Rinderfond Juli 1, 2007 Ich habe damals mit großem Interesse den Thread zum Vergleich von Immobilien und anderen Anlageformen gelesen. Für mich geht es jetzt allerdings nicht um "entweder oder", sondern um mögliche steuerliche Vorteile bei einer fremdgenutzten Immobilie. Eine gewisse Rendite ist sicher auch zu erwarten, wenn man denn in einer prosperierenden deutschen Metropole kauft. Mir schwebt in etwa ein Objekt um die 300.000 bis 350.000 Euro vor. In sehr guter City-Lage bekommt man dafür ca. 65-70 qm, also etwas für gutverdienende Singles oder Paare (mit max. einem Baby). Also etwas, das immer gut zu vermieten ist, wenn es mitten in der Stadt liegt. (Kaltmiete: ca. 700 bis 800 Euro) Ich habe bisher nur vom familiären Hörensagen mit Immobilien zu tun, mehr weiß ich nicht darüber. Wenn man den Stress mit den Mietern mal außen vor lässt, wie sieht es bei einem sechsstelligen Brutto mit den steuerlichen Vorteilen aus? Lohnt sich das heute überhaupt noch? Und was passiert später beim Verkauf? Rinderfond Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BarGain Juli 1, 2007 Mir schwebt in etwa ein Objekt um die 300.000 bis 350.000 Euro vor. In sehr guter City-Lage bekommt man dafür ca. 65-70 qm, also etwas für gutverdienende Singles oder Paare (mit max. einem Baby). Also etwas, das immer gut zu vermieten ist, wenn es mitten in der Stadt liegt. (Kaltmiete: ca. 700 bis 800 Euro) von welchen mieten träumst du da bitte??? das von dir hier gezeichnete objekt müßte da schon mitten in berlin, hamburg oder münchen stehen.... in den städten im ruhrgebiet (was ich als solches in toto sogar als die größte aller deutschen metropolen bezeichnen würde) sind für 65-70 qm kaltmieten von 300-400 euro üblich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Grumel Juli 1, 2007 Achja, das Ruhrgebiet, der Traum aller Mieter. Jede Kleinstadt hat allerdings höhere Mieten.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rinderfond Juli 1, 2007 von welchen mieten träumst du da bitte??? das von dir hier gezeichnete objekt müßte da schon mitten in berlin, hamburg oder münchen stehen.... Ganz genau! Und lasse dabei bitte Berlin außen vor... In HH und MUC sind diese Mieten tatsächlich absolut realistisch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BarGain Juli 1, 2007 jetzt mal den steuerlichen aspekt aussen vor gelassen.... bei 800 euro miete sind das 9.600 euro p.a. - bei anschaffungskosten von 300.000 ocken wäre das eine verzinsung des eingesetzten kapitals von 3,2%. wenn das ding zumindest teilweise fremdfinanziert wird, wäre das mit ziemlicher sicherheit nicht einmal für eine kredittilgung ausreichend, geschweige denn, daß es effektiv noch was abwerfen würde. die steuerlichen vorteile durch abschreibungen müssen ja geradezu gigantisch sein, anderenfalls ist es rational nicht mehr zu erklären, daß leute überhaupt noch häuser zum zwecke der vermietung kaufen.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Elvis77 Juli 1, 2007 · bearbeitet Juli 1, 2007 von Elvis77 Ich hatte mit meiner Schwester zusammen in Bremen ein Haus was letztendlich weniger als 150.000Euro wert war und wir haben dafür schon 800Euro Kaltmiete bekommen. War zugegeben auch vergleichsweise viel, aber 700-800 für 350.000Euro Kapitaleinsatz ist etwas mager. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Goldjunge Juli 1, 2007 Wenn man den Stress mit den Mietern mal außen vor lässt, wie sieht es bei einem sechsstelligen Brutto mit den steuerlichen Vorteilen aus? Lohnt sich das heute überhaupt noch? Und was passiert später beim Verkauf? Mhh, ich kann nur einige Stichworte einwerfen - genaueres kann Dir vermutlich ein Steuerberater erzählen. Also bei vermieteten Wohnungen kann man: Abschreibungen (und Anschaffungsaufwendungen) der Wohnung und Schuldzinsen (aber keine Tilgung) und sämtliche Erhaltungsaufwendungen (Reparaturen die nicht Wertsteigernd sind) in der Steuererklärung absetzen. Mieteinnahmen sind natürlich auf der Habenseite gegenzurechnen. Inwieweit etwaige Verluste mit anderen Einkunftsarten gegengerechnet werden können weiß ich nicht. Bislang gabs glaube ich eine 10jährige Spekulationsfrist für vermietete Immobilien, innerhalb derer (Kauf und Verkauf innerhalb 10 Jahre) Wertsteigerungen zu versteuern waren. Wie das mit der neuen Abgeltungssteuer wird weiß ich nicht. Das mit dem Mieterstress sollte man nicht unterschätzen. Gerade bei nur einer Wohnung ist es sehr lästig wenn man nicht dicht dabei wohnt und selber handwerklich geschickt ist. Wenn man jedesmal den Handwerker ruft rechnet sich das wahrscheinlich nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
eurofetischist Juli 1, 2007 ich kann dir nur davon abraten immos zum vermieten zu kaufen. die rendite rechtfertigt den ärger nicht. mfg eurofetischist, der selbst einige immos vermietet hat Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BarGain Juli 1, 2007 der selbst einige immos vermietet hat stellt das die glaubwürdigkeit deiner warnung nicht ein bisserl in frage? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
StinkeBär Juli 1, 2007 · bearbeitet Juli 1, 2007 von StinkeBär Bestlagen sind immer Spekulationen auf Wertsteigerungen. In der Vergangenheit ging die Rechnung in Bestlagen auf, da sie knapp und begehrt sind. Für die Zukunft...? Wenn es um Mietrendite geht, empfehle ich Eisennach mit 12 %, Spass bei Seite, höhere Renditen bei Immos sind kein Maßstab für Qualität (analog Anleihen). Im Mietwohnbereich betragen die Liegenschaftszinsen im bundesdeutschen Durchschnitt ca. 5%. Gutachterausschüsse geben gute Jahresberichte zum regionalen Wohnungsmarkt aus. Auch meist örtliche Liegenschaftszinsen für die Kalkulation im Ertragswertverfahren. Die 15 sind das Geld auf jeden Fall wert, auch Wertgutachter können eine gute Beratung darstellen. Mit vorsicht auch regionale Maklerfirmen. Bei den Summen sollte man nicht geizen mit professioneller Beratung und Informationen. Fehler sind sehr teuer! Solche Investitionen tangieren viele Bereiche betriebswirtschaftlich (Steuer,Investionsrechnung), rechtlich(Mietverträge, baurechtl. z.B. Sanierungsgebiete), lokale Marktkenntnisse, regional volkswirtschaftlich und Bevölkerungsstruktur, bautechnisch(Bausubstanz) und und und Fazit intransparente Märkt mit vielen Einflussparametern, deswegen tendiere ich zu der Aussage Lagespekulationen bei Immos sollten Profisache sein. Die wissen wenigstens warum sie es machen und hinterher warum es schief ging. Einsteiger können aber genauso gut richtig liegen, nur eben eher zufällig. Mietspiegel nicht zu vergessen, gibt auch Mietwertgutachten. Vergleich ähnliche Objekte in Zeitungen, Maklerfirmen etc. mit Abzug einiger %, da es Wunschverkaufspreise sind. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sparfux Juli 1, 2007 Ganz genau! Und lasse dabei bitte Berlin außen vor... In HH und MUC sind diese Mieten tatsächlich absolut realistisch. Boa wem sagst Du das ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag