Sonnenwetter November 14, 2007 Hallo zusammen, bin Neuling und habe ein Direkt-Depot bei der DiBa. Der Freibetrag ist ausgeschöpft. Bereits gekauft habe ich zwei bekannte thesaurierende Publikumsfonds: -Lingohr (DE0009774794) -Sauren (LU0106280919) 1.) Was nun?Die Fonds möchte ich erst verkaufen wenn ich Rentner bin (in etwa 25-30 Jahren). Was muß ich bei der Besteuerung genau beachten und wie funktioniert das konkret? 2.) Ist es richtig das ich die für die Einkommenssteuer relevanten Daten für den inländischen Fonds von meiner Depot führenden Stelle aus der Jahresbescheinigung entnehmen kann und dies nur entsprechend zu übertragen brauche? Angenommen ich habe den 'Lingohr' ordnungsgemäß jedes Jahr versteuert und verkaufe ihn als Renter. Dann bekommt das Finanzamt nichts. Richtig? 3a.) Wie verhält es sich bei dem ausländischen Fonds? Bekomme ich seitens der depotführenden Stelle die notwendigen Informationen für die Steuererklärung oder nur bei der Fondgesellschaft? Angenommen ich habe auch den ausländischen thesaurierenden Fonds jedes Jahr versteuert und verkaufe ihn als Rentner. Bekommt das Finanzamt dann erstmal viel Geld für nichts, welches ich dann ein Jahr später zurückerstattet bekäme falls ich nachweisen kann das es bereits versteuert wurde? Falls ja, wie erbringt man den Nachweis? Muß man da alle Jahresbescheinigungen der Depotführenden Stelle der letzten 30 Jahre in Kopie an das Finanzamt schicken, die letzten 30 Steuererklärungen nachreichen, oder wie soll das funktionieren? 3b.) Angenommen ich habe den ausländischen thesaurierenden Fonds nie versteuert und verkaufe ihn als Rentner. Aber Rentner müssen weniger Steuern zahlen. Was wäre denn nun in dem Fall günstiger? Oder würde es nur eine Rolle spielen, wenn die Kapitaleinkünfte unter 801 lägen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine November 14, 2007 · bearbeitet November 14, 2007 von Sapine Schwer zu sagen, was genau das Finanzamt in 20-30 Jahren tatsächlich verlangt. Ich werde jedenfalls alles aufheben. Das Finanzamt bekommt natürlich schon Steuern bei thesaurierenden Fonds, sofern die Erträge (Dividendenanteil, Zinsen etc.) pro Jahr hoch genug sind. Habe bei meiner Bank seit letztem Jahr Probleme mit den Unterlagen für die Steuererklärung - die notwendigen Angaben waren jedenfalls bei dem von den Bank zur Verfügung gestellten Unterlagen nicht dabei. Muss aber meines Wissens gemacht werden, da sich sonst die ganzen Zinsen, Dividenden etc. bis zum Laufzeitende anhäufen und dann in einer Summe versteuert werden müssten. Evlt. sollte man Auszahlungen zu Fonds mit vergessenen Zinserträgen besser verteilt auf mehrere Jahre auflösen. Aber frag mich nicht in welche Nesseln du dich damit setzt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag