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Die Sache mit den Minijobs, Schwarzarbeit und Bürokratie
HalloAktie antwortete auf Thema von Bolanger in: Off-Topic
Das ist schon klar. Aber den Automatismus gibt es nicht. Denk an eine fristlose Kündigung zum 3. eines Monats oder einen Aufhebungsvertrag zum Anfang eines Monats bei einer regulären abhängigen Beschäftigung. Da wird dann auch nicht für die restlichen 300 Euro auf Minijob umgestellt, sondern die werden ganz normal mit allen Beiträgen abgerechnet. Ich habe z.B. mal bei der Post gejobt samstags und bin da dann auch zuletzt unter der Geringfügigkeitsgrenze gewesen. Das würde ganz normal über Steuerklasse 6 mit allen Beiträgen abgerechnet. Also das muss man als Arbeitgeber aktiv angehen in Absprache mit dem AN. -
Gold und Silber
Donaurenner antwortete auf Thema von delubac in: Rohstoffe, Edelmetalle und Commodities
und bei Silber ist das der WisdomTree Core Physical ETC. -
Die Sache mit den Minijobs, Schwarzarbeit und Bürokratie
Sapine antwortete auf Thema von Bolanger in: Off-Topic
Leider gibt es mittlerweile eine vermutlich nicht kleine Zahl von Haushaltshilfen, die ohne Anmeldung arbeiten. Der Grund ist klar brutto = netto. Man nennt das auch Schwarzarbeit. Auch beliebt ist ein versicherter Teilzeitjob mit mehreren Nebenjobs ohne Anmeldung. Da bekommt man die Kranken- und Pflegeversicherung für kleines Geld und bekommt im Rentenalter vermutlich das große Weinen, weil die Rente sehr niedrig ausfallen wird. Ganz ohne moralische Wertung nicht unbedingt ein Erfolgsmodell, ohne eventuelle rechtlichen Auswirkungen zu beachten. Ich hatte hierzu die Tage ein längeres Gespräch mit meiner Krankenkasse, weil ich so eine versicherungspflichtige Beschäftigung beabsichtige. Im ersten Schritt benötige ich eine eigene Betriebsnummer, was wohl ein einmaliger Aufwand ist, den man noch gut selbst hinbekommt (Online über das Arbeitsamt). Erst danach kann man Arbeitnehmer über dessen Krankenversicherung anmelden. Das reicht aber nicht, es müssen auch noch Meldungen über ein spezielles Portal erfolgen und das scheint nicht ganz so trivial zu sein. Das kann man wohl mit einer speziellen Software in der jeweils aktuellen Version auch noch selbst hinbekommen, für mich habe ich den Weg jedoch ausgeschlossen. Alternativ kann man diese Meldungen über einen Steuerberater (eher teuer) oder ein Lohnbüro abwickeln. Da scheint es Angebote für unter 10 Euro pro Monat zu geben, aber mir fehlen noch die konkreten Erfahrungen und ich weiß auch nicht wie umfangreich die Leistungen dort sind. Sollte jemand dazu spezielle Tipps haben, bin ich auch interessiert. Der Arbeitnehmer ist da in der Informationspflicht, denn woher soll der Arbeitgeber das wissen. Auch für einen Minijob braucht der Minijobber die Zustimmung seines Arbeitgebers meiner Erfahrung nach. -
... aus der Welt Wirtschaftsredaktion mit Benedikt Fuest. Damit man evtl. nicht klicken muss.
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Doch, denn die Flasche Schnaps wird niemals auf 0 sinken (außer niemand will/kann mehr Alkohol trinken). Das ist schon ein Unterschied.
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Deutschland hat es im 20. Jahrhundert gleich mehrmals geschafft, seine Währung mehr oder weniger komplett zu entwerten. Ich halte es für möglich, dass dies im Rahmen des vollkommen fehlgeleiteten Euroexperimentes auch im 21. Jahrhundert gelingen wird.
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@Puppi Danke für die Suchergebnisse und für deine Erklärung.
- Heute
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Ich habe wahrscheinlich falsch gesucht. Die Suche nach "ex USA" ergab keine Treffer. Was vor 10 Jahren galt, könnte heute anders aussehen, oder? Auf die Schnelle gefunden (sind nur einige von vielen Threads zu dem Thema und das geht wie gesagt nicht erst seit einigen Jahren ab): Kurz nur: Dass die 60% USA, die der Markt (=globaler, breiter Index nach Marktkapitialisierung = z.B. MSCI ACWI IMI) aktuell vorgibt, ein Klumpenrisiko ist, ist korrekt. Der Fehler ist aber, zu denken, man könnte dieses Risiko beseitigen durch einen manuellen Eingriff, ohne woanders neue Risiken zu erzeugen. Man kann kaum bis gar nicht Risiken beseitigen, ohne woanders neue zu erschaffen (30% EM sind z.B. auch ein Risiko oder auch 30% Europa oder auch verstärkt Value, Snall Caps oder Dividenden-Aktien). Man verschiebt also Risiken nur je nach persönlichem Bauchgefühl....und das meist zu höheren laufenden Kosten. Du musst für dich entscheiden, ob du dich traust, der Marktmeinung entgegenzutreten mit eigener Meinung. Ein ACWI IMI bildet ziemlich genau die Summe aller Aktienportfolios der Welt ab. Da sind auch alle Fonds enthalten und auch die "Experten", die wie du USA als Klumpen sehen. Dieses Verständnis ist elementar wichtig.
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Ach sorry, in dem Beitrag von @Puppi stand nur die ausschüttende Variante.
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Die Sache mit den Minijobs, Schwarzarbeit und Bürokratie
Bolanger antwortete auf Thema von Bolanger in: Off-Topic
Naja, so ganz glaube ich das noch nicht. Beschäftigungen unter der Geringfügigkeitsgrenze werden anders abgerechnet, da es z.B. keine individuelle Krankenversicherung gibt. Ein Minijobber ist nicht pflichtversichert in einer GKV, womit es auch keinen GKV-Anteil des AG gibt. Ich habe gerade gesehen, dass es auch online-Dienstleister gibt, die die Lohnabrechnung übernehmen. So schrecklich teuer sind die gar nicht. Allerdings gehen die davon aus, dass die Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze liegt, was hier ja nicht der Fall wäre. Es kommt eben zum ausgereizten Minijob noch ein weiterer hinzu, der leider nicht mehr als Minijob angerechnt werden kann. Oha, die Minijobzentrale sagt folgendes: Wer keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung hat, kann in zwei und mehr Minijobs gleichzeitig für verschiedene Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen tätig sein. Voraussetzung ist, dass der Verdienst insgesamt 603 Euro monatlich nicht übersteigt. Liegt der Verdienst über dieser Grenze, werden alle Jobs versicherungspflichtig und sind damit keine Minijobs mehr. Damit wird es fast unmöglich, den zweiten Minijob oben drauf zu satteln, wenn damit der erste Minijob versicherungspflichtig wird. Ich glaube nicht, dass Arbeitgeber zur anderen Abrechnungsart verpflichtet werden können. -
nope, der flossbach in thesaurierend hält doch genauso viel USA: https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B3RBWM25,LU0366178969,LU2673417882
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Das Gewichten von Index-Fonds nach Marktkapitalisierung ist zwar ein derzeit dominierender, auch nur einer von mehreren Ansätzen passiven Investierens. Es gibt Indizees, die nach BIP gewichten oder die Gewichtung einzelner Unternehmen begrenzen. Wie die von dir zitierte Passage korrekt aussagt, ist der MSCI World eine Wette darauf, dass sich die amerikanisch Stärke fortsetzt. Gegen eine Wette zu wetten, ist genauso eine Wette, wie die Wette dafür.
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Ohne mich als Experten zu fühlen oder eine unnötige off-topic Diskussion starten zu wollen, sehe ich einen Unterschied zwischen "ausschüttend" (aus deinem Beispiel) und "thesaurierend". Während ich die erste Variante als gut geeignet für eine Dividendenstrategie und aktuellen Cashflow sehe (hier schütten wahrscheinlich größere Firmen mehr aus, hoher USA-Anteil von Vorteil?), halte ich die zweite Kategorie für Langfrist-Anleger möglicherweise für besser geeignet. Nochmals: das ist meine persönliche Meinung und ich kann falsch liegen. Danke für die Unterstützung
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Hotzenplotz2 folgt jetzt dem Inhalt: Bitcoin
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Abgesehen davon, dass mich BTC wenig interessieren finde ich das Argument "BTC und Euro können beide auf 0 sinken" eher schwach. Nur, weil es die theoretische Möglichkeit gibt sind das ja nicht zwei gleichgewichtete Positionen. "Wenn ich rausgehe fällt mir Regen auf den Kopf oder ein Asteroid" da ist theoretisch auch beides möglich die Wahrscheinlichkeiten sind aber eben doch sehr unterschiedlich. Hinter Währungen stecken Staaten, diese können Gesetze erlassen, können diese auch Durchsetzen und haben das Gewaltmonopol. Sie haben also in der physischen Welt die Möglichkeit eine Währung zu stabilisieren und als Tauschmittel durchzusetzen. Der Bitcoin hat diese Möglichkeiten eben nicht.
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Wieso halten diese "Experten" dann immer noch 60% USA in ihren Aktienfonds? https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/LU0366178969,IE00B3RBWM25
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Interessantes Interview im AAA Podcast Angenehmer Interviewgast. Klick
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Ich kann das mit dem Klumpen in der Suppe auch nicht mehr lesen! "Die heutige Dominanz der USA ist also kein Zufall, sondern das Resultat disruptiver Innovation, aggressiver Krisenpolitik und eines schier unerschütterlichen Kapitalmarktes. Ihr MSCI-World-ETF ist demnach weniger ein Abbild der Welt, als vielmehr eine Wette auf die Fortsetzung dieser amerikanischen Stärke. Das ist weder gut noch schlecht, es ist schlicht die Realität. Die Aufgabe für Sie als mündige Anlegerin und mündigen Anleger ist es nicht, diese Entwicklung zu beklagen oder blind dagegen zu wetten. Ihre Aufgabe ist es, sie zu verstehen. Der MSCI World spiegelt die Welt nicht, wie sie sein sollte, sondern wie sie ist. Ein Spiegel, in den jeder Anleger blicken sollte - mit offenen Augen und kühlem Kopf. Denn nur wer seine Anlagen versteht, kann souveräne Entscheidungen treffen. Ihr Geld, Ihre Verantwortung." Quelle
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Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)
Der Heini antwortete auf Thema von Sapine in: Alternative Kapitalanlagen
Idee gut, aber wird wieder nicht umgesetzt oder sehr schlecht mit vielen Ausnahmen. Ansonsten kassiert das Verfassungsgericht teile wieder. Das sieht mir nach Ideen zur Verbesserung der Umfragewerte aus, als das es wirklich ernst gemeint ist. Ab welchem Alter sollen denn Beamte, Selbstständige und Co einzahlen? Schon da wirds problematisch. Man müsste das gesamte System auf einen Schlag umstellen und Doppelbesteuerung ist auch noch ein Problem, ausser man lügt mit einem neuen Kassensoli. Die Ideen waren schon mehrfach da und konnten nicht umgesetzt werden, abwarten. -
Also da stimme ich ja zu. Mir war der Theorie Part auch der Wichtige, da liegen einfach zu viele daneben. Dass es Hauptsächlich Zocker sind glaube ich nicht, also nicht von der Anzahl her. Vom Investitionsvolumen hingegen könnte es sein. Ansonsten sehen wir das eigentlich sehr ähnlich.
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Vielen Dank euch allen für euere Beiträge.
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Das kann dir übrigens keiner beantworten, sondern du dir nur selbst. Weil hier fragen würde ja bedeuten, dass es dazu eine wissenschaftliche Meinung geben könnte, wann viel, zu viel ist. Dazu gibt es aber keine. Und nur weil andere 70% zu hoch finden, wieder andere 50% und andere 30% US Anteil, sagt das ja für dich gar nichts aus. Also von daher kannst du nur das Rauschen von Meinungen fremder im Internet studieren. Aber was hilft dir das?
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Hochselektives Revenue/Profit Growth Stock Picking by A Sense of Capital, ehemals "Los geht's! Rebalancing basierend auf dem Cost-Average-Effect."
Ecke908090 antwortete auf Thema von Ecke908090 in: Musterdepots
Hi, massiv viel Portfoliobewegung und ein, zumindest befristetes, Ende für HIMS und mich. Wohlmöglich hatte ich noch ein gutes Händchen bei dem Timing, wobei das die kommenden Tage und die Berichterstattung am 23.02. offenlegen werden. HIMS & HERS, US4330001060 - 2026-02-02, 180 shares each $26,61 --> $4.789,02 SENTINELONE, US81730H1095 - 2026-02-02, 2.565 shares each $14,23 --> $36.499,55 HIMS & HERS, US4330001060 - 2026-02-03, 1.333 shares each $25,08 --> $33.434,73 HIMS & HERS, US4330001060 - 2026-02-05, 725 shares each $21,61 --> $15.667,59 REDDIT, US75734B1008 - 2026-02-02, 7 shares each $177,14 --> $1.239,95 SENTINELONE, US81730H1095 - 2026-02-02, 2.470 shares each $14,35 --> $35.439,40 GRAB, KYG4124C1096 - 2026-02-03, 1.753 shares each $4,25 --> $7.452,42 REDDIT, US75734B1008 - 2026-02-03, 85 shares each $165,72 --> $14.085,83 SENTINELONE, US81730H1095 - 2026-02-03, 266 shares each $13,30 --> $3.536,98 HIMS & HERS, US4330001060 - 2026-02-04, 725 shares each $24,68 --> $17.893,59 REDDIT, US75734B1008 - 2026-02-04, 25 shares each $154,70 --> $3.867,45 REDDIT, US75734B1008 - 2026-02-06, 22 shares each $140,53 --> $3.091,60 Beste Grüße -
MSCI World vs World ex USA + USA
LongtermInvestor antwortete auf Thema von anleger978 in: Fondsprodukte
Da würde ich keine Anpassungen vornehmen. -
Du möchtest also gar nicht passiv mit ETFs investieren sondern aktives Market Timing betreiben?
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@No.Skill @LongtermInvestor Danke
