Link auf den Thread zur Lebenserwartung. :thumbsup:

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Schwachzocker
vor 3 Minuten von Sapine:

Sollte die Rentenlücke schließen, die durch Absenkung der Rentenbeiträge um 3 % entstand. Das tut sie leider nicht....

Doch, wenn Du genug hineingesteckt hast, dann tut sie das.

 

vor 3 Minuten von Sapine:

...Dass die Leute überteuerte Verträge abgeschlossen haben lag daran, dass beispielsweise (BAV) keinerlei Transparenz zu Kosten bestand. Die hatte nur der Arbeitgeber und als Arbeitnehmer galt nur nimm oder nimm nicht.

Und? Warum konnten die sich nicht für "nimm nicht" entscheiden?

Haben die sich mal überlegt warum es keine Kostentransparenz gibt?

 

vor 5 Minuten von Sapine:

Überforderung der Anleger durch Komplexität.

Ja, so macht man das seit Urzeiten. 

Was macht man als Verbraucher, wenn man ein Finanzprodukt nicht versteht? Oder hat der Staat versäumt, den Schülern beizubringen, dass man nicht jeden Mist unterschreibt?

 

vor 7 Minuten von Sapine:

Selbst wer einfache Banksparpläne genommen hat, wird am Ende bei der Entnahme und Verrentung noch seine Probleme bekommen...

Probleme welcher Art?

 

vor 8 Minuten von Sapine:

... und dient Banken und Versicherungen als Weihnachtsgans.

In einer Marktwirtschaft dient der Uninformierte stets und überall als Weihnachtsgans. Das fängt beim Zahnarzt an und hört in der Kfz-Werkstatt auf.

Wie sollen die denn sonst Geld verdienen?

 

vor 10 Minuten von Sapine:

Daran ist ganz überwiegend der Gestalter dieser Produkte schuld und weniger die Konsumenten. 

Nein!

 

vor 10 Minuten von Sapine:

Der Staat muss die Rahmenbedingungen schaffen. Er ist also die Grundvoraussetzung dass man vorsorgen kann. 

Was stimmt denn mit den Rahmenbedingungen nicht, außer dass es hier und da Länder geben soll, auf die man neidisch mit dem Finger zeigt?

Warum konntest Du vorsorgen und ich auch?

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Sapine
vor 2 Minuten von Schwachzocker:

Warum konntest Du vorsorgen und ich auch?

Hast Du als Beamter überhaupt eine Versorgungslücke und warst du von der Absenkung 2002 betroffen? 

 

 

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chirlu
vor 18 Minuten von Sapine:

[Riester s]ollte die Rentenlücke schließen, die durch Absenkung der Rentenbeiträge um 3 % entstand.

 

Nein, die Rentenbeiträge wurden nicht (gezielt) gesenkt, sondern das angepeilte Nettorentenniveau wurde von 70% auf 67% reduziert.

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satgar
· bearbeitet von satgar

Schwachzocker krallt sich wieder diesen (eigentlich allgemeinen Thread um Nachrichten rund um das Thema) und vergiftet es mit Polemik.

 

Letztlich liegt hier doch ein Henne/Ei Problem vor. Die Anbieter haben ein sehr großes Know How und ein Interesse daran, maximal intransparent zu sein. Vergleichbar auch mit der Lebensmittelindustrie. 

Der Verbraucher wiederum, hat viel weniger Ahnung. Es gibt ein massives Wissensgefälle. Er ist das schwächere Glied in der Kette. Und die finanzielle Bildung in Deutschland ist nun mal mies, weil sie weder von den Eltern gut gemacht wird, noch in der Schule stattfindet.

 

Zu meinen, der Verbraucher sei einfach nur selbst Schuld und dumm, das find ich schäbig.

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Ramstein

Wenn man seit 35 Jahren pro Monat 300 Euro in einen weltweiten Aktienindex (ich weiss, dass es so lange noch keine ETFs gibt) kostengünstig (auch das ging noch nicht) investiert hätte, hätte man heute ca. 680.000 Euro und könnte bei 3% Ausschüttungen nach Steuern ca. 1.200 Euro pro Monat bei Kapitalerhalt als Rentenaufbesserung.

Wenn man Kapitalverzehr machen würde, natürlich mehr.

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Schwachzocker
vor 8 Minuten von Schwachzocker:

Warum konntest Du vorsorgen und ich auch?

vor 2 Minuten von Sapine:

Hast Du als Beamter überhaupt eine Versorgungslücke und warst du von der Absenkung 2002 betroffen? 

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

 

vor 3 Minuten von satgar:

Schwachzocker krallt sich wieder diesen (eigentlich allgemeinen Thread um Nachrichten rund um das Thema) und vergiftet es mit Polemik.

 

Letztlich liegt hier doch ein Henne/Ei Problem vor. Die Anbieter haben ein sehr großes Know How und ein Interesse daran, maximal intransparent zu sein. Vergleichbar auch mit der Lebensmittelindustrie. 

Der Verbraucher wiederum, hat viel weniger Ahnung. Es gibt ein massives Wissensgefälle. Er ist das schwächere Glied in der Kette. Und die finanzielle Bildung in Deutschland ist nun mal mies, weil sie weder von den Eltern gut gemacht wird, noch in der Schule stattfindet.

 

Zu meinen, der Verbraucher sei einfach nur selbst Schuld und dumm, das find ich schäbig.

Es kann doch nicht sein, dass man den Leuten irgendwelches Geschreibsel vorlegen kann, die unterschreiben das, und nun wollen sie es nicht gewesen sein.

Das ist doch völliger Unfug. 

Hier fehlt halt die Einsicht der eigenen Dummheit. Und dann bleibt man eben dumm.

 

Ich habe auch dumme Sachen gemacht. Dabei habe ich dann gelernt. Aber ein solcher Lernprozess findet bei einigen Leuten einfach nicht statt.

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chirlu
vor 10 Minuten von Sapine:

Hast Du als Beamter überhaupt eine Versorgungslücke und warst du von der Absenkung 2002 betroffen?

 

Ja (Versorgungsänderungsgesetz 2001). Beispielsweise wurde der Höchstsatz für das Ruhegehalt von vorher 75% auf 71,75% gesenkt, was sogar geringfügig stärker ist als die Senkung des Nettorentenniveaus von 70% auf 67%; exakter wäre 71,7857% gewesen. Aus dem Grund wurden auch Beamte riesterberechtigt.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 14 Minuten von Ramstein:

Wenn man seit 35 Jahren pro Monat 300 Euro in einen weltweiten Aktienindex (ich weiss, dass es so lange noch keine ETFs gibt) kostengünstig (auch das ging noch nicht) investiert hätte, hätte man heute ca. 680.000 Euro und könnte bei 3% Ausschüttungen nach Steuern ca. 1.200 Euro pro Monat bei Kapitalerhalt als Rentenaufbesserung.

Wenn man Kapitalverzehr machen würde, natürlich mehr.

 

Diese Art der Altersvorsorge funktioniert offenbar gut, wenn es nur wenige Menschen machen. Sagen wir: weniger als 20% der Bevölkerung.

 

Die Frage ist, ob es auch dann (dauerhaft) funktioniert, wenn es alle machen?

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Schwachzocker
vor 12 Minuten von Ramstein:

Wenn man seit 35 Jahren pro Monat 300 Euro in einen weltweiten Aktienindex (ich weiss, dass es so lange noch keine ETFs gibt) kostengünstig (auch das ging noch nicht) investiert hätte, hätte man heute ca. 680.000 Euro und könnte bei 3% Ausschüttungen nach Steuern ca. 1.200 Euro pro Monat bei Kapitalerhalt als Rentenaufbesserung.

Wenn man Kapitalverzehr machen würde, natürlich mehr.

Schöne Milchmädchenrechnung!

 

Die 300 Euro / 600 DM waren aber ein Drittel meines Gehalts.

Wie man aus einem weltweiten Aktienindex 3% Ausschüttungen generieren soll, weiß ich nicht. Und wenn man die entsprechenden Dividendenfonds genommen hätte, dann hätte man jetzt bei weitem keine 680.000 Euro.

Und warum eine Ausschüttungen keinen "Kapitalverzehr" bedeutet, weiß ich auch nicht.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 17 Minuten von Schwachzocker:

Es kann doch nicht sein, dass man den Leuten irgendwelches Geschreibsel vorlegen kann, die unterschreiben das, und nun wollen sie es nicht gewesen sein.

Es ist aber eben so. Die Leute checken auch nicht, was in Ihren Lebensmitteln drin ist, selbst wenn Sie es hinten drauf lesen können. Denn dann müsste man auch wissen und bewerten können, was die ganzen Zutaten bedeuten.

 

Das ist doch bei Geldanlage genau das gleiche. Angemessenheitsprüfung, Geeignetheitsprüfung, KID, PIB, Basisinformationsblatt, Nachhaltigskeitsoffenlegungspflichten, Angebotsblätter, Bedingungen, Satzungen...Fachbegriffe und Fremdwörter, von denen normale Menschen noch nie gehört haben. So eine Angebotsdatei einer Alte Leipziger Rentenversicherung hat über 100 PDF Seiten z.B. Unterschriften sind dann gut und gerne 10 zu setzen. Datenschutzerklärung, Schweigepflicht, Empfangserklärung, Schufa-Einwilligung, usw usf.

 

Aber ja, alle sind dumm. 

 

 

Ich finde immer, sowas verhöhnt die Leute. Genauso wie in der Praxis niemand irgendwelche Lizenzbestimmungen liest, wenn er eine Software installiert. Da wird auf "weiter" geklickt und gut is.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 5 Minuten von satgar:

Es ist aber eben so. Die Leute checken auch nicht, was in Ihren Lebensmitteln drin ist, selbst wenn Sie es hinten drauf lesen können....

Es scheint aber manche Leute zu geben, die das checken. Hat die Evolution das so geschaffen?

 

vor 5 Minuten von satgar:

Das ist doch bei Geldanlage genau das gleiche. Angemessenheitsprüfung, Geeignetheitsprüfung, KID, PIB, Basisinformationsblatt, Nachhaltigskeitsoffenlegungspflichten, Angebotsblätter, Bedingungen...Fachbegriffe und Fremdwörter, von denen normale Menschen noch nie gehört haben. So eine Angebotsdatei der Alte Leipziger hat über 100 PDF Seiten z.B. Unterschriften sind dann gut und gerne 10 zu setzen. Datenschutzerklärung, Schweigepflicht, Empfangserklärung, Schufa-Einwilligung, usw usf.

 

Aber ja, alle sind dumm. 

Nein, nicht wer es nicht versteht ist dumm, sondern wer das, was er nicht versteht, unterschreibt.

Man könnte ja eventuell verstehen, dass Altersvorsorge irgendwie eine andere Entscheidung ist als sich im Supermarkt eine Flasche Cola zu kaufen. Und dann könnte man eventuell etwas länger nachdenken. Meinst Du, das wäre im einem mittleren Bildungsabschluss im Bereich des möglichen?

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satgar
vor 1 Minute von Schwachzocker:

Es scheint aber manche Leute zu geben, die das checken. Hat die Evolution das so geschaffen?

 

 Nein, nicht wer es nicht versteht ist dumm, sondern wer das, was er nicht versteht, unterschreibt.

Wir haben einfach grundverschiedene Ansichten dazu. Belassen wir's dabei. Wir müssen uns gegenseitig ja nicht überzeugen. Jeder darf da seine eigene Meinung zu haben.

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