juliusjr März 23, 2016 Adama gehört glaub schon zu 60prozent chemchina. Das is auch die interessanteste der genannten. Deshalb wohl auch schon übernommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schildkröte April 3, 2016 @ checker-finance: Danke für Dein Feedback! Ja, Tractor Supply habe ich nur der Vollständigkeit halber in diesem Thread erwähnt. Es handelt sich schließlich um ein Handelsunternehmen, welches sich in erster Linie an Hobby-Landwirte richtet. BayWa wiederum ist ebenfalls ein Handelsunternehmen, deckt jedoch im Agrarwesen mehrere Bereiche ab. Einen eigenen Branchenthread für Handelsunternehmen anzugehen, habe ich schonmal in Erwägung gezogen. Allerdings gibt es dort so viele Teilbranchen (Nahrung, Kleidung, Internet, Baustoffe etc.), dass ich Angst hätte, Äpfel mit Birnen zu vergleichen... das ist die Bürde eines Branchenthreads. In diesem Thread ein Händler für Bedarf von Hobbylandwirten in den USA mit einem Unternehmen zu vergleichen, das in Rumänien Urproduktion betreibt, ist ja nun auch nicht gerade ein sortenreiner Apfelvergleich. Händler haben aber immerhin bei aller Unterschiedlichkeit der Handelsgüter ähnliche Grundstrukturen. Auch dieses Unternehmen fällt wohl etwas aus dem Rahmen. Da ich jedoch eine gewisse Korrelation zur Branche erkenne, will ich es hier der Vollständigkeit halber erwähnen: The Toro Company ist ein US-amerikanischer Hersteller von Maschinen und Geräten für die Rasen- und Landschaftspflege, vor allem Rasenmähern, Rasentraktoren, Sportplatz- und Golfplatzpflegemaschinen sowie Bewässerungssystemen. Hier der Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/The_Toro_Company Da der Wikipedia-Artikel was knapp ausfällt, hier geht es zu den Investor Ralations des Unternehmens: http://www.thetorocompany.com/studentcenter/investor.html Die Marktkapitalisierung beträgt immerhin derzeit 4,14 Mrd. €. In Bezug auf die Kennzahlen lässt sich festhalten, dass das Umsatz- und das Gewinnwachstum beachtlich sind. Das durchschnittliche KGV von 21 ist für einen Industriewert etwas hoch, aber bei dem vorliegenden Wachstum wohl nicht unangemessen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schneutzduch Juni 30, 2016 Interview von Jim Cramer mit AGCO Chef Martin Richenhagen. Eventuell ist bei den Landtechnikherstellern ja die Talsole erreicht. Zumindest kauft AGCO ordentlich Aktien zurück. Aber seht selbst: Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schildkröte Juli 14, 2016 · bearbeitet Juli 14, 2016 von Schildkröte Hier geht es ja zu wie in einer Seifenoper. Einerseits kobert Monsanto bei Bayer nach. Andrerseits bändeln die Amis nun auch bei Bayer's hiesigem Rivalen BASF an: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/ueberbahme-monsanto-erwaegt-offenbar-kauf-von-basf-agrarsparte-14339714.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schildkröte November 21, 2016 · bearbeitet November 21, 2016 von Schildkröte Manche können aus Sch***** Gold machen. Landwirte etwa. Genauer gesagt deren Tiere. Hier ein sehr interessanter Abriss der FAZ über die Güllebörse: http://www.faz.net/a...n-14537421.html Je nachdem, wie sich Angebot und Nachfrage zueinander verhalten, können Bauern Geld für die Gülle kriegen oder müssen sogar für die Abnahme bezahlen. Ein wesentlicher Faktor sind die hohen Transportkosten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schildkröte Januar 16, 2017 · bearbeitet Januar 16, 2017 von Schildkröte In der aktuellen Printausgabe vom manager magazin ist ein großes Interview mit dem CEO von Bayer, Werner Baumann. Schwerpunktmäßig geht es in dem Interview um die Übernahme von Monsanto. Wenn man sich anschaut, wie sehr Monsanto umgarnt wurde (durch BASF, Koch Industries, Sinochem und eben Bayer), kann man nachvollziehen, warum Monsanto den Preis dermaßen in die Höhe treiben konnte. Übrigens hätte Bayer Monsanto schon 2012 übernehmen können, damals war die Aktie allerdings teurer als heute. Nachfolgend einige Angaben bezüglich der Marktanteile, wie nun aus bisher sieben künftig nur noch vier Agrochemiemarktführer werden: Umsatz 2015 (Mrd. $): Bayer (11,5) + Monsanto (15,0) = 26,5 ChemChina (4,4) + Syngenta (13,4) = 17,8 Dow Chemical (6,4) + DuPont (9,8) = 16,2 BASF: 6,5 Pflanzenschutzmittel: Bayer & Monsanto: 28% ChemChina & Syngenta: 26% Dow Chemical & DuPont: 17% BASF: 13% Sonstige: 16% Saatgut: Mais (USA): Dow Chemical & DuPont: 38% Bayer & Monsanto: 28% ChemChina & Syngenta: 10% Sonstige: 24% Mais (USA): Dow Chemical & DuPont: 41% Bayer & Monsanto: 36% ChemChina & Syngenta: 6% Sonstige: 17% Hervorheben würde ich folgende Passage aus dem Interview: manager magazin:Die Gefahr, dass durch diese Bündelung die Abhängigkeit der Kunden zunimmt und damit die Möglichkeit der Anbieter, ihre Preise zu erhöhen, ist trotzdem nicht von der Hand zu weisen. Werner Baumann: Man kann so argumentieren, aber nur, wenn man sich nicht mit den Details des Marktes beschäftigt. Weder wir noch unsere Konkurrenten bieten geschlossene Systeme an. Und das haben wir auch künftig nicht vor. Kleine wie große Anbieter haben heute über Lizenzvereinbarungen Zugriff auf die Technologie der Mitbewerber. Monsanto und DuPont etwa nutzen unsere Pflanzenschutztechnologie, um ihre Sorten gegen Unkrautbekämpfungsmittel tolerant zu machen. Dafür zahlen sie Lizenzgebühren an uns. Ähnliche Verträge haben wir mit anderen, um unser Saatgut zu verbessern. Mit diesem offenen Modell ist die Industrie bislang gut gefahren. Und sie wird es weiter tun - im Interesse der Kunden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
bounce Januar 16, 2017 Nachfolgend einige Angaben bezüglich der Marktanteile, wie nun aus bisher sieben künftig nur noch vier Agrochemiemarktführer werden: Hier gibt es das Ganze etwas übersichtlicher: https://www.advancingtogether.com/media/1445/investor_conference_call_presentation_2016-09-14.pdf Zudem ist in den neuerlichen IR-Informationen von Bayer viel darüber enthalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mithrandir77 Februar 16, 2017 Bayer, Syngenta Clash With EU Over Bees Amid M&A Charm Offensive Zitat Bayer AG and Syngenta AG, two of the agrichemical giants trying to win the European Commission’s blessing for deals reshaping the global industry, clashed with the EU over bans on insecticides that regulators blame for killing honeybees. The EU action not only damages farmers, the agricultural industry and the environment, but throws companies into legal uncertainty, Bayer said on the first day of hearings at the EU’s General Court in Luxembourg. BASF SE is also lining up to attack 2013 bans of previously approved pesticides, based on new studies the EU said showed “unacceptable” risks to Europe’s bee population. “The commission is asking you to give it unlimited powers to withdraw existing approvals as and when it pleases,” Kristina Nordlander, a lawyer representing Bayer, told a five-judge panel on Wednesday. The EU decision was a “disproportionate and intolerable interference” with its rights, according to Bayer. Bee deaths reached alarming levels over a decade ago, when scientists identified Colony Collapse Disorder, a syndrome without a known cause, in which disoriented bees fail to find their way back to their hives and die. Bee welfare has triggered a wave of protests from environmental campaigners at EU level. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schildkröte Mai 23, 2017 Zitat Smithfield Foods, Inc. ist der größte Schweinefleischproduzent in den USA mit Firmensitz in Smithfield, Virginia/USA. Das Unternehmen gehört zur chinesischen WH Group (bis Januar 2014 Shuanghui-Gruppe)[2] mit Sitz in Luohe, Henan/China, welche der größte Schweinezucht- und Schweinefleischverarbeitungskonzern der Welt ist. Quelle Smithfield ist zwar nicht börsennotiert, gibt jedoch Anleihen aus. Dafür ist das Mutterunternehmen WH Group Limited börsennotiert. Zitat WH Group Limited (bis Januar 2014 Shuanghui International Holdings Limited[3], international auch aufgetreten als Shineway Group) ist ein international agierender Konzern der Fleischindustrie mit Wurzeln in der Volksrepublik China. Er ist der größte Schweinefleischproduzent und -verarbeiter der Welt (Stand 2014). Quelle Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ramstein Juli 23, 2017 Interessanter Beitrag, der zeigt, wo die Reise hingeht: Zitat As California’s labor shortage grows, farmers race to replace workers with robots Driscoll’s is so secretive about its robotic strawberry picker it won’t let photographers within telephoto range of it. But if you do get a peek, you won’t see anything humanoid or space-aged. AgroBot is still more John Deere than C-3PO — a boxy contraption moving in fits and starts, with its computer-driven sensors, graspers and cutters missing 1 in 3 berries. Such has been the progress of ag-tech in California, where despite the adoption of drones, iPhone apps and satellite-driven sensors, the hand and knife still harvest the bulk of more than 200 crops. Now, the $47-billion agriculture industry is trying to bring technological innovation up to warp speed before it runs out of low-wage immigrant workers. California will have to remake its fields like it did its factories, with more machines and better-educated workers to labor beside them, or risk losing entire crops, economists say. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
elcapitano Juli 23, 2017 vor 2 Minuten schrieb Ramstein: Interessanter Beitrag, der zeigt, wo die Reise hingeht: die Geschichte wiederholt sich: http://m.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/wie-die-gringos-sich-mal-schwer-verrechnet-haben-14900999.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ufr August 16, 2017 Am 16.7.2013 um 23:42 schrieb checker-finance: Und die Schweden Black Earth Farming und Alpcot Agro sowie die Dänen Trigon Agri haben zum Leidwesen ihrer Anleger Millionen in den Wiederaufbau der russischen und Ukrainischen Landwirtschaft gesteckt, die von der Sowjetzeit heruntergewirtschaftet war. Renditen eher bescheiden. Ist das das so gewissensbelastende Land Grabbing? Tja, so langsam schwinden diese Investitionsmöglichkeiten leider dahin... Agrokultura (ehem. Alpcot Agro) wurde zwischenzeitlich übernommen, Black Earth Farming löst sich grade auf, Agromino (Trigon Agri) ist eigentlich zu klein und hat kaum Land (zudem in D nicht handelbar). Finde das Geschäftmodell trotz der Verluste in der Vergangenheit aber nach wie vor perspektivisch spannend und möchte auch nach der Auflösung von Black Earth Farming weiter investiert bleiben. Hat jemand eine Investment-Idee für andere Gesellschaften, die große Landbestände im ehem. Ostblock halten? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DarkBasti August 18, 2017 Lasst es mit Agrarindustrien. Damit wird keiner Glücklich. Nicht der Anleger, denn es sind wirklich minimale Wachstumsmöglichkeiten und minimale Erträge im Vergleich zu anderen Anlageformen möglich. Wenn man doch alles auf Großbetriebe und AGs auslegt, leidet die Biodiversität und es entstehen Agrarwüsten in denen kaum noch ein Tier leben kann. Des Weiteren wird dem Boden keine Pause gegönnt. Durch Überdüngung wird versucht das auszugleichen. Durch den Regen werden die Nährstoffe in die Gewässer geschwemmt und es treten massiver Algenwuchs und damit Fischsterben auf. Am Ende gibt es noch ein Ernteausfall oder irgendwelche Subventionen werden gestrichen oder oder. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schildkröte August 18, 2017 Jede Branche weist gewisse Risiken auf, welche es zu beachten gilt. Aber Du scheinst mir zu sehr nur aus ethischen Gründen von dieser Branche abzuraten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ufr August 18, 2017 vor 11 Stunden schrieb DarkBasti: Lasst es mit Agrarindustrien. Damit wird keiner Glücklich. Nicht der Anleger, denn es sind wirklich minimale Wachstumsmöglichkeiten und minimale Erträge im Vergleich zu anderen Anlageformen möglich. Hmm, das ist schon recht pauschal, oder? Ehrlich gesagt waren einige meiner besten Investments der letzten Zeit aus der Agrarindustrie (John Derre, Black Earth Farming). Und grade im Ostblock sehe ich immer noch erhebliches Potential, wenn man z. B. mal die Landpreise dort mit den Landpreisen hier vergleicht und mögliche Produktivitätssteigerungen berücksichtigt. Nicht zu vergessen, dass Land an sich eines der langfristig wertbeständigsten und zugleich absolut nicht vermehrbaren Assets überhaupt ist (wenn auch mit Preis-Schwankungen behaftet). Dass es auch da disruptive Technologien wie z. B. Vertical Farming gibt, ist schon klar, aber m. E. kein Ausschlusskriterium. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Gast240416 August 18, 2017 · bearbeitet August 18, 2017 von Cef vor 14 Stunden schrieb DarkBasti: Wenn man doch alles auf Großbetriebe und AGs auslegt, leidet die Biodiversität und es entstehen Agrarwüsten in denen kaum noch ein Tier leben kann. Des Weiteren wird dem Boden keine Pause gegönnt. Durch Überdüngung wird versucht das auszugleichen. Durch den Regen werden die Nährstoffe in die Gewässer geschwemmt und es treten massiver Algenwuchs und damit Fischsterben auf. Am Ende gibt es noch ein Ernteausfall oder irgendwelche Subventionen werden gestrichen oder oder. Bei solchen Beiträgen hab ich immer das Gefühl das jemand Phrasen nachplappert. Als ob Pausen gönnende, kleinteilige, dünger-und subventionsfreie Kleinbetriebe die Existenz der Fische und der Biodiversität und außerdem noch reiche Ernten garantieren ? Ich glaube hier redet der Beengte von der Weite. Edit: Text deeskaliert Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DarkBasti August 21, 2017 @cef Und du weißt es besser weil du Landwirt bist? Wohl kaum. Noch nie was von Dreifelderwirtschaft gehört? Auch nix von Bodenerosion? Das Problem ist bei der Agrarindustrie, das es eine Subventionierte Industrie ist. Wer Subventioniert bitte eine Landschaft zerstörende Industrie auf Dauer? Warum investiert ihr nicht in Braun oder Steinkohlenbergwerke? Das ist nicht so umweltschädlich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schildkröte August 10, 2018 · bearbeitet August 10, 2018 von Schildkröte Zitat The Australian Agricultural Company (AACo) is an Australian company that, as at 2018, owns and operates feedlots and farms covering around 7 million hectares of land in Queensland and the Northern Territory, roughly 1% of Australia’s land mass. As of July 2008 AACo had a staff of 500 and operated 24 cattle stations and 2 feedlots, consisting of over 565,000 beef cattle.[1] The company was founded in 1824 through an Act of the British Parliament, with the right to select 1,000,000 acres (4,047 km2) in New South Wales for agricultural development, it is one of Australia's oldest still-operating companies. Its headquarters are today in Brisbaneand it has been listed (or relisted) on the Australian Stock Exchange since 2001. Quelle: Wikipedia Zitat Cosan is a public listed company, a Brazilian conglomerate producer of bioethanol, sugar and energy . The company operates in Brazil, Argentina, Uruguay, Paraguay, Bolivia and United Kingdom. Quelle: Wikipedia Zitat Tejon Ranch Company (NYSE: TRC), based in Lebec, California is one of the largest private landowners in California. The company was incorporated in 1936 to organize the ownership of a large tract of land that was consolidated from four Mexican land grants acquired in the 1850s and 60s by ranch founder General Edward Fitzgerald Beale. The company now owns over 270,000 acres (1,093 km2) in the southern San Joaquin Valley, Tehachapi Mountains, and Antelope Valley. It is the largest contiguous piece of private property in the state. Tejon Ranch’s agricultural operation primarily grows almonds, pistachios, and wine grapes, along with some alfalfa and the occasional row crop. Cattle leases cover about 250,000 acres (1,012 km2), and depending on the season, up to 12,000 head of cattle can be found grazing on the ranch. Quelle: Wikipedia Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
McScrooge April 7, 2023 Holen wir doch diesen etwas älteren Faden mal etwas hervor. Eigentlich ist es doch aktueller denn je. Der Agrarbereich wird sicherlich zu den Wachstumsbereichen gehören. Gutes Farmland wird knapper werden. A1XE4J Farmland Partners investiert ja hochwertige Agrarflächen in den USA, ebenso A1KCL7 Gladstone Land. Ist hier bereits jemand investiert? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko Dezember 3, 2023 · bearbeitet Dezember 3, 2023 von reko 2023/12/01 Secretary Antony J. Blinken At the UN Climate Conference, COP 28, Leaders Event: Transforming Food Systems in the Face of Climate Change Zitat .. As President Biden has said, if parents can’t feed their children, nothing else matters. And here is the problem: This challenge is only going to get worse. A growing population means the global demand for food is likely to increase by an estimated 50 percent by the year 2050. An escalating climate crisis means that crop yields could drop by as much as 30 percent over that same period. So do the math: We’ll be feeding more and more people on a planet where growing food will become harder and harder. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag