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Jusomath

Stehen wir kurz vor dem Mega-Crash?

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Rinderfond
Kann sein - bisher haben immer alle gesagt, daß die Zinssenkungen schon eingepreist sind. Gestimmt hat es kein einziges Mal. Was ist denn, wenn Ben mal anders herum überrascht und 100 statt der erwarteten 50 oder 75 Basispunkte senkt?

 

Kann sogar sein, dass gerade die Unsicherheit und die Vielzahl von Optionen und möglichen Gründen dazu führen, dass quasi jede Entscheidung "falsch" ist:

 

0-25) Wird zu schwach gesenkt - oder unwahrscheinlicherweise gar nicht, - dann kommt das nicht gut an.

50) Eine mittlere Senkung kann auch als Zeichen von Schwäche und Planlosigkeit gesehen werden.

75-100) Eine starke oder extrem starke Senkung kann auch als fortgesetzte Panikreaktion und als ein Verschießen nahezu allen Restpulvers gesehen werden.

 

Ich möchte nicht in der Haut von BB stecken. Schlimme Initialen hat der Herr Bernanke...AAA wäre sicher besser. ;)

 

Und: Bekommt der eigentlich einen Bonus am Jahresende, so als Banker?

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ibelieve
Nun kann auch Bear-Stearns-Chef Alan Schwartz nicht mehr anders, als einzuräumen, dass seine Bank in der Liquiditätsklemme steckt. Zuvor hatte er von solchen Problemen nichts wissen wollen. Obwohl es immer wieder entsprechende Gerüchte gab. Nun wird seine Bank wohl von JP Morgan übernommen.

 

Wirtschaft in Not die Notenbank legt nach

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Marktfrau
Ähhh...................sollte der DAX nicht laut deiner Meinung von Seite eins dieses Freds Mitte März auf 7300 stehen? :-

 

Ja, es erweist sich inzwischen als etwas zäher, als vor 6 Wochen von mir angenommen. Dadurch verzögert sich der Dreh nach oben etwas.

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ibelieve

Bear Stearns soll verkauft werden

Für die ins Trudeln geratene US-Investmentbank Bear Stearns wird einem Zeitungsbericht zufolge fieberhaft ein Käufer gesucht. Dabei ist noch unklar, ob die Bank möglicherweise aufgespalten wird.

 

 

Bear Stearns und die beratende Bank Lazard hofften, bereits in den nächsten Tagen einen Interessenten zu finden, berichtete das "Wall Street Journal" am Samstag unter Berufung auf informierte Personen. Die Investmentbank war die Liquidität weitgehend ausgegangen und sie musste eilig vom Konkurrenten J.P. Morgan Chase und der regionalen Notenbank von New York finanziell gestützt werden.

 

Es sei noch völlig offen, ob Bear Stearns als Ganzes verkauft werden soll oder zuvor zerschlagen werden könnte, schrieb die Zeitung weiter. Bear Stearns hat vier Einheiten, die potenzielle Käufer interessieren könnten: Das Investmentbanking, den Aktien- und Anleihenhandel, den Clearing-Bereich sowie die Vermögensverwaltung.

 

Vor allem die beiden ersten Sparten dürften angesichts der Finanzkrise wenig Interessenten finden. Zudem kämpfen große Konkurrenten unter den potenziellen Käufern derzeit zumeist mit eigenen großen Problemen. Auch der Verkauf des Bankgebäudes im Herzen New Yorks könnte eine Option sein - es könnte nach Schätzungen mehr als 1 Mrd. $ wert sein.

 

Bear Stearns ist die kleinste der fünf großen New Yorker Investmentbanken und das bisher prominenteste Opfer der Finanzkrise. Tagelange Gerüchte über eine schlechte Finanzlage der Bank dürften dazu beigetragen haben, dass sie keine kurzfristigen Kredite mehr auf dem Interbankenmarkt mehr bekam. Bear-Stearns-Chef Alan Schwartz sagte, angesichts der Spekulationen habe sich die Liquidität der Bank in den vergangenen 24 Stunden drastisch verschlechtert.

 

Die Aktien von Bear Stearns brachen am Freitag um 45,88 Prozent auf 30,85 $ ein. Der Finanzchef der Bank, Sam Molinaro, hatte am Freitag gesagt, alle Werte der Bank dürften einem Preis in der Region von 80 $ je Aktie entsprechen. Diese Diskrepanz dürfte einen Verkauf der Bank als Ganzes nicht gerade erleichtern.

 

J.P. Morgan kündigte am Freitag an, man wolle Bear Stearns in den vier Wochen zu einer dauerhaften Sicherung der Liquidität verhelfen. Der größere Konkurrent wird Geld von der Notenbank beziehen und es an Bear Stearns für 28 Tage weiterverleihen. Es ist das erste Mal in der Finanzkrise, dass eine Bank der Top-Liga so schwer getroffen ist, dass sie Rettungsmaßnahmen braucht.

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus
Kann sogar sein, dass gerade die Unsicherheit und die Vielzahl von Optionen und möglichen Gründen dazu führen, dass quasi jede Entscheidung "falsch" ist:

 

0-25) Wird zu schwach gesenkt - oder unwahrscheinlicherweise gar nicht, - dann kommt das nicht gut an.

50) Eine mittlere Senkung kann auch als Zeichen von Schwäche und Planlosigkeit gesehen werden.

75-100) Eine starke oder extrem starke Senkung kann auch als fortgesetzte Panikreaktion und als ein Verschießen nahezu allen Restpulvers gesehen werden.

 

Ich möchte nicht in der Haut von BB stecken. Schlimme Initialen hat der Herr Bernanke...AAA wäre sicher besser. ;)

 

Und: Bekommt der eigentlich einen Bonus am Jahresende, so als Banker?

 

 

Ich als Fed-Chef würde gar nicht ans senken denken. Erhöhen müssten die die Zinsen bei der Hyperinflation.

Aber Uncle-Ben sind politisch die Hände gebunden und die Inflation geht ihm ehh am A... vorbei. Also wieso nicht gleich auf 1 % senken. Das ist ehh die Targetrate früher oder später...

 

Gespannt bin ich nur wenn das Zinspulver verschossen ist und die Banken immernoch nicht saniert. Dann kommt wirklich Helicopter-Ben und baut Cluster-Geld-Bomben.

 

Bonus? Für was soll der nen Bonus bekommen? Für die höchste Inflationsrate seit 30 jahren? Für die meisten geschrotteten Banken? Dafür dass ein Land jegliches Vertrauen in das Bankensystem verliert (und das übrigens zurecht)? Nee, Bonus bekommt der sicher nicht. Im Gegenteil, er kann froh sein, wenn man ihn nicht mit Fackeln durchs Land treibt. :finger:

 

Offtopic: Habt ihr gehört wie Trichet in den Pressekonferenzen von den Amerikanern redet? Er sagt nicht "die Fed" oder " die Amerikaner" sondern lediglich "die Anderen". Ganz schön abwertend oder nicht? :-

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Rinderfond
Offtopic: Habt ihr gehört wie Trichet in den Pressekonferenzen von den Amerikanern redet? Er sagt nicht "die Fed" oder " die Amerikaner" sondern lediglich "die Anderen". Ganz schön abwertend oder nicht? :-

...vielleicht in Anlehnung an einen *anderen* Horrorfilm... post-3849-1205633868_thumb.jpg

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otto_ottifant
Soviel Pessimismus mag ich. Das bringt mich richtig in Kaufstimmung. :D

 

Und wie. :-

Ich werde am Montag alle Shortpositionen auflösen und long gehen.

So eine schöne Panikstimmung gab's schon lange nicht mehr.

Wenn ich sehe, daß 5-jährige französische Staatsanleihen einen Risikoaufschlag auf Bundesanleihen haben, dann ist sicher daß die Angsthasen völlig durchdrehen.

Ist meiner Meinung nach beeindruckend wie emsig der DAX steigt, wenn gerade keine amerikanischen Horrormeldungen kommen.

Wer sich nicht bald investiert wird weinend den "viel zu hohen" Kursen beim Steigen zusehen.

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steff123
So eine schöne Panikstimmung gab's schon lange nicht mehr.

 

Panik sehe ich nicht. Hast du 1998 miterlebt? Das war Panik, als wir bei 3800 waren.

 

Jetzt ist nur ein bisschen negative Stimmung. Imo sind die Leute in der Überhand, die hoffen und glauben, dass es aufgrund der negativen Stimmung wieder hochgehen muss.

 

Uns fehlt auch noch ein richtiger Sell-Out. Das war zwar im Januar ein Ansatz, da wir uns jetzt aber wieder auf dem Niveau befinden, würde ich die Bewegung vom Januar nicht als Sell-Out einstufen. So zwei Tage 6-8% runter und wenn dann keiner mehr an Schnäppchen glaubt, muss man den Mut haben long zu gehen. Das könnte um die 5000 Punkte der Fall sein sein

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Rinderfond
Panik sehe ich nicht. Hast du 1998 miterlebt? Das war Panik, als wir bei 3800 waren.

 

Jetzt ist nur ein bisschen negative Stimmung. Imo sind die Leute in der Überhand, die hoffen und glauben, dass es aufgrund der negativen Stimmung wieder hochgehen muss.

Sehe ich ganz genauso. Hab ich vor ein paar Tagen hier auch schon so geschrieben.

 

Uns fehlt auch noch ein richtiger Sell-Out. Das war zwar im Januar ein Ansatz, da wir uns jetzt aber wieder auf dem Niveau befinden, würde ich die Bewegung vom Januar nicht als Sell-Out einstufen. So zwei Tage 6-8% runter und wenn dann keiner mehr an Schnäppchen glaubt, muss man den Mut haben long zu gehen. Das könnte um die 5000 Punkte der Fall sein sein

 

Vorsicht: Was sóll sich in den USA denn nennenswert tun, damit der Markt dreht? Und bevor sich da etwas tut, sieht es auch für den Exportweltmeister nicht sehr viel besser aus. Die 2/3, die wir nach Europa exportieren, sind Geschichte, sobald es in Spanien (Immobilienkrise) und Großbritannien (Immobilienkrise deluxe) mal richtig nach unten rasselt. Und Südosteuropa kann sich Importe momentan auch kaum noch leisten. Es gibt kein Gesetz, wonach Rezessionen oder Krisen immer nach "ein bis zwei Quartalen" (Analystenmantra) beendet sind.

 

Vor allem liest man hier immer, was die Leute alles planen und kaufen wollen. Dann nur zu, bitte! Schreibt mal schön, was Ihr gekauft habt und liefert uns ein schönes Tracking. Das wäre spannend. Solange alle nur labern, geht auch der Dax nicht rauf. ;) Klar.

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Hurus
Panik sehe ich nicht. Hast du 1998 miterlebt? Das war Panik, als wir bei 3800 waren.

 

Jetzt ist nur ein bisschen negative Stimmung. Imo sind die Leute in der Überhand, die hoffen und glauben, dass es aufgrund der negativen Stimmung wieder hochgehen muss.

 

Uns fehlt auch noch ein richtiger Sell-Out. Das war zwar im Januar ein Ansatz, da wir uns jetzt aber wieder auf dem Niveau befinden, würde ich die Bewegung vom Januar nicht als Sell-Out einstufen. So zwei Tage 6-8% runter und wenn dann keiner mehr an Schnäppchen glaubt, muss man den Mut haben long zu gehen. Das könnte um die 5000 Punkte der Fall sein sein

 

Ich seh die Stimmung recht nah an einer Panik...

 

Ich habe gerade keine Zeit die entsprechenden Fundstellen herauszusuchen, aber in den

letzten Wochen konnte man im Forum Themen finden wie "Ende des US Dollars" "Die ganze

Welt ist eine Blase" Computerprogramm sagt Megacrash voraus" Citibank wird bald Gläubigerschutz

beantragen" etc..

 

Von den Meinungen der Analysten ganz abgesehen, die übertreffen sich damit Horrorvisionen

an die Wand zu malen.

 

Dabei muss man noch bedenken, dass im Forum viele erfahrene Investoren unterwegs sind, die

weniger zu Panik neigen als das Gros der Marktteilnehmer und im übrigen davon auszugehen ist,

dass jene die den Untergang schon als beschlossenen Sache erachten eher nicht mehr in

einem Aktienforum unterwegs sein dürften...

 

Die Stimmung in einem Börsenforum wird also gegenüber der allgemeinen Marktstimmung

immer noch etwas besser erscheinen.

 

Am "Black Monday" hatte der DAX - gemessen am absoluten Punktverlust - den grössten

Sturz seiner Geschichte an einem Tag. Im 10 Jahreschart ist der Knick, den wir gerade

gesehen haben deutlich exponiert zu erkennen, davon kann sich jeder selbst überzeugen.

 

Von den Kursverläufen der grossen Banken, die locker mal 2/3 ihrer Marktkapitalisierung

eingebüsst haben, ganz zu schweigen...

Also wenn das kein Sell-out war, dann weiss ich nicht...

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berliner
· bearbeitet von berliner
Uns fehlt auch noch ein richtiger Sell-Out. Das war zwar im Januar ein Ansatz, da wir uns jetzt aber wieder auf dem Niveau befinden, würde ich die Bewegung vom Januar nicht als Sell-Out einstufen.

Warum soll man denn einen Sell-Out bekommen? Wir haben ein Versagen einzelner Banken, aber die Wirtschaftsdaten an sich sind nach wie vor ok, und das spiegelt sich auch in den Unternehmenszahlen der aktuellen Berichtssaison.

 

Wenn jeder den Crash erwartet und herbeiredet, kommt er sowieso nicht.

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BarGain
· bearbeitet von BarGain
...vielleicht in Anlehnung an einen *anderen* Horrorfilm...

the others ist kein horrorfilm, sondern ein suspense-thriller - vorausgesetzt man hat zuvor noch nie the sixth sense gesehen, denn sonst findet man die pointe extrem schnell raus.

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Desperado
Wenn jeder den Crash erwartet und herbeiredet, kommt er sowieso nicht.

 

Vielleicht aber doch.... ;)

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,541789,00.html

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Lampalya

Aber nächste Woche dürfte es doch nur noch "bergab" gehen oder? Gleich vier große US-Investmentbanken werden ihre Quartalszahlen vorlegen. Mit Bangen erwarten Börsianer auch die US-Erzeugerpreise, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und den Konjunkturindex der Federal Reserve von Philadelphia am Donnerstag.

 

Oder wie seht ihr das. Abgesehen von der Zinsentscheidung am Dienstag, wird es wohl doch eher negative Schlagzeilen geben.

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berliner
Aber nächste Woche dürfte es doch nur noch "bergab" gehen oder? Gleich vier große US-Investmentbanken werden ihre Quartalszahlen vorlegen. Mit Bangen erwarten Börsianer auch die US-Erzeugerpreise, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und den Konjunkturindex der Federal Reserve von Philadelphia am Donnerstag.

Ja, nächste Woche wird es runtergehen, oder auch nicht. Solche Szenarien mit Ankündigung sind mir äußerst suspekt. Vielleicht werden Banken noch mal ein bißchen geprügelt. Für einen Crash fehlen mir aber die Voraussetzungen:

1.schlechte wirtschaftliche Rahmendaten

2.schlechte Ertragssituation und Aussichten bei den Unternehmen

3.Überbewertung

 

P.S. Zitate besser klar kennzeichnen.

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Wave XXL
Experten erwarten das Schlimmste, nachdem Bear Stearns am Freitag knapp dem Kollaps entging.

 

na wenn die das schlimmste erwarten, dann kann es ja nur positive überraschungen geben.... ;)

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tschenser
na wenn die das schlimmste erwarten, dann kann es ja nur positive überraschungen geben.... ;)

 

der ist gut

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ibelieve
Wir haben ein Versagen einzelner Banken, aber die Wirtschaftsdaten an sich sind nach wie vor ok,

 

Ende der fetten Jahre

 

Alles in bester Ordnung in Europa? Finanzkrise, Aktiencrash, Ölpreis-Explosion, steigende Teuerungsraten, Dollar-Verfall alles kein Thema für den alten Kontinent? Schön wärs!

 

Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Im Jahresschlussquartal 2007 halbierte sich das Wachstum in der Euro-Zone auf magere 0,4 Prozent. Besonders die großen EU-Länder machen schlapp. In Deutschland und Frankreich schaffte die Wirtschaft von Oktober bis Dezember nur noch ein Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Italien befindet sich längst in der Stagnation.

 

In den vergangenen Wochen hagelte es immer neue Hiobsbotschaften. Diese ließen jeden Erholungsansatz an der Börse verpuffen. Schlecht stehen vor allem konjunkturempfindliche Werte da wie die Autokonzerne BMW und Daimler, aber auch der Zulieferer Continental. BMW kündigte bereits an, in den nächsten Monaten mehr als 8 000 Arbeitsplätze zu streichen. Grund: Die explodierenden Kosten für Rohstoffe, Material und Entwicklung sowie der Höhenflug des Euro drücken massiv auf die Rendite des Herstellers von Premium-Autos. Und der Abbau von Arbeitsplätzen bei BMW könnte noch weitergehen. Wenn der Dollar nachhaltig auf diesem Niveau bleibt, werden weitere Personalmaßnahmen folgen, sagte Ernst Baumann, Personalvorstand bei BMW.

 

Längst haben die Analysten der großen Banken und Forschungsinstitute ihre Prognosen für die Währungsunion nach unten korrigiert, und zwar drastisch. Nur noch etwa 1,5 Prozent Wachstum trauen sie der Wirtschaft in diesem Jahr zu ein böser Absturz verglichen zum Vorjahr, als das Bruttoinlandsprodukt um 2,6 Prozent zulegte.

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Rinderfond
· bearbeitet von Rinderfond

Die alles entscheidende Frage: Wann bessert sich die Lage für den US-Konsumenten, und wie sehr wird sie sich vorher noch verschlechtern?

 

Welche Daten, KGVs etc. im Moment vorliegen, ist da eher irrelevant. Es gibt bisher nicht einen "Housing"-Indikator, der irgendeine Verbesserung andeutet. Aber solange die kleinen Anleger in Deutschland völlig ignorieren, wer das (Schulden-)Geld für den weltweiten Boom bisher bereitgestellt und verprasst hat, solange müssen sie sich auch wundern, warum ihr "fundamental völlig intakter" DAX immer weiter bröckelt.

 

Das ist wie mit dem Wirbelsturm und dem Schmetterling: Der US-Konsument ist im Prinzip so eine Art Schmetterling. (Das war er im positiven Sinne, er kann es aber auch im negativen Sinne sein.)

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Rinderfond
· bearbeitet von Rinderfond
na wenn die das schlimmste erwarten, dann kann es ja nur positive überraschungen geben.... ;)

 

Die erwarten nicht das Schlimmste. Sie hoffen, dass das Schlimmste nicht zu erwarten ist. War bei Bear Stearns auch nicht anders. Hätte man wirklich vorher das Schlimmste erwartet, wäre die Aktie am Freitag nicht spontan für die Hälfte zu haben gewesen (und das Gerücht war da, also das, was keiner erwarten wollte). Wer das Schlimmste erwartet, hält keine Aktien mehr. Das ist der riesengroße Unterschied, der hier gerne verkannt wird.

 

Ich habe im Oktober gerätselt, wie wir angesichts solch drohender Krisen all-time-highs zu verzeichnen können. Ich habe nicht mit dem Schlimmsten, aber mit viel Schlimmen gerechnet und entsprechend gehandelt (ist auch ein Unterschied zum gebetsmühlenartigen Wiederholen von Wunschdenken). Inzwischen sehe ich das aber noch deutlich düsterer. Und das ist keine Hoffnung meinerseits, da ich von der Spekulation alleine nicht leben könnte. Auch möchte ich nicht in einer Depression leben, wie in den 1930er-Jahren oder auch im Japan der 1990er-Jahre.

 

Die Situation ist deshalb so gefährlich, weil viele quasi unmittelbar bereit sind, alles zu verkaufen, wenn das Nicht-zu-Hoffende eintritt. Die Überlegungen werden im Hinterkopf bereits getätigt, daher ist die Reaktion dann ggf. sehr schnell (durch Stop-Loss-Orders zum Beispiel). Allerdings bezieht sich das momentan wohl eher noch auf einzelne Zweckgesellschaften und Banken, noch nicht auf die gesamte Wirtschaft.

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steff123
Aber solange die kleinen Anleger in Deutschland völlig ignorieren, wer das (Schulden-)Geld für den weltweiten Boom bisher bereitgestellt und verprasst hat, solange müssen sie sich auch wundern, warum ihr "fundamental völlig intakter" DAX immer weiter bröckelt.

 

Ja so ist es nun mal, wenn 99,999% keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen haben und nur monetär und nicht realwirtschaftlich denken können. Alle regen sich z. B. immer über die Staatsverschuldung auf. Aber nur die wenigsten wissen, was es bedeutet diese abzubauen.

 

Und Bernanke und Bush sind glaube auch nicht so blöd, wie wir alle denken, auch wenn deren Kommunikation nach außen suboptimal ist. Die wissen ganz genau, dass es nur einen Weg aus dem Dilemma geben kann. Ob der erfolgsversprechend ist, wir sich zeigen.

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berliner
Längst haben die Analysten der großen Banken und Forschungsinstitute ihre Prognosen für die Währungsunion nach unten korrigiert, und zwar drastisch. Nur noch etwa 1,5 Prozent Wachstum trauen sie der Wirtschaft in diesem Jahr zu ein böser Absturz verglichen zum Vorjahr, als das Bruttoinlandsprodukt um 2,6 Prozent zulegte.

1.5% ist immer noch keine Rezession und erst recht kein Grund für einen Crash.

Schlecht stehen vor allem konjunkturempfindliche Werte da wie die Autokonzerne BMW und Daimler, aber auch der Zulieferer Continental.

Wollen mal sehen, wie es aussieht, wenn die berichten. Bislang waren die Unternehmenszahlen für 2007 doch eher 2/3 zu 1/3 positiv und die Ausblicke ebenfalls.

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steff123
Die erwarten nicht das Schlimmste. Sie hoffen, dass das Schlimmste nicht zu erwarten ist. War bei Bear Stearns auch nicht anders. Hätte man wirklich vorher das Schlimmste erwartet, wäre die Aktie am Freitag nicht spontan für die Hälfte zu haben gewesen (und das Gerücht war da, also das, was keiner erwarten wollte). Wer das Schlimmste erwartet, hält keine Aktien mehr. Das ist der riesengroße Unterschied, der hier gerne verkannt wird.

 

Man muss halt in der Lage sein, die Erwartung der Erwartungen zu managen ;)

 

Es wird ja auch häufig immer gesagt, dass alle "Bären" breits schon verkauft haben und dass es jetzt nur noch aufwärts gehen. Aber zu jedem Verkäufer-Bär gehört auch ein Käufer-Bulle. Was passiert aber, wenn die Erwartungen des Bullen enttäuscht werden?

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berliner
Aber zu jedem Verkäufer-Bär gehört auch ein Käufer-Bulle. Was passiert aber, wenn die Erwartungen des Bullen enttäuscht werden?

Der Preis wird doch eh nicht vom Gros der Anleger gemacht, sondern von der Minderheit der aktiven Trader. Insofern kann ich mir auch einem DAX mit Durchschnitts-KGV von 3 vorstellen. Wer Geld hat, kauft dann.

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georgewood

heute rappelts wieder ganz schön. siemens mit -12% abgestraft. das bei einem riesen unternehmen. da schlagen wieder mal alle alarmglocken. so ein großer werd darf nicht so stark einbrechen. das zeigt mir dass noch genügend "spieler" im markt sind oder schon wieder eingestiegen sind. ich wechsle nach diesem einbruch wieder klar auf die bärenseite obwohl ich eigentlich immer optimist bin

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